Mi, 15:02 Uhr
01.08.2018
Aufruf
Bitte gießt die Bäume!
In den Medien soll es laut einem Beitrag von Kurt Frank einen Aufruf zum Gießen der Bäume in Nordhausen und Umgebung gegeben haben. Bodo Schwarzberg möchte diesen Aufruf hiermit noch einmal untermauern. Eigentlich wären hierfür die großen Vermieter und die Stadtverwaltung zuständig. Der Berliner Regierende Bürgermeister Müller zum Beispiel startete bereits einen solchen Aufruf...
Industriegebiet bei Urbach, im Hintergrund Henning Bau (Foto: B. Schwarzberg)
Das Industriegebiet ohne Investoren wurde mit vielen Millionen Steuermitteln und warmen Worten unserer Politiker erschlossen. Nicht gerade wenige Bäume aber, die an seinem Rand, wohl als so genannte Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme gepflanzt wurden, fallen gerade der Dürre zum Opfer.
Wenn von unseren Millionen schon nichts mehr zum Gießen aller Bäume übrig ist, so können doch vielleicht benachbarte Firmen, zum Beispiel aus Bielen und Urbach, helfen, wenigstens einige Bäume, übrigens auch am Radweg nach Berga frisch gepflanzte, zu retten? Vielleicht könnten sich auch mal die zuständigen Behörden äußern. Das Foto wurde kurz vor Urbach aufgenommen.
Bitte gießen Sie auch die Bäume in der Nähe Ihrer Wohnung bzw. Ihres Grundstückes. Wichtig wäre dies vor allem bei Gehölzen, die bereits leichte Trockenschäden wie z.B. vergilbende oder vertrocknende Blätter aufweisen bzw. die bisher nicht von kommunaler Seite oder seitens der Vermieter gegossen wurden. Am besten wären mehrere Eimer Wasser am Tag. Aber jeder einzelne Eimer zählt.
Vor allem junge Bäume können die Trockenheit kaum kompensieren. Ihre Wurzeln reichen oft noch nicht in noch feuchte Bodenschichten. Es geht hier auch um die Erhaltung eines gesunden Stadtklimas und um Kostenersparnis. Vertrocknete Bäume müssten wohl für eine Nachpflanzung neu eingekauft werden.
Stellen Sie auch für unsere Vögel und Kleinsäuger Schalen mit frischem Wasser auf. Die Tiere haben meist keine Wasserleitung zu Hause.
Vielleicht könnten beim Gießen auch die in unserer Stadt und ihrer Umgebung lebenden Migrantinnen und Migranten mithelfen, sofern sie sonst noch keiner Beschäftigung nachgehen. Es ist wichtig, dass sie aktiv etwas zum Gemeinwohl beitragen.
Auch die Firmen der Region und die Feuerwehren sollten sich nach Möglichkeit am Gießen der Bäume beteiligen. Mitunter haben sie dafür geeignete Fahrzeuge und Transportmöglichkeiten für Wasser. Und eine hervorragende Werbung wäre dies auch. Zum Beispiel durch eine Pressemitteilung in Wort und Bild.
Bodo Schwarzberg
Autor: red
Industriegebiet bei Urbach, im Hintergrund Henning Bau (Foto: B. Schwarzberg)
Das Industriegebiet ohne Investoren wurde mit vielen Millionen Steuermitteln und warmen Worten unserer Politiker erschlossen. Nicht gerade wenige Bäume aber, die an seinem Rand, wohl als so genannte Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme gepflanzt wurden, fallen gerade der Dürre zum Opfer.
Wenn von unseren Millionen schon nichts mehr zum Gießen aller Bäume übrig ist, so können doch vielleicht benachbarte Firmen, zum Beispiel aus Bielen und Urbach, helfen, wenigstens einige Bäume, übrigens auch am Radweg nach Berga frisch gepflanzte, zu retten? Vielleicht könnten sich auch mal die zuständigen Behörden äußern. Das Foto wurde kurz vor Urbach aufgenommen.
Bitte gießen Sie auch die Bäume in der Nähe Ihrer Wohnung bzw. Ihres Grundstückes. Wichtig wäre dies vor allem bei Gehölzen, die bereits leichte Trockenschäden wie z.B. vergilbende oder vertrocknende Blätter aufweisen bzw. die bisher nicht von kommunaler Seite oder seitens der Vermieter gegossen wurden. Am besten wären mehrere Eimer Wasser am Tag. Aber jeder einzelne Eimer zählt.
Vor allem junge Bäume können die Trockenheit kaum kompensieren. Ihre Wurzeln reichen oft noch nicht in noch feuchte Bodenschichten. Es geht hier auch um die Erhaltung eines gesunden Stadtklimas und um Kostenersparnis. Vertrocknete Bäume müssten wohl für eine Nachpflanzung neu eingekauft werden.
Stellen Sie auch für unsere Vögel und Kleinsäuger Schalen mit frischem Wasser auf. Die Tiere haben meist keine Wasserleitung zu Hause.
Vielleicht könnten beim Gießen auch die in unserer Stadt und ihrer Umgebung lebenden Migrantinnen und Migranten mithelfen, sofern sie sonst noch keiner Beschäftigung nachgehen. Es ist wichtig, dass sie aktiv etwas zum Gemeinwohl beitragen.
Auch die Firmen der Region und die Feuerwehren sollten sich nach Möglichkeit am Gießen der Bäume beteiligen. Mitunter haben sie dafür geeignete Fahrzeuge und Transportmöglichkeiten für Wasser. Und eine hervorragende Werbung wäre dies auch. Zum Beispiel durch eine Pressemitteilung in Wort und Bild.
Bodo Schwarzberg

