So, 08:06 Uhr
27.02.2005
nnz-Rückspiegel: 27. Februar 2004
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Petition, drei Minister, Anfang und Ende
nnz-doku: Petition an Althaus
Der BUND in Landkreis Nordhausen hat eine Petition zum Erhalt der Südharzlandschaft verabschiedet und an Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) geschickt. Die nnz veröffentlicht die Petition innerhalb ihrer doku-Reihe:
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Althaus,
Wir freuen uns über Ihr Engagement zur Wirtschaftsförderung der Region, dem nördlichsten Teil des "Grünen Herzens Deutschlands", in dem auch die Naturausstattung von herausragender Schönheit und Einzigartigkeit ist, wie Sie es ja bereits bei Ihrem Besuch von Neustadt im Januar 2004, im Rahmen Ihrer Kreisbereisung unterstrichen haben...ausführlich im nnz-Archiv
Zweifel angemeldet
Die Rolle der öffentlichen Jugendhilfe im Falle der mittlerweile nach Vietnam abgeschobenen Familie Le Da aus Bleicherode hinterfragt die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag. Und sie meldet Zweifel an, ob die Vorgehensweise der Behörden richtig war. Neben Frau Le Da hatten sich laut Presseberichten auch Bekannte der Familie aus Deutschland Hilfe suchend an das Jugendamt in Nordhausen gewandt, um eine Abschiebung zumindest der Kinder der Familie Le Da zu verhindern. Die SPD-Abgeordnete Dagmar Becker möchte nun von der Landesregierung wissen, inwieweit das Jugendamt des Landkreises Nordhausen bzw. die Kreisverwaltung die Landesjugendbehörden über das Abschiebungsverfahren informiert hat und ob dort um Hilfe gebeten wurde...ausführlich im nnz-Archiv
Da probieren – hier studieren.
Man sieht es immer häufiger – nicht nur auf den Dächern von Neubaugebieten sondern auch im innerstädtischen Bereich werden immer mehr Flächen für die solare Energiegewinnung genutzt. Jüngstes und prominentes Beispiel in Thüringen ist dafür das neue Gebäude des Thüringer Landtages. Was da praktiziert wird, kann man in Nordhausen studieren. Die Fotovoltaik-Anlage des Landtages war am Donnerstag eingeweiht worden, sie erzeugt den Energiebedarf von vier Einfamilienhäusern. Nicht nur der Landtag setzt damit ein Zeichen für Sonnenenergie, auch Thüringen ist im Bereich der erneuerbaren Energien technologisch Spitze, wie Landtagspräsidentin Christine Lieberknecht bei der Einweihung betonte. Fabriken für Solaranlagen oder auch die Rotorfertigung von Windkraftanlagen in Niedersachswerfen sind dafür einige Beispiele. Nicht von ungefähr gibt es an der Fachhochschule Nordhausen den neuen Studiengang Regenerative Energietechnik sorgen...ausführlich im nnz-Archiv
Der Phönix-Donnerstag
Drei Thüringer Minister in Nordhausen, davon zwei aus Nordhausen – wann hat es das schon mal gegeben? Heute erlebte diese Konstellation ihre Premiere. Inszeniert und vorbereitet hatte sie der Verband der Wirtschaft Nordhausen. Hans-Joachim Junker, der Verbandschef, stellte zum Beginn der Veranstaltung deren Motto Zukunftschancen für Nordthüringen ins Verhältnis zu einen Widerspruch. Da gebe es auf der einen Seite ein sich ständig verschönerndes Wohn- und Erlebensumfeld für die Bürger und eine bessere Wohn-Infrastruktur, auf der anderen Seite jedoch eine nicht ausreichende Wirtschaftskraft der Region. In diesem Spannungsfeld sollten die folgenden Stunden stehen, schloß sich der Moderator des Abends, Fachhochschulrektor Prof. Juckenack an...ausführlich im nnz-Archiv
Das eine Herz des Jürgen Reinholz
Der Rohstoffabbau im Südharz ist gestern von Politikern und Unternehmern konträr diskutiert worden. Für Verwirrung sorgte vor allem ein Statement von Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz. Im Gespräch mit der nnz redete Reinholz dann noch einmal Klartext. Ausgerechnet ein Wirtschaftsminister hat gestern den Bestrebungen zum weiteren Rohstoffabbau im Südharz eine klare Abfuhr erteilt. Ein Anhydritabbau bei Neustadt, der wird nicht stattfinden, meinte Jürgen Reinholz, das können sie abhaken. Für einen Moment herrschte Stille in der versammelten Unternehmerschaft im BIC Nordthüringen, dann verhaltener Beifall. Der kam aus der Nordhäuser kommunalpolitischen Ecke. Bereits in einem Gespräch mit einer Nachrichtenagentur hatte Reinholz gestern gesagt, dass weitere Bergwerksfelder ein gravierender Einschnitt in die Landschaft und in den aufkeimenden Tourismus seien...ausführlich im nnz-Archiv
Vertreterwahl 2004
In diesem Jahr ist es wieder soweit: Die Vertreter der Wohnungsbaugenossenschaft eG Nordhausen (WBG) müssen alle vier Jahre neu gewählt werden. Das schreibt das Statut der Genossenschaft vor. Schon jetzt werden in der Verwaltung der WBG die Wahlen intensiv vorbreitet, schließlich stellt die Vertreterversammlung das höchste Gremium der Genossenschaft dar. Der Vertreterversammlung gehören rund 80 Mitglieder der Genossenschaft als Vertreter und Ersatzvertreter an. Sie wählen unter anderem den Aufsichtsrat, entlasten den Vorstand und den Aufsichtsrat, fassen die wichtigen Beschlüsse und fungieren im genossenschaftlichen Leben auch als Ansprechpartner für die anderen Genossenschaftsmitglieder...ausführlich im nnz-Archiv
Ende und Anfang
In Nordhausen ist heute das Ende eines Familienunternehmens besiegelt worden. Doch wie das Leben so spielt - der heutige Tag kann auch als neuer Anfang bezeichnet werden. Hintergründe und Details wie immer in Ihrer nnz. Punkt 14 Uhr war es heute soweit. Per Handschlag besiegelten Werner Weiß und Helmut Peter die Übernahme der Lackerei Weiß im Nordhäuser Gewerbegebiet im Krug. Das Nordhäuser Familienunternehmen war im Jahr 1929 vom heute 98jährigen Walter Henneberg gegründet worden. Von der zweiten Generation, Vera und Werner Weiß, wurde es weitergeführt, 1994, vor fast zehn Jahren übernahm Enkel Uwe Weiß das Geschäft und zog in die neue Niederlassung im Krug ein...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Petition, drei Minister, Anfang und Ende
nnz-doku: Petition an Althaus
Der BUND in Landkreis Nordhausen hat eine Petition zum Erhalt der Südharzlandschaft verabschiedet und an Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) geschickt. Die nnz veröffentlicht die Petition innerhalb ihrer doku-Reihe:
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Althaus,
Wir freuen uns über Ihr Engagement zur Wirtschaftsförderung der Region, dem nördlichsten Teil des "Grünen Herzens Deutschlands", in dem auch die Naturausstattung von herausragender Schönheit und Einzigartigkeit ist, wie Sie es ja bereits bei Ihrem Besuch von Neustadt im Januar 2004, im Rahmen Ihrer Kreisbereisung unterstrichen haben...ausführlich im nnz-Archiv
Zweifel angemeldet
Die Rolle der öffentlichen Jugendhilfe im Falle der mittlerweile nach Vietnam abgeschobenen Familie Le Da aus Bleicherode hinterfragt die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag. Und sie meldet Zweifel an, ob die Vorgehensweise der Behörden richtig war. Neben Frau Le Da hatten sich laut Presseberichten auch Bekannte der Familie aus Deutschland Hilfe suchend an das Jugendamt in Nordhausen gewandt, um eine Abschiebung zumindest der Kinder der Familie Le Da zu verhindern. Die SPD-Abgeordnete Dagmar Becker möchte nun von der Landesregierung wissen, inwieweit das Jugendamt des Landkreises Nordhausen bzw. die Kreisverwaltung die Landesjugendbehörden über das Abschiebungsverfahren informiert hat und ob dort um Hilfe gebeten wurde...ausführlich im nnz-Archiv
Da probieren – hier studieren.
Man sieht es immer häufiger – nicht nur auf den Dächern von Neubaugebieten sondern auch im innerstädtischen Bereich werden immer mehr Flächen für die solare Energiegewinnung genutzt. Jüngstes und prominentes Beispiel in Thüringen ist dafür das neue Gebäude des Thüringer Landtages. Was da praktiziert wird, kann man in Nordhausen studieren. Die Fotovoltaik-Anlage des Landtages war am Donnerstag eingeweiht worden, sie erzeugt den Energiebedarf von vier Einfamilienhäusern. Nicht nur der Landtag setzt damit ein Zeichen für Sonnenenergie, auch Thüringen ist im Bereich der erneuerbaren Energien technologisch Spitze, wie Landtagspräsidentin Christine Lieberknecht bei der Einweihung betonte. Fabriken für Solaranlagen oder auch die Rotorfertigung von Windkraftanlagen in Niedersachswerfen sind dafür einige Beispiele. Nicht von ungefähr gibt es an der Fachhochschule Nordhausen den neuen Studiengang Regenerative Energietechnik sorgen...ausführlich im nnz-Archiv
Der Phönix-Donnerstag
Drei Thüringer Minister in Nordhausen, davon zwei aus Nordhausen – wann hat es das schon mal gegeben? Heute erlebte diese Konstellation ihre Premiere. Inszeniert und vorbereitet hatte sie der Verband der Wirtschaft Nordhausen. Hans-Joachim Junker, der Verbandschef, stellte zum Beginn der Veranstaltung deren Motto Zukunftschancen für Nordthüringen ins Verhältnis zu einen Widerspruch. Da gebe es auf der einen Seite ein sich ständig verschönerndes Wohn- und Erlebensumfeld für die Bürger und eine bessere Wohn-Infrastruktur, auf der anderen Seite jedoch eine nicht ausreichende Wirtschaftskraft der Region. In diesem Spannungsfeld sollten die folgenden Stunden stehen, schloß sich der Moderator des Abends, Fachhochschulrektor Prof. Juckenack an...ausführlich im nnz-Archiv
Das eine Herz des Jürgen Reinholz
Der Rohstoffabbau im Südharz ist gestern von Politikern und Unternehmern konträr diskutiert worden. Für Verwirrung sorgte vor allem ein Statement von Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz. Im Gespräch mit der nnz redete Reinholz dann noch einmal Klartext. Ausgerechnet ein Wirtschaftsminister hat gestern den Bestrebungen zum weiteren Rohstoffabbau im Südharz eine klare Abfuhr erteilt. Ein Anhydritabbau bei Neustadt, der wird nicht stattfinden, meinte Jürgen Reinholz, das können sie abhaken. Für einen Moment herrschte Stille in der versammelten Unternehmerschaft im BIC Nordthüringen, dann verhaltener Beifall. Der kam aus der Nordhäuser kommunalpolitischen Ecke. Bereits in einem Gespräch mit einer Nachrichtenagentur hatte Reinholz gestern gesagt, dass weitere Bergwerksfelder ein gravierender Einschnitt in die Landschaft und in den aufkeimenden Tourismus seien...ausführlich im nnz-ArchivVertreterwahl 2004
In diesem Jahr ist es wieder soweit: Die Vertreter der Wohnungsbaugenossenschaft eG Nordhausen (WBG) müssen alle vier Jahre neu gewählt werden. Das schreibt das Statut der Genossenschaft vor. Schon jetzt werden in der Verwaltung der WBG die Wahlen intensiv vorbreitet, schließlich stellt die Vertreterversammlung das höchste Gremium der Genossenschaft dar. Der Vertreterversammlung gehören rund 80 Mitglieder der Genossenschaft als Vertreter und Ersatzvertreter an. Sie wählen unter anderem den Aufsichtsrat, entlasten den Vorstand und den Aufsichtsrat, fassen die wichtigen Beschlüsse und fungieren im genossenschaftlichen Leben auch als Ansprechpartner für die anderen Genossenschaftsmitglieder...ausführlich im nnz-Archiv
Ende und Anfang
In Nordhausen ist heute das Ende eines Familienunternehmens besiegelt worden. Doch wie das Leben so spielt - der heutige Tag kann auch als neuer Anfang bezeichnet werden. Hintergründe und Details wie immer in Ihrer nnz. Punkt 14 Uhr war es heute soweit. Per Handschlag besiegelten Werner Weiß und Helmut Peter die Übernahme der Lackerei Weiß im Nordhäuser Gewerbegebiet im Krug. Das Nordhäuser Familienunternehmen war im Jahr 1929 vom heute 98jährigen Walter Henneberg gegründet worden. Von der zweiten Generation, Vera und Werner Weiß, wurde es weitergeführt, 1994, vor fast zehn Jahren übernahm Enkel Uwe Weiß das Geschäft und zog in die neue Niederlassung im Krug ein...ausführlich im nnz-Archiv
