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So, 13:25 Uhr
20.01.2019
Neue Ausstellung eröffnet

Märchenhaftes Kunsthaus

Märchenstadt Nordhausen? Warum nicht. Das Nordhäuser Theater präsentierte in der Vorweihnachtszeit gleich mehrere märchenhafte Stücke. Die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei lockte bis Silvester unter dem Motto „Märchen. Es war einmal“ unzählige Besucher an. Und wahrlich märchenhaft geht es seit Samstagabend auch im Nordhäuser Kunsthaus Meyenburg zu. nnz mit weiteren Einzelheiten...

Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus) Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
In der Jugendstilvilla wurde im Rahmen einer Vernissage eine neue Ausstellung eröffnet. „Ruckediguh … Die Grafik dazu“ - unter diesem Motto eröffnet das „Meyenburg“ den Reigen der diesjährigen Sonderausstellungen. Und steht dabei nicht alleine da. Die aktuelle Präsentation ist nämlich ein Projekt, das in Kooperation mit der Theater Nordhausen / Loh-Orchester Sondershausen GmbH entstanden ist.

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Denn begleitend zur Ausstellung, die von Bürgermeisterin Jutta Krauth (SPD) eröffnet wurde und zugleich einen Ausblick auf weitere geplante Sonderschauen in diesem Jahr vermittelte, feiert die französische Oper „Cendrillon (Aschenputtel)“ von Jules Massenet am 25. Januar Premiere im Nordhäuser Musentempel.

Umfangreiche Leihgaben hat die in der nordhessischen Stadt Kassel beheimatete Brüder Grimm-Gesellschaft zur Verfügung gestellt. U.a. vermittelt die Schau dem Betrachter interessante Einblicke in das Leben und Wirken der „Märchen-Brüder“. Und das anhand von Original-Familienporträts sowie biographischen Zeugnissen. Thematisiert wird zudem die Überlieferungs- und Illustrationsgeschichte der Märchen.

Sinnvolle Bereicherung erfährt die Sonderschau durch historische Dokumente, wie beispielsweise originaler Grafiken und Zeichnungen sowie dreidimensionaler Illustrationen. Einen interessanten Einblick in das Leben und äußerst vielseitige Schaffen der Brüder Grimm vermittelte der Vorsitzende der Brüder Grimm-Gesellschaft Dr. Bernhard Lauer, der die aktuelle Ausstellung auch kuratiert.

Herzliche Worte des Dankes richtete Dr. Lauer an die Museumsleiterin, an die Mitarbeiter/innen und Mitglieder des Fördervereins unter der amtierenden Vorsitzenden Birgit Scholz, die innerhalb von gerade mal zwei Tagen nach Ankunft der Exponate den Aufbau der Schau so wunderbar vollbrachten. Auch wenn man sich in diesem Zusammenhang von offizieller Seite zudem einen Dank an den langjährigen Vorsitzenden des Fördervereins, Dr. Wolfgang R. Pienka, gewünscht hätte.

Doch im Fokus der Schau steht das Märchen von „Aschenputtel“ - und zwar in seiner europäischen Tradition zwischen Frankreich, Italien und Deutschland. Wobei die Verbindung des Grimmschen Märchens zu Charles Perrault und der französischen Feenmärchen ihre besondere Würdigung findet.

Das märchenschlosshafte Ambiente des Kunsthauses bildet im übrigen neben den bereits beschriebenen Einblicken in die Überlieferungsgeschichte der Märchen eine würdige Kulisse auch für Ausblicke in die bis in unsere Gegenwart andauernde weltweite Wirkungsgeschichte bis u.a. nach China.

Den Kunstgenuss musikalischer Art präsentierte an diesem Abend Mezzosopranistin Carolin Schumann, die zwei Arien aus der Oper „Cendrillon“ zu Gehör brachte und von Frau Kobayaschi am erst kürzlich neu erworbenen Flügel meisterhaft begleitet wurde.

Wie nnz von Museumsleiterin Susanne Hinsching erfuhr, sind auch begleitend zu dieser Ausstellung wieder zahlreiche museumspädagogische Veranstaltungen geplant. So werden u.a. Führungen durch die Ausstellung am 3. Februar, 6. März und 17. März jeweils um 14.30 Uhr angeboten. Anja Eisner vom Theater Nordhausen lädt zu Lesungen am 3. Februar, 6. März und 17. März um jeweils 16.00 Uhr ein.

Für Mädchen und Jungen aus Kindergärten und Grundschulen gibt es jeden Dienstag eine „Märchenstunde“, die um 10.00 Uhr beginnt. Eltern und Großeltern sind mit ihren Kindern bzw. Enkeln zur „Märchenkinderzeit“ jeden Sonntag von 15.00 bis 17.00 Uhr herzlich willkommen. Kinder bis 14 Jahren haben immer freien Eintritt.

Die märchenhafte Sonderschau ist ab sofort bis zum 7. April 2019 im Nordhäuser Kunsthaus Meyenburg in der Alexander-Puschkin-Straße 31 zu bewundern. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr, Tel. 03631 / 881091. Weitere Informationen unter: www.kunsthaus.nordhausen.de.
Georg Backhaus
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Märchenhaftes Kunsthaus (Foto: Georg Backhaus)
Autor: red

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