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Mi, 17:45 Uhr
19.12.2018
Aus dem Hauptausschuss

Vergaben, Vergaben, Vergaben

Der Nordhäuser Hauptausschuss tritt heute zum letzten mal im alten Jahr zusammen. Auf der Tagesordnung stehen vor allem Planungsleistungen für anstehende Projekte, darunter die Sanierung der Albert-Kuntz-Grundschule und des Hohekreuzsportplatzes...

Bevor es an die Vergaben ging war erst einmal Oberbürgermeister Kai Buchmann mit aktuellen Informationen an der Reihe. Der Fördermittelantrag zum Neubau der Feuerwache wurde an das Landesverwaltungsamt noch einmal nachgeliefert. Das Ergebnis: die nächste Leistungsphase darf in Angriff genommen werden.

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Zwei Förderbescheide konnte man heute im Theater entgegen nehmen, insgesamt erhielt man 23 Mio. Euro Steuergelder, die vom Land nach Nordhausen fließen werden. In Leimbach befasst man sich mit der Flurbereinigung, 10% Eigenanteil muss die Stadt hier leisten. Nach einigen Unklarheiten stehe nun fest das man das Projekt auch über den Jahreswechsel werde fortführen können, der Einwohnerversammlung im Frühjahr gehe man daher mit ruhigem Gewissen entgegen, sagte Buchmann.

Des weiteren wird der Planungsverband Industriegebiet Kohnstein zum Jahresende aufgelöst. Schlechte Nachrichten kommen aus Richtung EU, im Förderprogramm zum WLAN Ausbau der Union wird man nicht bedacht werden, es habe zu viele Bewerber gegeben, erklärte der OB, man werde sich in der nächsten Förderrunde erneut bewerben.

Weitere Bekanntmachungen des OB: die neue Antikorruptionsbeauftrage der Stadtverwaltung wird Stephanie Müller. Am kommenden Sonntag wird am Bahnhof wieder das Friedenslicht an die Jugendfeuerwehren des Kreises übergeben und am 5. Januar lädt das Theater zum Neujahrsempfang.

Weiter mit der Tagesordnung: die Sanierung der Grundschule Albert-Kuntz steht vor der Tür, der Hauptausschuss hatte gleich über vier Vergaben zu entscheiden. Demnach soll die Gebäudeplanung zur Sanierung mit 178.033 Euro zu Buche schlagen, die Vorraussetzungen zu den haustechnischen Installationen sollen 38.911,81 Euro kosten, die Planung für die Elektrotechnik 162.462,49 Euro und die Freiflächenplanung 62.430.62 Euro. Insgesamt belaufen sich die Planungskosten auf rund 400.000 Euro.

Um den Lehrbetrieb erhalten zu können will man das alte Schulgebäude jeweils halbseitig sanieren. Da die verbleibenden Räumlichkeiten aber dafür nicht ausreichen würden, soll mit einer Containeranlage der nötige Platz geschaffen werden. Die schlägt noch einmal mit rund 200.000 Euro zu Buche und ist nicht förderfähig, wird also das Stadtsäckel direkt belasten. Damit ergibt sich insgesamt noch eine Förderquote von 92% statt der zunächst anvisierten hundertprozentigen Förderung. In den Plänen inbegriffen ist auch die Wiederherstellung des alten Sportplatzes. Alle vier Vorlagen wurden einstimmig angenommen.

Sportlich soll es auch in Zukunft auch auf dem Hohekreuzplatz weitergehen. Hier soll die Laufbahn saniert werden. Man habe sich die Situation vor Ort im Beisein der Planer angesehen, erläuterte Heiko Müller vom Bauamt, insgesamt stehen für die Erneuerung der Bahn 750.000 Euro zur Verfügung. Die Summe könnte bis zu 40% aus der Sportstättenförderung aufgebracht werden, man sei guter Hoffnung die Gelder zu bekommen, Vorraussetzung sei aber eine entsprechende Planung, die 25.907 Euro kosten soll.

Am Hagenberg soll aus dem einfachen Schotterweg eine ordentliche Straße werden. Aktuell verfügen die Anlieger über keinen geregelten Kanalanschluss und die Wasserversorgung ist lediglich provisorisch geregelt. Da die Städtische Wohnungsbaugesellschaft das Gebiet vermarkten will, soll nun Abhilfe geschaffen werden. Die Planungskosten hier: 28.457,42 Euro.
Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
Herr Schröder
19.12.2018, 18:41 Uhr
Feuerwache und kein Ende, ....
Ich verstehe das nicht mehr! Warum wird der Fördermittelantrag noch einmal nachgereicht und was heißt genau die zweite Leistungsphase. Reicht es nicht mehr wenn der Antrag einmal abgegeben wird, oder war dieser wieder mal fehlerhaft?!
Ich glaube auch im kommenden Jahr wird an der Zorgestrasse keine Erde bewegt.
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