So, 12:32 Uhr
14.10.2018
Kirmes in Steigerthal
Kirmes 2.0 und Generationenwechsel
Die Kirmes hat in Steigerthal schon eine sehr alte Tradition. Nachdem sie zwei Jahrzehnte lang nicht mehr gefeiert wurde und schon fast vergessen schien, konnte sie aufgrund zahlreicher Unterstützung durch die Kirmesgesellschaft und den Heimatverein ab 2009 bis zum letzten Jahr ihr Revival erleben...
Während dieser Zeit warben die Veranstalter vergeblich um ausreichenden Nachwuchs aus der Folgegeneration.
Maritta Brehm deutete bereits in ihrer Kirmes-Predigt im vergangenen Oktober einen notwendigen Generationenwechsel in Verbindung mit dem Fortbestand der alten Tradition an: Wie es letztlich weitergehen wird, überlassen wir der nachfolgenden Generation. Verstanden werden konnte dies als Appell an die junge Generation zur Übernahme der Veranstaltung in den folgenden Jahren.
Tatsächlich fanden sich aufgrund der bevorstehenden Veränderung einige junge Leute zusammen, die sich für eine Fortsetzung der Kirmes engagierten, sich zu einer neuen Kirmesgesellschaft 2.0 formierten.
Jetzt haben sie das Alter erreicht, um zu begreifen, was ländliche Tradition bedeutet. Eine sehr schöne Veranstaltung, freute sich Ortbürgermeisterin Karin Busch (CDU).
Auch Maritta Brehm, die bis zum vergangenen Jahr die Geschicke der Kirmes mit in die Hand nahm war voller Lobes: Die Kirmes ist sehr gut durch-organisiert. Auch bei den Vorbereitungen habe sich die Jugend sehr viel Mühe gegeben.
Lediglich das Binden des Erbesbäres übernahm sie in diesem Jahr gemeinsam mit Edgar Meinecke. Gern gebe sie auch weiterhin Hilfestellung bei Fragen zur Veranstaltung. Der Rest der organisatorischen Arbeiten obliegt fortan der Jugend, die gestern in bayrischer Tracht erschien und für eine voll besetzte
Festhalle sorgte.
Gegen 23.00 Uhr fand dann die Kirmesbeerdigung statt. Hierbei zog die neue Kirmesjugend unter Tränen in den Saal ein. Mit ihr die Kirmesleiche (auf einer Leiter unter einem Leichentuch). Lars Uebner führte in seiner Kirmespredikt noch einmal durch die Missgeschicke des Jahres und sorgte
damit noch einmal für ein großes Gelächter.
Für die Verpflegung sorgte in diesem Jahr die KOSTBAR, die eine schmackhafte Kirmes-Pfanne und Gegrilltes im Angebot hatte. Musikalische
Unterhaltung bot die Gruppe Fusion, die sich zwischenzeitlich in vielen umliegenden Orten zu einer gern engagierten Kirmes-Band gemacht hat.
Zum Ausklang der diesjährigen Kirmes gab es am Sonntag gab es dann noch einen Festgottesdienst und ein Frühschoppen.
Cornelia Wilhelm
Autor: redWährend dieser Zeit warben die Veranstalter vergeblich um ausreichenden Nachwuchs aus der Folgegeneration.
Maritta Brehm deutete bereits in ihrer Kirmes-Predigt im vergangenen Oktober einen notwendigen Generationenwechsel in Verbindung mit dem Fortbestand der alten Tradition an: Wie es letztlich weitergehen wird, überlassen wir der nachfolgenden Generation. Verstanden werden konnte dies als Appell an die junge Generation zur Übernahme der Veranstaltung in den folgenden Jahren.
Tatsächlich fanden sich aufgrund der bevorstehenden Veränderung einige junge Leute zusammen, die sich für eine Fortsetzung der Kirmes engagierten, sich zu einer neuen Kirmesgesellschaft 2.0 formierten.
Jetzt haben sie das Alter erreicht, um zu begreifen, was ländliche Tradition bedeutet. Eine sehr schöne Veranstaltung, freute sich Ortbürgermeisterin Karin Busch (CDU).
Auch Maritta Brehm, die bis zum vergangenen Jahr die Geschicke der Kirmes mit in die Hand nahm war voller Lobes: Die Kirmes ist sehr gut durch-organisiert. Auch bei den Vorbereitungen habe sich die Jugend sehr viel Mühe gegeben.
Lediglich das Binden des Erbesbäres übernahm sie in diesem Jahr gemeinsam mit Edgar Meinecke. Gern gebe sie auch weiterhin Hilfestellung bei Fragen zur Veranstaltung. Der Rest der organisatorischen Arbeiten obliegt fortan der Jugend, die gestern in bayrischer Tracht erschien und für eine voll besetzte
Festhalle sorgte.
Gegen 23.00 Uhr fand dann die Kirmesbeerdigung statt. Hierbei zog die neue Kirmesjugend unter Tränen in den Saal ein. Mit ihr die Kirmesleiche (auf einer Leiter unter einem Leichentuch). Lars Uebner führte in seiner Kirmespredikt noch einmal durch die Missgeschicke des Jahres und sorgte
damit noch einmal für ein großes Gelächter.
Für die Verpflegung sorgte in diesem Jahr die KOSTBAR, die eine schmackhafte Kirmes-Pfanne und Gegrilltes im Angebot hatte. Musikalische
Unterhaltung bot die Gruppe Fusion, die sich zwischenzeitlich in vielen umliegenden Orten zu einer gern engagierten Kirmes-Band gemacht hat.
Zum Ausklang der diesjährigen Kirmes gab es am Sonntag gab es dann noch einen Festgottesdienst und ein Frühschoppen.
Cornelia Wilhelm





