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Mo, 20:17 Uhr
07.01.2019
nnz-Ergebnisdienst: Handball

Handballer gewinnen Spitzenspiel

Einen gelungenen Jahresauftakt bereiten sich die Handball Männer des NSV am Samstag. Sie gewannen das Spitzenspiel gegen den Thüringer HC. Danach sagte die Mannschaft Danke für die Saisonunterstützung...

NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
Die Stimmung in der Ballspielhalle war schon vor dem Anpfiff gegen den Tabellenführer auf dem Siedepunkt. Fast 500 Zuschauer erwarteten einen Handballkracher. Zwar ging der Partie ab und zu mal die Puste aus, ein Handballkrimi war es allemal und nichts für schwache Nerven.

Nerven, diese mussten die beiden Unparteiischen haben. Nicht genug das die Zuschauerkulisse Einfluss nahm, auch die Spieler machten ihnen die Leistung der Partie nicht unbedingt leicht. Sie blieben jedoch während der gesamten Spielzeit unauffällig aber souverän in ihren Entscheidungen.

Nordhausen verlor die Seitenwahl und musste die Partie eröffnen. Das Abtasten dauerte nicht lange. Nach 2 Minuten begann der Torreigen. Es war Altmeister Stefan Fuhrmann der mit 3 Treffern in Folge die THC Verantwortlichen zwang bereits in der 6 Spielminute eine Auszeit zu nehmen. Danach kam der Tabellenführer besser ins Spiel und übernahm in der 12. Spielminute beim Stand von 4:5 erstmals die Führung. Im Gegenzug waren es Thomas Riemekasten und Marcel Effenberger Kiel die die Führung zurückeroberten. Spielstand in der 14. Minute 6:5 für den NSV.

Bereits zu diesem Zeitpunkt zeigte sich auf Seiten der Südharzer ein weiterer Spieler in Topform. Torhüter Sören Ahlert hatte am Ende mit seinen 15 Paraden einen großen Anteil am Erfolg. Er gab der Mannschaft den nötigen Rückenhalt den sie nach Fehlwürfen im Angriff benötigte.

Der weitere Spielverlauf war trotz weiterer zahlreicher Treffer eine Abwehrschlacht. Zumindest auf Nordhäuser Seite. Die Abwehr des THC war an diesem Tag sehr instabil. Immer wieder fanden die NSV Spieler Lücken. Einzig beim Abschluss zeigten sie Nerven. Selbst hochkarätige Torchancen wurden zum Leidwesen der Zuschauer nicht verwandelt.

Die Bemühungen mit einer Führung in die Pause zu gehen waren auf beiden Seiten groß. Die Gäste erzielten 11 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff die Führung (13:14). Nordhausen hatte im Gegenzug weniger Glück und vergab den möglichen Ausgleich. Halbzeitstand 13:14.

Die THC Spieler zeigten sich nach dem Pausentee schwungvoller und übernahmen die Initiative. Zwischen der 31. und 36. Spielminute legen sie zwei Treffer vorn. Diese Phase hätte für die Hausherren auch das „Aus“ bedeuten können. Fels in der Brandung wieder einmal mehr Sören Ahlert. Mit seiner gewohnten eigenen Spielweise brachte er den THC Angriff zur Verzweiflung.

Ab der 40. Minute wollten dann auch die Feldspieler ihren Beitrag leisten. Die Ladehemmungen schienen verflogen. Mit drei Treffern in Folge von Stefan Fuhrmann, Thomas Riemekasten und Marcel Effenberger-Kiel bogen die Südharzer zuerst auf die Zielgeraden ein (21:19). Mit der gleichen Reihenfolge an Torschützen erhöhten sie danach auf 24:20. Zu diesem Zeitpunkt waren 51 Minuten gespielt, die Kontrahenten rüsteten zum Schlussspurt.

Der Spitzenreiter hatte dabei scheinbar die größeren Reserven. Zudem musste in der 54. Spielminute ein neuer Spielball her. Neuer Ball, neues Glück. Die Partie hatte auf beiden Seiten viel Kraft gekostet und Reserven gab es nicht mehr. Nordhausen begann zu schwächeln. Die Aufholjagt beflügelte den THV und der Rückstand schmolz beim 25:24 auf ein Treffer. Zu spielen waren noch 3 Minuten und 38 Sekunden. Genügend Zeit das Ruder herum zu reißen.

Es war der bis dahin etwas glücklos spielende Lukas Fehling der in der Schlussphase die Nerven für sein Team behielt. Zwei Treffer binnen einer Minute (27:24) und der Sieg für Nordhausen war in Stein gemeißelt. Der Anschlusstreffer zum 27:25 Endstand ging im Jubel der Zuschauer unter.

Nordhausen hatte den „Tag der Revanche“ für sich entschieden. Auch wenn der Motor ab und zu stotterte und das Getriebe knarrte, den Zielstrich haben sie durch eine tolle Mannschaftsleistung mit einer Rekordkulisse im Rücken als erste überfahren.

Stefan Fuhrmann 9/ Thomas Rieger/ Thomas Riemekasten 4/ Phillip Keil/ Tim Hendrich/ Lukas Fehling 3/ Normen Bischoff/ Ricardo Seeger 2/ Sören Ahlert/ Marcel Effenberger-Kiel 6/ Matthias Thiele 2/ Christian Knolle/ Maximilian Hund 1/ Lukas Stolze/ Betreuer Christian Gase/ Physiotherapeut Tobias Mehmecke
Frank Ollech
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
NSV-Handballer gewinnen Spitzenspiel (Foto: Ch. Keil)
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Kommentare

07.01.2019, 23.08 Uhr
Rainer H. | Handballergebnisse ohne Reaktion zum Tod
Es ist an dieser Stelle schon verwunderlich, dass man 2 Tage nach dem Spiel den Spielbericht veröffentlicht ohne ein Bedauern des Vereins zum Todesopfer im Nachgang der Veranstaltung zu äußern. Zwar hat der Tote nichts mit dem Spiel zu tun, aber als Gastgeber und Veranstalter hätte man das tun können.
08.01.2019, 08.12 Uhr
Wolfi65
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
08.01.2019, 09.30 Uhr
AktenzeichenXY | Hier gehts nur um den Verlauf & Ausgang des Spiels,
Das wär Blödsinn und Respektlos, beides in einem Bericht unter zubringen.
(manchmal kommt man sich vor, als ob man einem Kind gerade etwas beibringt!)
09.01.2019, 11.58 Uhr
Luftikus | Reaktion ist erforderlich
@ AktenzeichenXY
Ganz so ist das nicht. Wenn sich der Organisator selbst zu Wort meldet, erwartet man eine Reaktion, immerhin reden wir über ein Menschenleben und nicht über ein blaues Auge! Das ist auch so üblich. Wir erleben das täglich beim Fußball, wo sich Verbände anschließend zu Wort melden und bestimmte Ereignisse kritisieren.
Aber ich denke, da so etwas beim Handball noch nie passiert ist, wird man nicht genau wissen, wie man mit so einem Vorfall umgeht.
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