Mo, 06:19 Uhr
07.02.2005
nnz-Rückspiegel: 7. Februar 2004
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Kraftstoff und WSV-Abschied
Rückläufiger Kraftstoffmarkt
Obwohl die Zahl der Kraftfahrzeuge auf Deutschlands Straßen weiter zunimmt, schlägt sich das weder an der Zahl der Tankstellen, noch am Gesamtvolumen des verkauften Kraftstoffes nieder, wie nnz nach Informationen der Fachverbände zu berichten weiß. Die Zahl der Tankstellen in Deutschland ist 2003 erneut zurückgegangen. Ende 2003 gab es 15 770 Stationen, 201 weniger als ein Jahr zuvor, wie aus einer gerade vom Hamburger Energie-Informationsdienst (EID) veröffentlichten Erhebung hervorgeht. Die Fusionen zwischen Shell und DEA sowie Aral und BP haben den EID-Zahlen zufolge dazu geführt, dass kleine und mittelständische Tankstellenunternehmen ihr Stationsnetz ausbauen konnten. Die Großunternehmen mussten wegen Auflagen des Kartellamtes Tankstellen abgeben. So steigerte zum Beispiel die österreichische OMV die Zahl ihrer Stationen von 114 auf 384, Avia legte von 607 auf 751 Tankstellen zu und Agip von 368 auf 583. Die polnische Orlen kam mit 492 Tankstellen ganz neu auf den Markt...ausführlich im nnz-Archiv
Trüber Abschied vom WSV
Heute endet der letzte Winterschlussverkauf in der Geschichte des deutschen Einzelhandels. Ein Abschied, der sich in unüberschauberen Rabattaktionen und Lustlosigkeit der Verbraucher verlor und jedes Profil früherer Jahre vermissen ließ. Bei einer Umfrage der Handelsverbände reichten die Urteile von saft- und kraftlos, bis zu Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr. HDE-Sprecher Hubertus Pellengahr sagte, dem Handel hätten die Wetterkapriolen zu schaffen gemacht. Richtiger ist wohl die Aussage der Ispo-Veranstalter, also der Gastgeber der Sportartikel-Messe in München: Die Discounter versauen durch ihre Rabattschlachten auch unser Geschäft. Diese Aussage über dieses spezifisch deutsche Problem gilt vollinhaltlich auf den gesamten Geschäftsverlauf des Einzelhandels in den vergangenen Wochen und Monaten. Und zeichnet sich auch als Ergebnis für diesen letzten Winterschlussverkauf ab...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Kraftstoff und WSV-Abschied
Rückläufiger Kraftstoffmarkt
Obwohl die Zahl der Kraftfahrzeuge auf Deutschlands Straßen weiter zunimmt, schlägt sich das weder an der Zahl der Tankstellen, noch am Gesamtvolumen des verkauften Kraftstoffes nieder, wie nnz nach Informationen der Fachverbände zu berichten weiß. Die Zahl der Tankstellen in Deutschland ist 2003 erneut zurückgegangen. Ende 2003 gab es 15 770 Stationen, 201 weniger als ein Jahr zuvor, wie aus einer gerade vom Hamburger Energie-Informationsdienst (EID) veröffentlichten Erhebung hervorgeht. Die Fusionen zwischen Shell und DEA sowie Aral und BP haben den EID-Zahlen zufolge dazu geführt, dass kleine und mittelständische Tankstellenunternehmen ihr Stationsnetz ausbauen konnten. Die Großunternehmen mussten wegen Auflagen des Kartellamtes Tankstellen abgeben. So steigerte zum Beispiel die österreichische OMV die Zahl ihrer Stationen von 114 auf 384, Avia legte von 607 auf 751 Tankstellen zu und Agip von 368 auf 583. Die polnische Orlen kam mit 492 Tankstellen ganz neu auf den Markt...ausführlich im nnz-Archiv
Trüber Abschied vom WSV
Heute endet der letzte Winterschlussverkauf in der Geschichte des deutschen Einzelhandels. Ein Abschied, der sich in unüberschauberen Rabattaktionen und Lustlosigkeit der Verbraucher verlor und jedes Profil früherer Jahre vermissen ließ. Bei einer Umfrage der Handelsverbände reichten die Urteile von saft- und kraftlos, bis zu Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr. HDE-Sprecher Hubertus Pellengahr sagte, dem Handel hätten die Wetterkapriolen zu schaffen gemacht. Richtiger ist wohl die Aussage der Ispo-Veranstalter, also der Gastgeber der Sportartikel-Messe in München: Die Discounter versauen durch ihre Rabattschlachten auch unser Geschäft. Diese Aussage über dieses spezifisch deutsche Problem gilt vollinhaltlich auf den gesamten Geschäftsverlauf des Einzelhandels in den vergangenen Wochen und Monaten. Und zeichnet sich auch als Ergebnis für diesen letzten Winterschlussverkauf ab...ausführlich im nnz-Archiv

