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Do, 07:42 Uhr
31.01.2019
Akkubohrer:

Nur jede zweite Maschine ist gut

Bohrmaschinen ohne Kabel sind praktisch, doch taugen sie auch etwas? Die Stiftung Warentest hat 22 Akku-Bohrschrauber untersucht und vergibt für 11 Geräte das Qualitätsurteil Gut. Bei anderen Maschinen offenbart der Test Mängel...


Vier der fünf Schlagbohrer brauchen recht lange, um sich in Beton zu bohren. Zwei Bohrschrauber gehen viel zu schnell kaputt. Sechsmal lauten die Qualitätsurteile Ausreichend oder Mangelhaft, und zwar für einzelne Maschinen von Bosch, Makita und Obi.

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Im Test waren 18-Volt-Bohrschrauber mit und ohne Schlagfunktion sowie die kleineren und leichteren Bohrschrauber mit 10,8-Volt-Akku. Im Prüflabor mussten sie unter anderem einen Dauertest bestehen, der einer Belastung von 16.000 Bohrlöchern und eingedrehten Schrauben entspricht.

So mancher Testkandidat schaffte das nicht, eine Maschine machte sogar schon nach rund 10 Prozent der Prüfzeit schlapp. Kritikpunkte gibt es auch beim Akku: Bei zwei Maschinen von AEG entlädt er sich ungewollt in der Ladestation. Und das Aufladen der Akkus erfordert mitunter Geduld: Die Tester maßen Zeiten von mehr als drei Stunden, zum Beispiel bei Black+Decker.

Auf dem Markt konkurrieren Geräte mit Kohlebürsten-Motoren und bürstenlose Maschinen. Im Dauertest erwies sich die moderne Antriebstechnik ohne Bürsten meist als haltbarer. Diese Akkubohrer arbeiten auch meist effizienter und haben eine etwas bessere Leistung.

Testsieger ist der Worx WX175, dafür müssen aber durchschnittlich 220 Euro hingelegt werden. Alternativ kann man sich aber auch den Bohrschrauber von Dewalt für 155 Euro oder von Einhell für 144 Euro in den Warenkorb legen.

Der vollständige Test findet sich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/akkubohrer abrufbar.
Autor: red

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