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Di, 10:00 Uhr
25.12.2018
nnz-City Scout dabei

Christnacht Blasii-Kirche

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Für viele junge Leute ist es Tradition, nach Familienfeier und Geschenken zu später Stunde noch in die Blasiikirche zu gehen. Die Christnacht ist anders als die Weihnachtsgottesdienste, bei denen das Krippenspiel für Kinder und Familien im Vordergrund steht. Hier gestalten die Jugendlichen selber mit...

Alle schätzen die besondere Atmosphäre der Nacht zwischen dem heiligen Abend und dem ersten Feiertag, in den praktisch hineingefeiert wird. Beim gemeinsamen Lauschen in die Heilige Nacht, beim Singen und Beten sollte der Sinn von Weihnachten jenseits von Konsum und Kommerz deutlich werden.
Christnacht Blasii-Kirche (Foto: City Scout Sven Gämkow)
Christnacht Blasii-Kirche (Foto: City Scout Sven Gämkow)
Christnacht Blasii-Kirche (Foto: City Scout Sven Gämkow)
Christnacht Blasii-Kirche (Foto: City Scout Sven Gämkow)
Christnacht Blasii-Kirche (Foto: City Scout Sven Gämkow)
Christnacht Blasii-Kirche (Foto: City Scout Sven Gämkow)
Christnacht Blasii-Kirche (Foto: City Scout Sven Gämkow)
Christnacht Blasii-Kirche (Foto: City Scout Sven Gämkow)
Christnacht Blasii-Kirche (Foto: City Scout Sven Gämkow)
Christnacht Blasii-Kirche (Foto: City Scout Sven Gämkow)
Christnacht Blasii-Kirche (Foto: City Scout Sven Gämkow)
Christnacht Blasii-Kirche (Foto: City Scout Sven Gämkow)
Christnacht Blasii-Kirche (Foto: City Scout Sven Gämkow)
Autor: sg

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
25.12.2018, 22:57 Uhr
Pfarrer segnet Autohaus, St. Blasii betet gegen Konsum?
Erst vor wenigen Wochen segnete ein Pfarrer das neue Opel-Autohaus der Petergruppe.

Ist es nicht Heuchelei, wenn unter dem Stern von Betlehem kurze Zeit später, gegen Konsum und Kommerz gebetet wird?

In einer Zeit, in der die Physik die geringer werdenden Chancen für das Überleben unserer Zivilisation berechnen kann, sollte die Theologie konsequenter in ihrer Rede und in ihrem Handeln werden.

Tut sie das nicht, trägt sie eine weiter zunehmende Mitverantwortung für das Leid von Millionen Menschen, ja für die immer akutere Bedrohung der gesamten Schöpfung.. - Und für die Klitterung ihrer eigenen Lehrmeinung, in der das Leid der Armen und Schwachen durch Barmherzigkeit gelindert werden soll.
Real Human
26.12.2018, 12:26 Uhr
Suchst du den Teufel? …
… Geh' ins Pfarrhaus! Das ist sicher polemisch etwas übertrieben. Der Kern dieses Paradoxons wird schon bei Matthäus angedeutet. Siehe z.B. https://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus4! (Versuchung Jesu durch den Teufel). Der wahre Kern dieser Geschichte ist vielleicht ein anderer:

Die kleine Sekte, die sich nach dem Tod von Johannes dem Täufer um Jesus herum gebildet hatte, war immer in Geldsorgen. Es gab zwar immer mal kleine Spenden – meist in Form von Sachleistungen. Aber es reichte mal grade zum Überleben. Auch der See Genezareth war nicht immer voller Fische. Da kam ein reicher Mann (ein häufiger Topos im Neuen Testament) des Weges, der Jesus eine große Summe Geld anbot, dafür aber wohl eine privilegierte Stellung in seiner Jüngerschar erwartete. Zumindest dem hochintelligenten Jesus war dies sofort klar ...

Der Kern dieses paradoxen Dilemmas ist, dass, wer Gutes tun will, selbst aber ziemlich mittellos ist, Spenden gegenüber nicht unbedingt abgeneigt sein sollte!? Auch die heutigen Tafeln kommen nicht ganz ohne Geld aus. Ist man aber erst einmal „angefixt“, schaut man immer weniger auf den Spender. Mehr noch, man wird immer stärker mit ihm gemein! Eine wahrlich teuflische Psychologie?! Dies durchzieht die gesamte Kirchengeschichte bis heute. Und so geht auch vom „Auge Saurons“ – wie man in Stuttgart das Mercedes-Logo bezeichnet – eine gewisse Faszination aus.–)

Jörg Birkefeld
Treuhänder
26.12.2018, 12:57 Uhr
Viel komplexer
Sehr geehrter Herr Schwarzberg, ich glaube, dass Sie mit ihrer Aussage, die Physik kann die geringer werdenden Chancen des Überlebens der Menschheit berechnen, ein wenig dramatisieren, zumal sie das sicher im Zusammenhang mit dem Klimawandel sehen.

Die Länder konnten sich auf der Klimakonferenz in Polen nicht auf das 1,5 Grad Ziel der Erderwärmung einigen. Einigkeit herrschte nur darüber, die Erderwärmung zu stoppen.

Ich stelle mir die Frage, wie das erreicht werden soll? Durch die Abschaffung allen produzierenden Gewerbes? Durch die flächendeckende Durchsetzung der Elektromobilität, für die keine Infrastruktur vorhanden ist?

Es müssten ja an jeder Wohnung und an jedem Arbeitsplatz Ladesäulen aufgestellt werden, um die Batterien wieder aufzuladen.

Wo soll der Strom herkommen? Aus Sonnen- und Windkraft? Die Atomkraftwerke sollen ja abgestellt und die Kohlekraftwerke geschlossen werden. Die Energie aus Windkraft kann nicht gespeichert werden, dass ist ja allseits bekannt. Wo soll also der Strom herkommen?

Beziehen wir diesen dann aus den Atomkraftwerken unserer Nachbarländer, für unser gutes Gewissen? Atomkraft ist ja bekanntlich sauber. Strahlung befindet sich auch in der Atmosphäre, die wir nicht beeinflussen können. Das wird nirgends thematisiert.

Wie und wo werden eigentlich die nicht mehr gebrauchten Solaranlagen entsorgt? Erfolgt das umweltgerecht? Unser Klima wird immer, egal was wir tun, beeinflusst werden. Ich wünschte mir eine offenere Debatte mit allen Fakten, egal ob diese zu den eigen Vorstellungen passen oder nicht, um wirklich sinnvolle Maßnahmen zum Schutz des Klimas einzuleiten.

Ich finde die Stigmatisierung einzelner Bereiche wie z. B. des Diesel- Auto nicht tatsächlich vorwärtsweisend. Zumal nicht „tatsächlich“ erwiesen ist, dass Diesel- Autos für die hohen Stickoxidwerte in den Städten verantwortlich sind. In den Medien war nichts mehr darüber zu lesen, inwieweit die Messstellen für diese Werte richtig messen bzw. zu nahe an der Straße angebracht sind? Soll diese Diskussion nicht geführt werden, weil dann Meinungskorrekturen vorgenommen werden müssten?

Aus Brüssel werden immer strengere Vorgaben zur Einhaltung von Emissionen gemacht, die in der Praxis kaum umsetzbar sind. Die Einflüsse auf unser Klima sind viel komplexer, als in den Medien kommuniziert wird.

Herr Schwarzberg, ich wünsche Ihnen einen schönen zweiten Weihnachtsfeiertag.
Pe_rle
26.12.2018, 13:15 Uhr
Treuhänder
Thema verfehlt,hier ging es weder um Klima noch um Strom
Herr Schwarzberg hat nur fest gestellt ,das ein Pfarrer erst ein Autohaus segnet und bei Seiner Predigt Heilig Abend vor Konsum und Kommerz warnt
Das passt nach meiner Meinung auch nicht zusammen
weiterhin frohe Weihnachten
Real Human
26.12.2018, 14:15 Uhr
„Thema verfehlt!“?
Nicht ganz! Auch zum „Treuhänder“ und seinen AUSFLÜCHTEN gibt es eine irgendwie passende „Story“ über Jesus. Es geht wieder mal um einen (reichen?) jungen Mann.

Ich klicke meinen Personen-Ordner an und finde unter „Jesus“ eine Geschichte, die den Volksfrommen sehr unangenehm sein dürfte:

Lukas 9 („Nachfolge Jesu“) Verse 59-60:

59 Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: HERR, erlaube mir, daß ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.
60 Aber Jesus sprach zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben; gehe du aber hin und verkündige das Reich Gottes!… (https://bibeltext.com/luke/9-59.htm)

„Und wenn die Glucke von den Eiern geht!“ In Sachen Klimaschutz gibt es keine „komplexen“ Ausflüchte mehr, Herr „Treuhänder“. Denn eigentlich ist es schon 30 Jahre nach Zwölf! Haben Sie für die Menschheit wenigstens ein Konzept für ihre Sterbehilfe parat?

Da kann man wohl wirklich nur noch auf den Anbruch des Reiches Gottes hoffen??
Meine Hoffnung ist die baldige Realisierung einer der Menschheit wohlgesonnenen „Allgemeinen Künstlichen Intelligenz“. (Ganz schön "verrückt"?–)
Treuhänder
26.12.2018, 14:44 Uhr
@ Pe_rle
Was bedeutet Segen? Nach Wikipedia bezeichnet in vielen Religionen ein Gebet oder einen Ritus, wodurch Personen oder Sachen Anteil an göttlicher Kraft oder Gnade bekommen sollen. Herr oder Frau Pe_rle, wo besteht für Sie ein Widerspruch zwischen der Segnung eines Autohauses und der Warnung von Kommerz in der Predigt? Ich kann keinen Erkennen. Das sind zwei verschiedene paar Schuh. Und Kommerz wird es immer geben, weil wir Menschen das so wollen. Wenn wir es nicht wollten, würde keiner etwas kaufen. So ist es aber nicht. Mahnungen mit Augenmaß zu konsumieren oder gemäßigt führen eh zu keinem Ergebnis
Konsumieren hat heute einen hohen Stellenwert. Das scheint auch ein Statussymbol zu sein.

Ergebnis: Hier besteht kein Widerspruch.
Pe_rle
26.12.2018, 17:39 Uhr
Treuhänder
mit Thema verfehlt habe ich gemeint,das Sie über ein anderes Thema geschrieben haben .Klimakonferenz,Sonnenenergie,Atomkraftwerke ,Dieselautos und und und
Hier ging es darum,das der Pfarrer auf der einen Seite ein Autohaus segnet ,und auf der anderen Seite gegen Konsum und Kommerz wettert.
Beim einen Segne ich etwas ,und bei meinen Schäfchen in der Kirche sage ich kauft es nicht
passt irgendwie nicht
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