Mo, 06:42 Uhr
29.10.2018
Konzertchor Nordhausen
Friedenskonzerte werden gestaltet
Seit Wochen laufen die Vorbereitungen beim Konzertchor Nordhausen für ein bemerkenswertes Konzert, dass das Ensemble gleich zweimal im November seinem Publikum vorstellen möchte. Den Anlass dafür bietet das Gedenkjahr 2018...
In diesem Jahr jähren sich gleich mehrere Ereignisse, die einen verbinden Gedanken tragen – den Gedanken an Frieden. Vor 400 Jahren begannen die Kampfhandlungen des Dreißigjährigen Krieges, der weite Teile Europas grundlegend verwüstete und die religions-politische Landkarte veränderte.
Vor 100 Jahren endeten die Schrecken der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, des Ersten Weltkrieges, in dessen Folge Deutschland den Weg von der Monarchie zur Demokratie beschritt. Vor 80 Jahren ereigneten sich die Gräueltaten gegenüber der jüdischen Bevölkerung in der sogenannten Reichspogromnacht. Spuren dieser Ereignisse lassen sich in Nordhausen finden, beeinflussten aber auch Komponisten und damit die europäische Musik.
In einem Friedenskonzert erinnert der Konzertchor am Samstag, dem 3.11.2018, an diese drei markanten Ereignisse der Geschichte und ergänzt damit das groß angelegte Kulturprogramm in der Rolandsstadt, das sich im November v.a. dem Gedenken an die Reichspogromnacht zuwendet, um einen weiteren musikalischen Höhepunkt.
Ab 18 Uhr erklingen in der St. Blasii Kirche in Nordhausen unter dem Motto Friede sei willkommen unter anderem Werke von Beethoven, Schütz und Telemann, liturgische Gesänge aus verschiedenen Jahrhunderten und in verschiedenen Sprachen, vorgetragen vom Konzertchor und Solisten aus den eigenen Reihen. Auch Komponisten der Gegenwart verarbeiteten das Thema des Friedens in ihren Liedern, wie zum Beispiel Der einfache Frieden oder Es ist an der Zeit. Für die Nordhäuser darf aber auch das Lied von der Kleinen weißen Friedenstaube nicht vergessen werden. Ergänzt wird das Programm durch kurze Lesungen und Texte aus der jeweiligen Epoche.
Der Eintritt zu dem einstündigen Konzert ist frei. Eine Neuauflage erfährt das Konzert 14 Tage später am 17.11.2018, dann um 16 Uhr in der Kirche in Niedersachswerfen.
Toralf Schenk
Autor: redIn diesem Jahr jähren sich gleich mehrere Ereignisse, die einen verbinden Gedanken tragen – den Gedanken an Frieden. Vor 400 Jahren begannen die Kampfhandlungen des Dreißigjährigen Krieges, der weite Teile Europas grundlegend verwüstete und die religions-politische Landkarte veränderte.
Vor 100 Jahren endeten die Schrecken der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, des Ersten Weltkrieges, in dessen Folge Deutschland den Weg von der Monarchie zur Demokratie beschritt. Vor 80 Jahren ereigneten sich die Gräueltaten gegenüber der jüdischen Bevölkerung in der sogenannten Reichspogromnacht. Spuren dieser Ereignisse lassen sich in Nordhausen finden, beeinflussten aber auch Komponisten und damit die europäische Musik.
In einem Friedenskonzert erinnert der Konzertchor am Samstag, dem 3.11.2018, an diese drei markanten Ereignisse der Geschichte und ergänzt damit das groß angelegte Kulturprogramm in der Rolandsstadt, das sich im November v.a. dem Gedenken an die Reichspogromnacht zuwendet, um einen weiteren musikalischen Höhepunkt.
Ab 18 Uhr erklingen in der St. Blasii Kirche in Nordhausen unter dem Motto Friede sei willkommen unter anderem Werke von Beethoven, Schütz und Telemann, liturgische Gesänge aus verschiedenen Jahrhunderten und in verschiedenen Sprachen, vorgetragen vom Konzertchor und Solisten aus den eigenen Reihen. Auch Komponisten der Gegenwart verarbeiteten das Thema des Friedens in ihren Liedern, wie zum Beispiel Der einfache Frieden oder Es ist an der Zeit. Für die Nordhäuser darf aber auch das Lied von der Kleinen weißen Friedenstaube nicht vergessen werden. Ergänzt wird das Programm durch kurze Lesungen und Texte aus der jeweiligen Epoche.
Der Eintritt zu dem einstündigen Konzert ist frei. Eine Neuauflage erfährt das Konzert 14 Tage später am 17.11.2018, dann um 16 Uhr in der Kirche in Niedersachswerfen.
Toralf Schenk

