Fr, 16:00 Uhr
28.09.2018
Nordthüringer Lebenshilfe feierte Erntedank
Erntedank und Ernteklage
Nach einem besonders trockenen Sommer ging es heute beim traditionellen Erntedankgottesdienst der Nordthüringer Lebenshilfe etwas anders als gewöhnlich zu. Denn es wurde nicht nur gedankt, es wurde auch geklagt...
Mit dem Herbstschmuck hatte man sich in diesem Jahr bewusst zurückgehalten, von Überfluss keine Spur, schon die Dekoration ließ vermuten das es in diesem Erntejahr weniger zu danken gab als sonst.
"Der Mais trug kaum Früchte, der Weizen hatte nur wenig Korn und die Zuckerrüben blieben klein", erklärte Pfarrerin Elisabeth Alpers von Biela der versammelten Gemeinde. Brennende Felder, ausgetrocknete Flüsse, magere Ernte - aus Sicht der Landwirtschaft war es kein guter Sommer. Grund genug also zum Erntedankfest auch einmal zu klagen. Auch das gehöre dazu, so Pfarrerin von Biela, Gott könne man alles sagen, auch die eigenen Sorgen und Nöte.
Gestaltet wurde der Gottesdienst in diesem Jahr vom Chor der Wohngemeinschaft der Lebenshilfe. Neben verschiedenen Liedern erzählte man auch die Geschichte einer jungen Dienerin, die in biblischen Zeiten in die Wüste flieht und mit der Hilfe eines Engels Wasser und damit auch neue Hoffnung findet.
"Wir sind am Leben, wir hatten einen Brunnen aus dem wir trinken konnten und einen Engel, der uns aufgeholfen hat.". Und so sagte man dann doch "Danke", Danke für alles was trotz Dürre gewachsen ist, auf dem Feld und im eigenen Leben, und Dank für die Engel, die einem auch in schwiergen Zeiten zur Seite stehen.
Angelo Glashagel
Autor: redMit dem Herbstschmuck hatte man sich in diesem Jahr bewusst zurückgehalten, von Überfluss keine Spur, schon die Dekoration ließ vermuten das es in diesem Erntejahr weniger zu danken gab als sonst.
"Der Mais trug kaum Früchte, der Weizen hatte nur wenig Korn und die Zuckerrüben blieben klein", erklärte Pfarrerin Elisabeth Alpers von Biela der versammelten Gemeinde. Brennende Felder, ausgetrocknete Flüsse, magere Ernte - aus Sicht der Landwirtschaft war es kein guter Sommer. Grund genug also zum Erntedankfest auch einmal zu klagen. Auch das gehöre dazu, so Pfarrerin von Biela, Gott könne man alles sagen, auch die eigenen Sorgen und Nöte.
Gestaltet wurde der Gottesdienst in diesem Jahr vom Chor der Wohngemeinschaft der Lebenshilfe. Neben verschiedenen Liedern erzählte man auch die Geschichte einer jungen Dienerin, die in biblischen Zeiten in die Wüste flieht und mit der Hilfe eines Engels Wasser und damit auch neue Hoffnung findet.
"Wir sind am Leben, wir hatten einen Brunnen aus dem wir trinken konnten und einen Engel, der uns aufgeholfen hat.". Und so sagte man dann doch "Danke", Danke für alles was trotz Dürre gewachsen ist, auf dem Feld und im eigenen Leben, und Dank für die Engel, die einem auch in schwiergen Zeiten zur Seite stehen.
Angelo Glashagel














