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Mo, 12:30 Uhr
24.01.2005

Minister strampelte sich ab

Nordhausen (nnz). Wirtschaftsminister Reinholz auf einem Kinderfahrrad? War da der Dienstwagen kaputt? Wie es dazu kam, daß der Minister strampeln mußte verrät die nnz mit einem Klick.

Minister strampelte sich ab (Foto: nnz) Minister strampelte sich ab (Foto: nnz) Es war keine technische Panne, die Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz zum Umsteigen auf das Fahrrad zwang, sondern ein informativer Besuch bei der Kreisverkehrswacht. Dort durfte er den bei Kindern beliebten Fahrradsimulator ausprobieren. Auch Jürgen Reinholz hatte unter fachkundiger Anleitung von BBZ- Geschäftsführer Olaf Salomon und der Projektleiter der Kriesverkehrswacht, Dieter Köhler, seinen Spaß. „Der Minister ist ein reaktionsschneller Radler“ so Köhler.

Die Nordhäuser waren die ersten Thüringer, die so einen Fahrradsimulator besaßen. Heute gibt es noch einen weiteren in Eisenach. Vierzig verschiedene Videosequenzen für Rad, Mofa und Moped bietet der Computer. Die Bremse des Fahrrads ist an den Rechner gekoppelt. Die Geschwindigkeit legt dieser auf 25 km/h fest. Es ist also egal wie schnell der Radler tritt.

Neben dem Spaß verschaffte sich Minister Reinholz auch einen ernsthaften Überblick über die Arbeit des Berufsbildungszentrums für den Straßenverkehr und der Kreisverkehrswacht. Er besuchte die Fahrradausbildung der Grundschule in Niedersachswerfen. In einem Gespräch informierten Olaf Salomon und Dieter Köhler über die pädagogische Puppenbühne, die Aktion „Junge Fahrer“, den „Safety Check“, die Aktion „Fahr Rad-aber sicher“ und das Verkehrsmobil.

Besonders wurde Jürgen Reinholz auf die zur Verbesserung der Verkehrssicherheit eingesetzten 1,- Euro Kräfte hingewiesen. Im Oktober 2004 bekann das Projekt in Zusammenarbeit mit der Beschäftigungsinitiative Nordhausen mit 20 Teilnehmern. Man möchte auf 40 Personen aufstocken. Gern würde man die Arbeitslosen länger als sechs Monate im Projekt haben, da sie als Ansprechpartner für die Schüler und Kindergartenkinder fungieren und die gern eine Bezugsperson haben.

Neben der Aufklärungsarbeit für Kinder und junge Leute, bietet das Berufsbildungszentrum unter anderem Sicherheitstrainings für PKW und Motorradfahrer, sowie für Fahrer von LKW, Tankwagen, Bussen und Kleintransportern. Im Jahr 2004 nahmen 4.382 Personen daran teil. Lehrgänge zur Ladungssicherheit und zum wirtschaftlichen Fahren gehören ebenfalls ins Programm.

Eine weitere Aktivität stellen die Maßnahmen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung dar. Kraftfahrer, Baugeräteführer, Kfz-Mechaniker, Spediteure und Lagerfachkräfte verlassen gut qualifiziert das BBZ. Seit seiner Gründung am 23. Januar 1991 nahmen über 4500 Teilnehmer an einer vom Arbeitsamt geförderten Maßnahme teil.

Für Auszubildende aus der Region werden Ergänzungslehrgänge angeboten. Was da zu lernen ist, interessierte Wirtschaftsminister Reinholz, denn das Angebot wird von seinem Ministerium gefördert.

Zum Abschluß des Besuchs wurde die Bitte geäußert, den Bereich Verkehrssicherheit auch in Zeiten knapper Kassen zu fördern, da sichere Auto- und Fahrradfahrer im Interesse von allen Bürgern liegen.
Autor: wf

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