So, 07:33 Uhr
06.02.2005
nnz-Rückspiegel: 6. Februar 2004
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Winkelberg, Abriß, SPD und A 38
FFH-Gebiet soll Winkelberg schützen
Am Winkelberg sollen sich irgendwann die Bagger drehen. Dort schlummert Gips gleich unter der Grasnarbe. Es gibt breiten Protest und es gibt Möglichkeiten, dem Rohstoffabbau entgegenzuwirken. Beim Schutz des vom Rohstoffabbau bedrohten Gipskarstgebietes Winkelberg in der Rüdigsdorfer Schweiz setzt die Stadt auf dessen Einbeziehung in das benachbarte europäische FFH-Schutzgebiet. Das kündigt Steffen Meyer vom städtischen Amt für Umwelt und Grünordnung an. Das gesamte benachbarte Gelände ist bereits als Schutzgebiet nach der `Flora-Fauna-Habitat´- Richtlinie zur Erhaltung natürlicher Lebensräume und wildlebender Pflanzen und Tiere nach Brüssel gemeldet. Die Thüringer Landesregierung beabsichtigt jetzt einen Teil des Gebietes im Bereich `Günzdorf/ Harzfelder Holz´ nachgemeldet, was wir sehr begrüßen – nur ist leider der Winkelberg wieder nicht einbezogen worden...ausführlich im nnz-Archiv
Wir wollen sie zurück
Die SPD des Landkreises Nordhausen hatte am Abend zum Neujahrsempfang eingeladen. Neben den Vertretern aus Politik oder Wirtschaft standen im Ratskeller auch fünf Schüler einer sechsten Klasse aus Bleicherode. Deren Schulkamerad, der 12jährige Tuan, war zusammen mit seiner Familie am Montag nach Vietnam abgeschoben worden. Die Gesetzlichkeiten in diesem Land machten es möglich, dass eine vietnamesische Familie nach 17 Jahren Leben in diesem Land nun wieder ausgewiesen wurde. Schlimm vor allem für die Kinder, die in diesem Land geboren wurden, die das Heimatland der Eltern nur aus Erzählungen kennen...ausführlich im nnz-Archiv
Alles berücksichtigt?
Die A 38 zwischen Bleicherode und Breitenworbis ist das Problemkind der DEGES. Die nnz berichtete bereits mehrfach über die 12 Kilometer, die es in sich haben. Werden bei der vorgeschlagenen Variante aber auch die Belange der Natur und der Anwohner berücksichtigt? Fertiggestellt hat das Landratsamt Nordhausen in diesen Tagen die Stellungnahme zum Planentwurf des Autobahnabschnitts von Bleicherode bis Breitenworbis. Grundlage waren die Unterlagen der DEGES, welche immerhin acht Ordner füllten. Der erste Beigeordnete des Landkreises, Matthias Jendricke (SPD), meinte gegenüber nnz, dass man mit dem vorgelegten Planungsentwurf weitgehend den Interessen der Natur und der Wohnbevölkerung Rechnung getragen hat: Mit der Einbindung der A 38 in die Hanglage der Bleicheröder Berge und dem über 800 Meter langen Tunnel an der Landkreisgrenze wird der Schallschutz in diesem Bereich optimal realisiert...ausführlich im nnz-Archiv
Anfang vom Ende ist gemacht
Lange war er angekündigt worden: Der Abriß des ehemaligen RFT-Gebäudes in der Nordhäuser Zillestraße. Was man bei oberflächlicher Betrachtung nicht merkt ist der Umstand, dass mit dem Abriß schon begonnen wurde. Es ist die Schachtbau Nordhausen GmbH, die den Zuschlag für die Demontage des Industriegebäudes erhalten hat. Und Demontage ist eigentlich die richtige Beschreibung für das, was ab Mai für jeden sichtbar passieren wird. Der Industriebau war zu DDR-Zeiten als Ständer-Binder-Konstruktion errichtet worden. Und eigentlich entgegengesetzt dem Aufbau soll er durch das Nordhäuser Unternehmen wieder abgebaut werden. Betonelement für Betonelement wird also per Kran abgetragen. Diese Variante wurde von den Fachleuten gewählt, da im benachbarten Gebäude der Fernmeldetechnik mit äußerst sensibler Technik umgegangen werde, erläutert Schachtbau-Geschäftsführer Jürgen Stäter der nnz. Zum anderen könne so der Abtransport des Schutts besser bewerkstelligt werden. Stäter rechnet damit, dass mit diesem Abbau Anfang Mai begonnen werden könne....ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Winkelberg, Abriß, SPD und A 38
FFH-Gebiet soll Winkelberg schützen
Am Winkelberg sollen sich irgendwann die Bagger drehen. Dort schlummert Gips gleich unter der Grasnarbe. Es gibt breiten Protest und es gibt Möglichkeiten, dem Rohstoffabbau entgegenzuwirken. Beim Schutz des vom Rohstoffabbau bedrohten Gipskarstgebietes Winkelberg in der Rüdigsdorfer Schweiz setzt die Stadt auf dessen Einbeziehung in das benachbarte europäische FFH-Schutzgebiet. Das kündigt Steffen Meyer vom städtischen Amt für Umwelt und Grünordnung an. Das gesamte benachbarte Gelände ist bereits als Schutzgebiet nach der `Flora-Fauna-Habitat´- Richtlinie zur Erhaltung natürlicher Lebensräume und wildlebender Pflanzen und Tiere nach Brüssel gemeldet. Die Thüringer Landesregierung beabsichtigt jetzt einen Teil des Gebietes im Bereich `Günzdorf/ Harzfelder Holz´ nachgemeldet, was wir sehr begrüßen – nur ist leider der Winkelberg wieder nicht einbezogen worden...ausführlich im nnz-Archiv
Wir wollen sie zurück
Die SPD des Landkreises Nordhausen hatte am Abend zum Neujahrsempfang eingeladen. Neben den Vertretern aus Politik oder Wirtschaft standen im Ratskeller auch fünf Schüler einer sechsten Klasse aus Bleicherode. Deren Schulkamerad, der 12jährige Tuan, war zusammen mit seiner Familie am Montag nach Vietnam abgeschoben worden. Die Gesetzlichkeiten in diesem Land machten es möglich, dass eine vietnamesische Familie nach 17 Jahren Leben in diesem Land nun wieder ausgewiesen wurde. Schlimm vor allem für die Kinder, die in diesem Land geboren wurden, die das Heimatland der Eltern nur aus Erzählungen kennen...ausführlich im nnz-Archiv
Alles berücksichtigt?
Die A 38 zwischen Bleicherode und Breitenworbis ist das Problemkind der DEGES. Die nnz berichtete bereits mehrfach über die 12 Kilometer, die es in sich haben. Werden bei der vorgeschlagenen Variante aber auch die Belange der Natur und der Anwohner berücksichtigt? Fertiggestellt hat das Landratsamt Nordhausen in diesen Tagen die Stellungnahme zum Planentwurf des Autobahnabschnitts von Bleicherode bis Breitenworbis. Grundlage waren die Unterlagen der DEGES, welche immerhin acht Ordner füllten. Der erste Beigeordnete des Landkreises, Matthias Jendricke (SPD), meinte gegenüber nnz, dass man mit dem vorgelegten Planungsentwurf weitgehend den Interessen der Natur und der Wohnbevölkerung Rechnung getragen hat: Mit der Einbindung der A 38 in die Hanglage der Bleicheröder Berge und dem über 800 Meter langen Tunnel an der Landkreisgrenze wird der Schallschutz in diesem Bereich optimal realisiert...ausführlich im nnz-Archiv
Anfang vom Ende ist gemacht
Lange war er angekündigt worden: Der Abriß des ehemaligen RFT-Gebäudes in der Nordhäuser Zillestraße. Was man bei oberflächlicher Betrachtung nicht merkt ist der Umstand, dass mit dem Abriß schon begonnen wurde. Es ist die Schachtbau Nordhausen GmbH, die den Zuschlag für die Demontage des Industriegebäudes erhalten hat. Und Demontage ist eigentlich die richtige Beschreibung für das, was ab Mai für jeden sichtbar passieren wird. Der Industriebau war zu DDR-Zeiten als Ständer-Binder-Konstruktion errichtet worden. Und eigentlich entgegengesetzt dem Aufbau soll er durch das Nordhäuser Unternehmen wieder abgebaut werden. Betonelement für Betonelement wird also per Kran abgetragen. Diese Variante wurde von den Fachleuten gewählt, da im benachbarten Gebäude der Fernmeldetechnik mit äußerst sensibler Technik umgegangen werde, erläutert Schachtbau-Geschäftsführer Jürgen Stäter der nnz. Zum anderen könne so der Abtransport des Schutts besser bewerkstelligt werden. Stäter rechnet damit, dass mit diesem Abbau Anfang Mai begonnen werden könne....ausführlich im nnz-Archiv

