Do, 11:24 Uhr
17.02.2005
60 Importe
Bleicherode (nnz). Es wird derzeit munter zur Zukunft des gymnasialen Standortes in Bleicherode diskutiert: In Bleicherode, in der Kreisverwaltung und im Kreistag. Was dabei immer wieder vergessen wird, das sind die Fakten...
Grundschulen in Thüringen können einzügig sein, Regelschulen müssen zweizügig sein und Gymnasien sollen eine Dreizügigkeit aufweisen. Ab der achten Klasse aufwärts ist das in Bleicherode noch der Fall, doch die Schülerinnen und Schüler der fünften bis siebten Klassen müssen mit der Zweizügigkeit vorlieb nehmen. In zweieinhalb Jahren aber kommen die ersten von ihnen in die zehnte Klasse und damit ins Kursystem. Dann ist einfach in Bleicherode Schluß. Nicht nur Insider, sondern auch Eltern wissen, daß ein effektives Kurssystem mit so wenig Schülern einfach nicht zu leisten ist. Es fehlen schlicht und ergreifend die Lehrer, vor allem im sprachlichen Bereich.
Und dann darf ein weiterer Fakt nicht vergessen werden, der bislang so öffentlich nicht bekannt war. Das Bleicheröder Gymnasium besuchen auch etwa 60 Jugendliche aus dem benachbarten Landkreis Eichsfeld. Da gibt es zwar die freie Schulwahl, doch die beschränkt sich - bei aller heutigen Freiheit – wohl nur auf Schulen innerhalb des Schulträgers. Und dann hat ja auch der Nachbarlandkreis mit zurückgehenden Schülerzahlen zu kämpfen. Wer mag behaupten, daß man auf die 60 Fremdschüler für immer und ewig bauen kann. Es gibt jedenfalls nach Informationen der nnz keine vertragliche Regelung zwischen beiden Landkreisen.
Es wird also in den kommenden Wochen weiter diskutiert werden müssen. Und dabei sollten nicht etwa nur Besitzstände eine Rolle spielen, sondern vielleicht auch wirklich innovative Gedankenansätze – zum Wohle der Schüler.
Autor: nnzGrundschulen in Thüringen können einzügig sein, Regelschulen müssen zweizügig sein und Gymnasien sollen eine Dreizügigkeit aufweisen. Ab der achten Klasse aufwärts ist das in Bleicherode noch der Fall, doch die Schülerinnen und Schüler der fünften bis siebten Klassen müssen mit der Zweizügigkeit vorlieb nehmen. In zweieinhalb Jahren aber kommen die ersten von ihnen in die zehnte Klasse und damit ins Kursystem. Dann ist einfach in Bleicherode Schluß. Nicht nur Insider, sondern auch Eltern wissen, daß ein effektives Kurssystem mit so wenig Schülern einfach nicht zu leisten ist. Es fehlen schlicht und ergreifend die Lehrer, vor allem im sprachlichen Bereich.
Und dann darf ein weiterer Fakt nicht vergessen werden, der bislang so öffentlich nicht bekannt war. Das Bleicheröder Gymnasium besuchen auch etwa 60 Jugendliche aus dem benachbarten Landkreis Eichsfeld. Da gibt es zwar die freie Schulwahl, doch die beschränkt sich - bei aller heutigen Freiheit – wohl nur auf Schulen innerhalb des Schulträgers. Und dann hat ja auch der Nachbarlandkreis mit zurückgehenden Schülerzahlen zu kämpfen. Wer mag behaupten, daß man auf die 60 Fremdschüler für immer und ewig bauen kann. Es gibt jedenfalls nach Informationen der nnz keine vertragliche Regelung zwischen beiden Landkreisen.
Es wird also in den kommenden Wochen weiter diskutiert werden müssen. Und dabei sollten nicht etwa nur Besitzstände eine Rolle spielen, sondern vielleicht auch wirklich innovative Gedankenansätze – zum Wohle der Schüler.

