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Mo, 09:40 Uhr
24.01.2005

Kein Befreiungsschlag

Kein Befreiungsschlag (Foto: nnz) Kein Befreiungsschlag (Foto: nnz) Nordhausen/Braunlage (nnz). Die Harzer Wölfe scheinen in einer Krise zu stecken. Die über 300 Eishockey-Fans aus dem gesamten Harz mußten gestern wieder enttäuscht das Braunlager Stadion verlassen. Für die nnz stand Robert Koch hinter der Bande und berichtet.


Auch gegen den EHC Solingen ist den Harzer Wölfen nicht der erhoffte Befreiungsschlag gelungen. Gescheitert ist der BSC bei der 4:6 (2:1, 1:1, 1:4)-Heimniederlage vor allem an der katastrophal schlechten Chancenverwertung. Auch wenn die Gäste die erste Chance hatten, das erste Drittel gehörte eindeutig den Wölfen. Einziges Manko waren die fehlenden Tore. Zwar hatten Dennis Lütjen und Benjamin Salzmann in der siebten Minute per Doppelschlag für das 2:0 gesorgt, danach versiebten die Harzer aber eine Großchance nach der anderen. Ob Peter Kolasa, Till Kappel oder Michael Grondey, selbst das leere Tor trafen die Harzer nicht. Pech kam auch noch dazu, etwa bei einem Pfostentreffer von Andrew Haussler. So fingen sich die Wölfe in der 17. Minute den unverdienten Anschlusstreffer, als Derek Picklyk nach einem Abpraller von der Bande goldrichtig stand.

Zu Beginn des Mitteldrittels musste der BSC den Ausgleich durch David Stetch hinnehmen, doch Maximilian Müller brachte sein Team noch in der gleichen Minute wieder in Führung. Doch wie schon im ersten Abschnitt versäumten es die Harzer, entscheidend nachzulegen. Kolasa verfehlte das leere Tor (30.), auch die weiteren Chancen blieben ungenutzt.

So folgte im Schlussabschnitt die Bestrafung: Stanislav Rosa war im Powerplay erfolgreich und glich zu 3:3 aus. Zwar brachte Kolasa den BSC wiederum in Führung (45.), danach trafen die Harzer aber in Person von Salzmann nur noch den Pfosten. Dafür erlaubte sich Riccardo Siegert in Unterzahl einen dicken Patzer, den Rosa prompt für den neuerlichen Ausgleich nutzte. Noch schlimmer wurde es für die Fans der Wölfe in der vorletzten Minute. Die Verteidigung brachte den Puck nicht aus dem Drittel und Picklyk vollstreckte zum 4:5. In den Schlusssekunden konnte Stetch per Empty-Net-Treffer sogar noch das halbe Dutzend für die Solinger voll machen.
Autor: nnz

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