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Fr, 11:59 Uhr
04.02.2005

Stadtansichten im Theater

Nordhausen (nnz). Die Stadt Nordhausen aus dem Jahr 1674 ist stark beschädigt. Kein Wunder bei dem Alter. Die heutige Stadt Nordhausen hat kein Geld dem mittelalterlichen Abbild zu helfen. Eine ungewöhnliche Ausstellung soll die Finanzierung sichern. Wo Sie das alte Nordhausen bewundern können erfahren Sie hier.

Stadtansichten im Theater (Foto: nnz) Stadtansichten im Theater (Foto: nnz) Die „Mittelalterliche Stadtansicht aus dem Jahr 1674“ gehört dem Stadtarchiv Nordhausen. Bis vor kurzem lagerte das Gemälde wie viele andere noch völlig unsachgemäß auf dem Boden des ehemaligen Meyenburgmuseums, jetzt Kunsthaus. Nach der Bergung ins Museumsdepot (nnz berichtete) wurde festgestellt, wie dringend es eienr Restaurierung bedarf. Die wellige, ausgebeulte Leinwand hat sechs Löcher. Der Alterungsprozeß hat Risse an der Oberfläche hervorgerufen. Eine frühere Restaurierung hat Übermalungsspuren hinterlassen. In seinem Rahmen ist das Bild nur schlecht befestigt, der rechte Spannrahmen sogar mit Reißzwecke nauf der Bildfläche angeheftet.

Um das Gemälde fachgerecht instandzusetzen, wären 700 bis 1000 Euro nötig. Die gute Verbindung von Theater und Stadt Nordhausen macht es möglich, daß das Kunstwerk trotz seiner Beschädigung der Öffentlichkeit gezeigt wird. Im Foyer des Theaters ist das Stadtbild zu sehen. Kulturbegeisterte Nordhäuser werden gebeten eine Spende in die Truhe unter dem Bild einzuwerfen. Das Geld wird für die Restaurierung verwendet.

Neben dem schadhaften Bild sind neun weitere Schätze mit Nordhäuser Ansichten zu sehen. Auch sie lagerten bisher im Depot. Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose freut sich, diese Werke aus dem 18. bis 20. Jahrhundert einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Zwinger am Töpfertor, das Rathaus oder die Blasiistraße mit Blick zum Dom sind unter anderem dabei.

Aus der Ausstellung soll nach dem Willen von Theaterindentant Lars Tietje und dem Kulturamt eine weiterführende Zusammenarbeit entstehen, da sich zwei unterschiedliche Bereiche der Kultur gegenseitig unterstützen können. Bis Ende März können die Bilder besichtigt und für die Restaurierung gespendet werden.
Autor: wf

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