Sa, 08:22 Uhr
30.06.2018
Gedanken zu dem was da zum Himmel stinkt!
Von Brüssel bis auf unseren Tisch
Der Gestank ist, dass was wir am ehesten bemerken und uns die Nase rümpfen lässt. Aber könnte es nicht sein, dass das was wir nicht riechen noch viel schlimmer und gefährlicher ist? nnz-Leser Manfred Kappler macht sich Gedanken über Schweine, Gülle, sauberes Wasser und die Europäische Union...
Dem Artikel des NNZ-Forums vom 25/26 Juni stimme ich zu 100% zu. Passend hierzu ist auch der Artikel der NNZ v. Mi. den 13. 06. 18 "NDH CO² - Ticker – Unsere Zeit läuft ab!"
Deutschland ist der größte Schweinefleisch Exporteur Europas und darüber hinaus. Wir liefern billiges Schweinefleisch nach Rumänien und zerstören damit die dortigen Landwirt-Schafts Betriebe. (laut Deutschem Fernsehen). Geschäftemachen ohne Rücksicht auf Verluste auch ohne Rücksicht auf unsere Umwelt. Oder soll dieses Handeln ein besonderer Beitrag zum vereinten Europa sein?
Dagegen lässt die Schweiz nur einen kleinen %-Satz an Billigfleisch als Import zu. Ein größerer %-Satz wird mit sehr hohen Zöllen belegt um die eigene Landwirtschaft zu schützen. (ZDF-ARD)
Was für einen Preis müssen wir für diese industriellen Großviehanlagen bezahlen? Der Zustand der deutschen und europäischen Gewässer ist sehr besorgniserregend. Es wird verrieselt was das Zeug hergibt, selbst bei größter Trockenheit.
Wenn ich schon immer höre Geld und Arbeitsplätze, Umweltschutz kann Arbeitsplätze schaffen. Deutschland hat genug Geld und was nutzt uns das Geld, wenn unsere Lebensgrundlage zerstört ist? Eine Zerstörte Umwelt wird entschieden teurer als Umweltschutz.
Hier ein Beispiel aus alten Zeiten. Die VEG- Tierzucht Nordhausen hatte in der Ortsnähe Pferdemist von der Pferdezucht abgelagert. Wenige hundert Meter entfernt hatte die Wasserwirtschaft im Steinfeld einen Brunnen für Trinkwasser gebohrt. Dann kam eine Regenzeit und das Trinkwasser in Ilfeld hatte mit einem Mal einen Salmiakgeschmak und schmeckte nach Pferdemist. Es wurde alles abgestritten aber geändert.
Ein anderes Beispiel von dem Einsatz chemischer Spritzmittel. Kaum hatten wir den Amphibien- Zaun an dem Getreideacker aufgestellt wurde das Getreide gespritzt. Ergebnis die Froschwanderung fand ein Ende.
Solange ich denken kann nisten bei uns auf dem Hof Rauchschwalben. Jedes Jahr im Frühjahr freuen wir uns auf ihre Rückkehr. 2017 gab es Probleme mit der Brut, es lagen verformte Eier im Nest. Zum Glück klappte es mit der zweiten Brut. In diesem Jahr lagen normale Eierschalen unten im Hof nur es wurde nicht gefüttert. Bei der zweiten Brut das Gleiche noch ein Mal. Was ist da los? Zurzeit wird wieder gebrütet, so muss ich mal abwarten wie es nun wird.
Zurück zu unserem wichtigsten Lebensmittel dem Wasser. Trotz der Bestätigung, dass unser Trinkwasser im Landkreis Nordhausen noch in Ordnung sei, ist unser Wasser in Gefahr.
Wir haben auf der Erde nur ca. 3,5 % Trinkwasser und die größten Speicher sind die Gletscher und Eiskappen welche sich mit großer Geschwindigkeit im Auflösen befinden. Was wird sein, wenn es in den Alpen keine Gletscher mehr gibt? Diese Gletscher sind Wasser und Energie Lieferanten.
Deutschland wurde gerade auf EU-Ebene angeprangert, weil der Zustand der Gewässer durch die Ausbringung von Zuviel Gülle, Düngern und Spritzmitteln in einem miserablen Zustand sind.
Am 20./21. September stimmen die EU-Länder erneut ab, ob die Wasserrahmenrichtlinie und ihre Frist bis 2027 bestehen bleiben soll, oder ob diese Wasserschutzgesetze gelockert werden. Werden diese Gesetze aufgeweicht, droht uns eine weitere Verschlechterung unserer Gewässer und des Trinkwassers.
Es liegt somit in unserer Hand, unsere Zukunft zusichern und für sauberes Wasser für alle zu sorgen. Wir brauchen einen sehr starken Wasserschutz in Europa und in Deutschland!
Hier die Unterschriftsliste des BUND Rettet unser Wasser .
Manfred Kappler Ilfeld
Autor: redDem Artikel des NNZ-Forums vom 25/26 Juni stimme ich zu 100% zu. Passend hierzu ist auch der Artikel der NNZ v. Mi. den 13. 06. 18 "NDH CO² - Ticker – Unsere Zeit läuft ab!"
Deutschland ist der größte Schweinefleisch Exporteur Europas und darüber hinaus. Wir liefern billiges Schweinefleisch nach Rumänien und zerstören damit die dortigen Landwirt-Schafts Betriebe. (laut Deutschem Fernsehen). Geschäftemachen ohne Rücksicht auf Verluste auch ohne Rücksicht auf unsere Umwelt. Oder soll dieses Handeln ein besonderer Beitrag zum vereinten Europa sein?
Dagegen lässt die Schweiz nur einen kleinen %-Satz an Billigfleisch als Import zu. Ein größerer %-Satz wird mit sehr hohen Zöllen belegt um die eigene Landwirtschaft zu schützen. (ZDF-ARD)
Was für einen Preis müssen wir für diese industriellen Großviehanlagen bezahlen? Der Zustand der deutschen und europäischen Gewässer ist sehr besorgniserregend. Es wird verrieselt was das Zeug hergibt, selbst bei größter Trockenheit.
Wenn ich schon immer höre Geld und Arbeitsplätze, Umweltschutz kann Arbeitsplätze schaffen. Deutschland hat genug Geld und was nutzt uns das Geld, wenn unsere Lebensgrundlage zerstört ist? Eine Zerstörte Umwelt wird entschieden teurer als Umweltschutz.
Hier ein Beispiel aus alten Zeiten. Die VEG- Tierzucht Nordhausen hatte in der Ortsnähe Pferdemist von der Pferdezucht abgelagert. Wenige hundert Meter entfernt hatte die Wasserwirtschaft im Steinfeld einen Brunnen für Trinkwasser gebohrt. Dann kam eine Regenzeit und das Trinkwasser in Ilfeld hatte mit einem Mal einen Salmiakgeschmak und schmeckte nach Pferdemist. Es wurde alles abgestritten aber geändert.
Ein anderes Beispiel von dem Einsatz chemischer Spritzmittel. Kaum hatten wir den Amphibien- Zaun an dem Getreideacker aufgestellt wurde das Getreide gespritzt. Ergebnis die Froschwanderung fand ein Ende.
Welche Zukunft erwartet uns mit Hilfe des weltgrößten Giftproduzenten Bayer?
"Chemie bringt uns Fortschritt, Schönheit und Glück" wurde uns in der Schule beigebracht, nur hatte sich niemand mit der Rückseite der Medaille beschäftigt.Solange ich denken kann nisten bei uns auf dem Hof Rauchschwalben. Jedes Jahr im Frühjahr freuen wir uns auf ihre Rückkehr. 2017 gab es Probleme mit der Brut, es lagen verformte Eier im Nest. Zum Glück klappte es mit der zweiten Brut. In diesem Jahr lagen normale Eierschalen unten im Hof nur es wurde nicht gefüttert. Bei der zweiten Brut das Gleiche noch ein Mal. Was ist da los? Zurzeit wird wieder gebrütet, so muss ich mal abwarten wie es nun wird.
Zurück zu unserem wichtigsten Lebensmittel dem Wasser. Trotz der Bestätigung, dass unser Trinkwasser im Landkreis Nordhausen noch in Ordnung sei, ist unser Wasser in Gefahr.
Wir haben auf der Erde nur ca. 3,5 % Trinkwasser und die größten Speicher sind die Gletscher und Eiskappen welche sich mit großer Geschwindigkeit im Auflösen befinden. Was wird sein, wenn es in den Alpen keine Gletscher mehr gibt? Diese Gletscher sind Wasser und Energie Lieferanten.
Deutschland wurde gerade auf EU-Ebene angeprangert, weil der Zustand der Gewässer durch die Ausbringung von Zuviel Gülle, Düngern und Spritzmitteln in einem miserablen Zustand sind.
Rette unser Wasser
Die Länder hatten sich in der EU-Wasserrichtlinie darauf geeinigt, bis 2015 für alle Gewässer einen guten Zustand zu erreichen. Diese Frist wurde nicht eingehalten und bereits auf 2027 verschoben.Am 20./21. September stimmen die EU-Länder erneut ab, ob die Wasserrahmenrichtlinie und ihre Frist bis 2027 bestehen bleiben soll, oder ob diese Wasserschutzgesetze gelockert werden. Werden diese Gesetze aufgeweicht, droht uns eine weitere Verschlechterung unserer Gewässer und des Trinkwassers.
Es liegt somit in unserer Hand, unsere Zukunft zusichern und für sauberes Wasser für alle zu sorgen. Wir brauchen einen sehr starken Wasserschutz in Europa und in Deutschland!
Hier die Unterschriftsliste des BUND Rettet unser Wasser .
Manfred Kappler Ilfeld
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.



