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Do, 19:12 Uhr
09.08.2018
Harzklub Ilfeld-Wiegersdorf

"Frauen-Power Richtung Brocken“

"Frauen-Power Richtung Brocken“ - hieß es am 30. Juni für Sympathisanten der bereits zur Tradition gewordenen Brockenwanderung des Ilfelder Harzklubzweigvereins. Der verantwortliche Wanderführer Andreas Volkmann begrüßte 39 Wanderer...

Angekommen auf dem Brocken (Foto: Herbert Buchholz)
Das „Schwache Geschlecht“ war stark vertreten. 24 Frauen hatten sich den Brocken zum Ziel gesetzt. Älteste Teilnehmerin war Frau Reichert aus Ilfeld. Für die 67-jährige ist der Brocken schon seit Jahren ein „Muss“.

Zum 17. Mal ging es auf Tour. Gut gelaunt und forschen Schrittes ging es 04.40 Uhr los. Viele bekannte Gesichter, aber auch neue „Brockenwütige“ waren in der Gruppe, auch aus Urbach!

Vorbei an Hofmanns-Hütte auf dem Giersberg ging es Richtung Rothesütte. Überrascht waren alle über eine Neuerung am Grünen Platz bei Rothesütte. Die Auszubildenden des Forstamtes Bleicherode- Südharz haben unter Anleitung des Forstwirtschaftsmeisters Lars Scharfe eine neue Wanderhütte erbaut.

Der Baustil ist einzigartig und erstmalig im Harz. „Ganz prima“ war die Reaktion vieler Wanderer. Ein anstrengendes Wegestück lag hinter den Wanderern. Die 1. Rast kam hier gerade richtig.

Der anstrengendste Abschnitt lag hinter den Wanderern, Grund aber lange zu verweilen gab es nicht. Andreas Volkmann wusste von den noch kommenden Bergen und strapazierten Füßen.

Über Rothesütte-Benneckenstein-Tanne-Elend-Schierke ging es Richtung Brocken. Die Hitze forderte ihr Tribut. Kühlendes Nass aus einem Bach taten dem Körper und den „glühenden“ Füßen gut!

In Schierke kamen Florian Boll, nun schon bald 3 Jahre alt mit Mama Franziska und Oma Angelika zu den Wandersleuten. Bei bestem Wetter wurde die Sicht vom Brocken genossen. Die Anstrengungen wurden belohnt. Nicht nur die farbig bunte Vielfalt der Natur war zu sehen. Die abgestorbenen Fichentwälder machten nachdenklich. Ob das die Natur wieder selbständig regulieren kann?

Rückfahrt mit der HSB (Foto: Herbert Buchholz)
Einem kurzen Imbiss folgte ein Foto am Brockenstein. Danach eine erholsame Fahrt mit dem Dampfzug nach Ilfeld. Der Harzklub-Fotograf wartete schon ungeduldig, hatte er doch die Fotos vom Beginn am frühen Morgen zur Erinnerung dabei.

Endziel des Tages war eine nahe gelegene Gaststätte. Das Erlebte wurde ausgiebig ausgewertet und die verlorene Körperflüssigkeit zum „Erhalt des Wohlbefindens“ wieder ausgeglichen.

Joachim Jauer, Harzklubzweigverein Ilfeld-Wiegersdorf
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