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Do, 11:00 Uhr
27.09.2018
Harztor

Keine sofortige Kündigung für Kindergartenträger

Die Johanniter-Unfallhilfe und die Landgemeinde Harztor sind einen Schritt weiter: Die Johanniter, der Träger für drei Kindergärten in der Landgemeinde, hat jetzt der einheitlichen Kündigungsfrist für alle drei Einrichtungen zum 28. Februar kommenden Jahres zugestimmt...

Das Schreiben ist am Donnerstag, dem 26. September, fristgerecht bei der Gemeinde in Ilfeld eingegangen. „Damit ist die sofortige Kündigung vom Tisch. Nun werden wir in konstruktive Verhandlungen mit den Johannitern treten können“, teilte Harztor-Bürgermeister Stephan Klante in einer Presseinformation der Kommune mit.

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In den kommenden Monaten will die Gemeinde den Johannitern die Chance geben, die 25 Jahre alten Betreiberverträge anzupassen und Lösungsvorschläge zur Verbesserung der Verwaltungsarbeit zu unterbreiten. Mitte Oktober sollen sich alle Beteiligten zu ersten Gesprächen zusammenfinden, so Klante. Diese Vorgehensweise, auf eine sofortige Kündigung zu verzichten, hatte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung im September beschlossen. Daran geknüpft war die Bedingung, dass der Träger bis 26. September der neuen Kündigungsfrist zustimmen musste.

Hintergrund ist, dass nach Ansicht der Gemeindeverwaltung die Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Johanniter-Unfallhilfe seit Jahren unzureichend ist. Unter anderem geht es um mangelnde Kommunikation mit der Gemeindeverwaltung und den Elternvertretern.

Klante nannte als Beispiele den Streit um die sogenannte Servicepauschale, die die Eltern für Vor- und Zubereitung des Kindergartenessens zahlen sollten, und die Probleme in der Einrichtung Ilfeld mit Konsequenzen für die Betriebserlaubnis, von denen die Gemeinde erst viel zu spät erfuhr.
Die Johanniter-Unfallhilfe ist Träger der Kindergärten in Ilfeld, Niedersachswerfen und Neustadt
Autor: red

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