Mo, 14:48 Uhr
14.02.2005
Viel Geld in Masse investiert
Nordhausen (nnz). Der Landkreis Nordhausen hat sich in den zurückliegenden Wochen zu einem Zentrum von Biogas-Technologien entwickelt. Erinnert sei unter anderem an ein gleichnamiges Netzwerk. Das ist auch Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) nicht verborgen geblieben...
Das Thüringer Wirtschaftsministerium hat den Bau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im vergangenen Jahr mit 3,8 Millionen Euro gefördert. Das gab Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz heute in Erfurt bekannt. Die damit angestoßenen Investitionen belaufen sich auf knapp 22,8 Millionen Euro. Der Schwerpunkt der Förderung lag mit rund 2,2 Millionen Euro auf der Errichtung von Biomassenutzungsanlagen.
"Thüringen nimmt bei der Nutzung der erneuerbaren Energien inzwischen eine Spitzenstellung in Deutschland ein", sagte Reinholz. Ihr Anteil am gesamten Energieverbrauch liegt mit 7,2% in Thüringen deutlich über dem bundesdeutschen Wert von rund 3% und über dem aller anderen Bundesländer. Im zurückliegenden Jahr wurden 1.408 Biomassenutzungsanlagen – insbesondere Holzheiz- und Pelletsanlagen - mit einer thermischen Leistung von etwa 36,3 MW errichtet. Hierfür wurden insgesamt 2,2 Millionen Euro Fördermittel bewilligt.
Einen zweiten Schwerpunkt bildete die Förderung von Solaranlagen. Mit einer Förderung von knapp 1,2 Millionen Euro wurden hier insgesamt 140 Photovoltaikanlagen und 223 solarthermische Anlagen errichtet. Hinzu kommen 24 Anlagen zur Nutzung geothermischer Wärmequellen.
Seit dem Jahr 1991 sind die erneuerbaren Energien in Thüringen mit insgesamt 57,6 Millionen Euro gefördert worden. Das Geld floss in die Errichtung von 137 Wasserkraft-, 1 134 photovoltaischen, 8.239 solarthermischen, 110 Windkraft-
und 8.099 Biomassenutzungsanlagen sowie von 22 Blockheizkraftwerken. Damit wurden Investitionen in Höhe von mehr als 345 Millionen Euro ausgelöst.
"Thüringen hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark in diesem Bereich engagiert", sagte Wirtschaftsminister Reinholz. Es werde auch in diesem Jahr - trotz der angespannten Haushaltssituation - versucht, die Förderung der erneuerbaren Energien fortzusetzen.
Autor: nnzDas Thüringer Wirtschaftsministerium hat den Bau von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im vergangenen Jahr mit 3,8 Millionen Euro gefördert. Das gab Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz heute in Erfurt bekannt. Die damit angestoßenen Investitionen belaufen sich auf knapp 22,8 Millionen Euro. Der Schwerpunkt der Förderung lag mit rund 2,2 Millionen Euro auf der Errichtung von Biomassenutzungsanlagen.
"Thüringen nimmt bei der Nutzung der erneuerbaren Energien inzwischen eine Spitzenstellung in Deutschland ein", sagte Reinholz. Ihr Anteil am gesamten Energieverbrauch liegt mit 7,2% in Thüringen deutlich über dem bundesdeutschen Wert von rund 3% und über dem aller anderen Bundesländer. Im zurückliegenden Jahr wurden 1.408 Biomassenutzungsanlagen – insbesondere Holzheiz- und Pelletsanlagen - mit einer thermischen Leistung von etwa 36,3 MW errichtet. Hierfür wurden insgesamt 2,2 Millionen Euro Fördermittel bewilligt.
Einen zweiten Schwerpunkt bildete die Förderung von Solaranlagen. Mit einer Förderung von knapp 1,2 Millionen Euro wurden hier insgesamt 140 Photovoltaikanlagen und 223 solarthermische Anlagen errichtet. Hinzu kommen 24 Anlagen zur Nutzung geothermischer Wärmequellen.
Seit dem Jahr 1991 sind die erneuerbaren Energien in Thüringen mit insgesamt 57,6 Millionen Euro gefördert worden. Das Geld floss in die Errichtung von 137 Wasserkraft-, 1 134 photovoltaischen, 8.239 solarthermischen, 110 Windkraft-
und 8.099 Biomassenutzungsanlagen sowie von 22 Blockheizkraftwerken. Damit wurden Investitionen in Höhe von mehr als 345 Millionen Euro ausgelöst.
"Thüringen hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark in diesem Bereich engagiert", sagte Wirtschaftsminister Reinholz. Es werde auch in diesem Jahr - trotz der angespannten Haushaltssituation - versucht, die Förderung der erneuerbaren Energien fortzusetzen.


