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Di, 18:50 Uhr
23.10.2018
Neues aus dem NUV

Alles Paletti und eine Rückwärts-Rolle

Heute Nachmittag trafen sich die Mitglieder des Nordthüringer Unternehmerverbandes im „Nordhaus“ der SWG, um ihre jährlich Mitgliederversammlung abzuhalten. Die nnz hörte erstaunt zu…

NUV-Chef Niels Neu beim Rechenschaftsbereicht (Foto: nnz) NUV-Chef Niels Neu beim Rechenschaftsbereicht (Foto: nnz)
NUV-Vorstandsvorsitzender Niels Neu begrüßte die Mitglieder und berichtete von einem Treffen des Vorstandes mit dem Erfurter Unternehmerverband. Im Ergebnis dieses Treffens sagte Neu, dass der Nordthüringer Unternehmerverband mittlerweile der mitgliederstärkste regionale Wirtschaftsverband in Thüringen sei. Vor der eigentlichen Tagesordnung stellte SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan das „Nordhaus“ al generationenübergreifende Begegnungsstätte vor, die auch von Unternehmen genutzt werden könne.

Danach der Blick in die Kasse des Verbandes, den Schatzmeister Thomas Seeber gewährte. Den Einnahmen von rund 84.000 Euro standen 68.540 Euro gegenüber. Mit dem Vereinsergebnis von 15.400 Euro konnte insgesamt ein Kassenbestand von 22.127 Euro ausgewiesen.

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In seinem Rechenschaftsbericht führt Niels Neu aus, dass es zu Ende 2017 184 Mitglieder im NUV gebe. Die vertreten mehr als 37.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, darunter etwa 700 Azubis. Zehn unterschiedliche Veranstaltungen, darunter die Teilnahme an der Expo Real in München, wurden im vergangenen Jahr den Mitgliedsunternehmen angeboten. Auch in punkto Öffentlichkeitsarbeit habe der Verband zugelegt, was die Zahl von 80 Pressemitteilungen im vergangenen Jahr deutlich belege, sagte Niels Neu.

Dessen Ausführungen schlossen sich die Entlastung des Vorstandes und das Schlusswort des offiziellen Teils der Mitgliederversammlung an. Danach berichtete SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan über den Stand des Neubaus eines feuerwehrtechnischen Zentrums, zu Neudeutsch, einer Feuerwache.

Klaan ging zunächst auf die Chronologie ein. Einen ersten Beschluss des Stadtrates zum Neubau einer Feuerwache habe es bereits im Jahr 2006 gegeben, fünf Jahre später wurde die Kita gekündigt, zwischenzeitlich wurde die als Flüchtlingsunterkunft genutzt und mit einer Gesellschafteranweisung Ende August 2016 wieder Fahrt aufnahm. Was danach folgte, waren zahlreiche Gespräche und Verhandlungen zwischen der Stadt, dem Landkreis, dem Landesverwaltungsamt sowie dem Thüringer Innenministerium.

Summa summarum gibt es für die SWG-Chefin keine wirtschaftlichere Lösung als die, die als Sieger aus dem damaligen Wettbewerb hervorgegangen ist. Dabei habe man sich stringent an das gesetzlich vorgeschriebene Raumprogramm gehalten. Wenn es eine finanziell kleinere Lösung geben soll, dann müsse das Raumprogramm geändert werden. Eigentlich hätte diese Diskussion an den Beginn des Planungsprozesses gehört, so Klaan, die immer noch von einer Gesamtsumme von rund 14,5 Millionen Euro ausgeht. Zwei Millionen Euro sind davon als Fördermittel geplant.

Der Blick in die kurzfristige Zukunft, konkret nächste Woche besagt, dass die Stadt neuer Bauherr wird. Möglich macht das die Ausnahmegenehmigung für neue Kredite, die von der Stadt aufgenommen werden können – trotz der aktuellen Haushaltskonsolidierung. Klaan hofft, dass der Baubeginn 2019 realistisch sein wird. Für Inge Klaan ist das nichts weiter als eine Rolle rückwärts. Sie warnt jedoch, dass der einstige Preis nicht der letzte sein wird, denn zum Beispiel in den Ausbaugewerken seien die Kosten um bis zu 20 Prozent seit dem vergangenen Jahr gestiegen. Das letzte Wort wird zu diesem Punkt der Stadtrat in der kommenden Woche haben (müssen).
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

Kommentare
Leo 1A5
24.10.2018, 07.59 Uhr
Salto vorwärts mit Anlauf
Wenn man rationell überlegen würde!

Die Feuerwache für ca.8 Mio auf dem Darrweg neubauen!

In der Zorgestraße ein Wohnheim für die Hochschule und ein Block Sozialwohnungen neubauen.

Das wäre die beste Lösung weil von der Zorgestraße bis zur Fachhochschule sind es nur 5 Min zu Fuss.

Die Feuerwehr ist schneller auf der A38 und hat mehre Auffahrtsvarianten was Leben rettet .

Die SWG verdient mit den Wohnheim und den Sozialwohnungen in der Zorgestraße auch gutes Geld in Zukunft!

Die Stadtkasse hat noch Geld für das Theater und das Stadion.

Für alle Beteiligten die günstigste Lösung und die alte Feuerwache bekommt der Katastrophenschutz als Depot für Ausrüstung.
Herr Schröder
24.10.2018, 08.18 Uhr
Leo 1A5
Politiker überlegen nicht rational, ....
Das Kind ist im Brunnen, jetzt wird dort gebaut. Jetzt muss man den Bau auch durchziehen, die Planungen würden sonst wieder bei Null beginnen und die Wache stünde in hundert Jahren noch nicht. Schließlich sind die Zustände in der Hohekreutzstraße nicht mehr zumutbar und teilweise schon gefährlich wenn man mal die Platzverhältnisse ansieht.
Leo 1A5
24.10.2018, 08.39 Uhr
noch ist
es nicht zu spät!

Man sollte wirklich mal darüber nachdenken ob man aus Sturheit,Eitelkeit und Uneinsichtigkeit eine bessere Option ablehnt die die Stadt nach vorn bringen würde.

Das die Feuerwache Hohekreutzstraße etwas beengt ist weis jeder aber als Lager für Zelte,Feldbetten und Gulaschkanone sowie Fahrzeuge tut die Liegenschaft noch 30 Jahre gute Dienste für den Katastrophenschutz!
rudel
24.10.2018, 08.59 Uhr
Schröder hat doch völlig Recht.
Ein neuer Standort bedeutet bei null anfangen. Neue Planung, neue Finanzierung usw.
Mindestens drei Jahre bräuchte man dafür. Jetzt sollte zügig mit dem Bau begonnen werden. Seid 2006 eiert man an dem Neubau herum. Es reicht.
Leo 1A5
24.10.2018, 11.39 Uhr
Es geht auch
um das städtebauliche Gesicht von NDH und um die Zukunft.

Das bezahlbarer Wohnraum in der Stadtlage in Zukunft immer knapper wird ist auch jedem klar.

Die Stadt hat jetzt die Chance die Weichen zu stellen und vorzusorgen für ihre Bewohner und die Stadt attraktiver zumachen für Studenten.

Mit den Studenten kommen auch Einnahmen für die Regionale Wirtschaft und für Ortsansässige Gewerbetreibende.

Ein neues Wohnheim das nur 5 Min von der Hochschule entfernt liegt ist vielleicht ein Kreterium was Manchen überzeugt in NDH zu studieren.

Das die Kohle bisher verschwendet wurde ist nun mal so, aber davon das man das Falsche durchdrückt auf, ,Teufel komm raus" nur um endlich zulieferern ist an Verschwendung nicht zu Topen.

In 10 Jahren steht die Stadt dann da und fragt sich wo baue ich jetzt Sozialwohnungen und wo ein Studentenwohnheim.

Was wird aus der jetzigen Feuerwache? Die nächste Ruine im Stadtbild?

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