Di, 18:34 Uhr
01.03.2005
Soko wird abgelehnt
Nordhausen (nnz). Für hitzige Diskussionen und zum Teil heftige Emotionen sorgte heute ein Antrag der Bündnisgrünen im Kreistag. Die wollten eine Sonderkommission (SOKO) bilden, die sich noch einmal mit der Schulnetzplanung befassen sollte. Einigen Kreistagsmitgliedern platzte dabei der politische Kragen...
Nach dem Gisela Hartmann und Dr. Horst Kox die Beschlussvorlage (siehe nnz-Archiv) minutenlang begründet hatten, reichte es Martin Höche (CDU). Er habe es langsam satt mit der kleinsten Truppe im Kreistag. Immer wieder würden ellenlang die gleichen Argumente wiedergekaut. Man stehle dem Kreistag die Zeit, es sei zur Schule in Sollstedt genug gesagt. Dieser Meinung war auch FDP-Mann Klaus-Dieter Drick, der sich eigentlich zurückhalten wollte. Wir brauchen Entscheidungen und keine Soko, rief der aus und forderte schließlich: Das Papier muß weg!
Ganz weg wollten es die Kreistagsmitglieder denn nun auch nicht haben, sie verwiesen es mehrheitlich in den Schulausschuß. Die gesamte Diskussion fand schließlich Gisela Hartmann überhaupt nicht demokratisch, Egon Primas (CDU) wollte sich die Schullandschaft im Landkreis Nordhausen nicht schlecht reden lassen und der Verwaltung traute der Fraktionsvorsitzende schon zu, dass sie Schülerzahlen zählen könne. Da brauchen wir keine Sonderkommission, Frau Hartmann!
Autor: nnzNach dem Gisela Hartmann und Dr. Horst Kox die Beschlussvorlage (siehe nnz-Archiv) minutenlang begründet hatten, reichte es Martin Höche (CDU). Er habe es langsam satt mit der kleinsten Truppe im Kreistag. Immer wieder würden ellenlang die gleichen Argumente wiedergekaut. Man stehle dem Kreistag die Zeit, es sei zur Schule in Sollstedt genug gesagt. Dieser Meinung war auch FDP-Mann Klaus-Dieter Drick, der sich eigentlich zurückhalten wollte. Wir brauchen Entscheidungen und keine Soko, rief der aus und forderte schließlich: Das Papier muß weg!
Ganz weg wollten es die Kreistagsmitglieder denn nun auch nicht haben, sie verwiesen es mehrheitlich in den Schulausschuß. Die gesamte Diskussion fand schließlich Gisela Hartmann überhaupt nicht demokratisch, Egon Primas (CDU) wollte sich die Schullandschaft im Landkreis Nordhausen nicht schlecht reden lassen und der Verwaltung traute der Fraktionsvorsitzende schon zu, dass sie Schülerzahlen zählen könne. Da brauchen wir keine Sonderkommission, Frau Hartmann!

