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Do, 11:27 Uhr
21.06.2018
Sommerbepflanzung

Der Sommer blüht in Nordhausen

Die Sommerblumen bringen den Sommer in die Stadt. Die blühenden Highlights wurden durch das Sachgebiet Grünordnung und Umwelt und den Stadtgärtnern der Stadt Nordhausen zum Sommerbeginn ausgebracht...

Seit Jahren verfolgt die Stadt das Ziel, insbesondere im Bereich von Kreiseln und anderen repräsentativen Flächen, die jährlich wiederkehrenden Wechselbepflanzungen durch dauerhaften Blütenflor mittels Staudenmischungen zu ersetzen.

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So wurden auf dem Petersberg in diesem Jahr fünf Beete mit diesen Mischungen bepflanzt, hier finden sich so als Staudenkreationen schöne Namen wie: Blütenmosaik, Indianersommer, Farbenspiel und Blütensaum. Bereits im letzten Jahr wurden auf drei Flächen im Petersberggarten Wiesenblumensamen gesät welche sich derzeit als vielfältig blühende Wiese präsentieren. Noch in diesem Jahr wird es noch auf dem Kreisel in Nordhausen Nord (Stolberger Straße) und in Salza dauerhaft neue Bepflanzungen geben.

Blumenwiese auf dem Petersberg (Foto: Pressestelle Stadt Nordhausen) Blumenwiese auf dem Petersberg (Foto: Pressestelle Stadt Nordhausen)

Die Initiative, auch aus dem Stadtrat angeregt, für eine „summende“ d. h. insektenfreundliche Stadt wird dieses Jahr erneut aufgegriffen. Es wird im Bereich Verkehrsbegleitgrün und auf einzelnen Wiesenflächen mit der Ansaat von Blumenmischungen experimentiert. Auch die o. g. Staudenmischpflanzungen ziehen durch ihren artenreichen Blütenflor zahlreiche Schmetterlinge und Bienen an.

Pflanzkübeln und Pyramiden

Neben den Beetbepflanzung wurden auch in diesem Jahr – und auf vielfachen Wunsch aus der Bürgerschaft Nordhausens – wieder die Bepflanzung in Pflanzkübeln und Pyramiden vorgenommen. In Zahlen ausgedrückt:
  • Sieben Pyramiden im Stadtgebiet, davon sind drei mit einer Dauerbepflanzung (Efeu und Geraniumstauden – Storchschnabel) und vier mit einer Wechselbepflanzung (Hänge- Pelargonien) bepflanzt. Standorte der Pyramiden sind die Marktpassage, der Kreisel Neustadtstraße, der Theatergarten „Am Zwinger“ und die Magnetkreuzung – Arnoldstraße.
  • Daneben wurden insgesamt sieben Pflanzkübel (ebenfalls mit Pelargonien) auf dem Nicolaiplatz und an der Marktpassage sowie zehn Pflanzkübel mit Ziersträuchern (spezielle Ligustersorte) ebenfalls an der Marktpassage aufgestellt.
  • Die Blumenkästen des Rathauses wurden ebenfalls bepflanzt.

Zahlen – Daten – Fakten

Durch die Stadt Nordhausen werden 168 Hektar Grünflächen intensiv aber auch extensiv gepflegt. Der größte Teil erfolgt im Rahmen des sogenannten Verkehrsbegleitgrüns zur Gewährleistung der Verkehrssicherungspflicht und wird weit überwiegend im Rahmen von Ausschreibungen an private Firmen vergeben. Zehn stadteigene Gärtner kümmern sich um das Wohl der besonders hochwertigen Grünanlagen, z. B. Petersberggarten, Theatergärten, Rosengarten und Museumsgärten Meyenburg und Flohburg aber auch der Parkanlagen wie Stadtpark, Promenade, Förstemannpark etc.

Neben den Grünflächen werden ca. 23.000 Bäume im innerstädtischen Bereich und weitere 20.000 Bäume im Außenbereich durch die Stadt unterhalten und gepflegt. Drei Baumpfleger der Stadt kümmern sich um die Baumpflege und den Formheckenschnitt. Zur Unterhaltung dieses großen Baumbestandes greift die Stadt darüber hinaus auch hier auf private Fachfirmen zurück.
Autor: red

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
21.06.2018, 14:25 Uhr
Bepflanzungen wirklich insektenfreundlich?
Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass viele Blüten nicht per se gut für nektarsammelnde Insekten sind. Viele Zierpflanzen sind überzüchtet und auf "Schönheit" in den Augen des Menschen, weniger aber als Futterspender für Insekten zugeszugeschnitten.

Heimische Insekten können am besten mit heimischen Pflanzen gefördert werden. An diese sind sie seit Jahrzehntausenden angepasst. Die Verantwortlichen sollten sich daher z.B. auch auf das Anpflanzen alter Bauerngartenarten konzentrieren.

Oder auch von Ruderalarten, die heute in den Roten Listen stehen. Ohne grundlegendes Umsteuern in der Landwirtschaft wird es aber keinen generell positiven Trend für unsere Insekten geben.
Herr Taft
21.06.2018, 15:39 Uhr
@Herr Schwarzberg...
... Ich habe in meinem Garten etwa 20 zusammenhängende Quadratmeter und einen etwa 80cm langen Streifen entlang einer Grundstücksgrenze mit genau so einer Blumenmischung besäht....

Nach meinem Dafürhalten kommt das Ganze bei Insekten sehr gut an. Ich habe jede Menge Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an den Blüten.

Außerdem sieht es nett aus. Im Herbst macht das Ganze etwas Mühe, wenn das stellenweise bis 1 Meter hohe dann trockene Gewächs dann gemäht werden muss...
Sabi
22.06.2018, 01:21 Uhr
Hach ...
... Blüten bringen nicht immer was für Bienen / Hummeln/Schmetterlinge. Vor allem nicht die gängigen, ach so hübschen . Auch Futterpflanzen für die Raupen der Schemtterlinge sind super wichtig. Aber, die sind ja nichts fürs Auge. Brennnesseln, Dill, Fenchel, etc. . Und im Herbst seinen Garten aufzuräumen ist nun mal total kontraproduktiv, Naturgärtner machen das nicht ! Viele Insekten finden in den abgeblühten Refugien ihren Winterschlafplatz. ... Meine momentane tägliche Sorge gilt den Disteln an der Straßenbahn - Wendeschleife in der Parkallee .. waren die Stadt-Gärtner nur zu faul, sie abzumähen, wie so vieles, oder steckt da wirklich ein Umweltbewusstsein dahinter ? Ich hoffe so sehr, das es das 2. ist !! Es gibt kein Unkraut & Disteln sind schon mal gar nicht ein solches, sondern wertvoll . Ich werde gespannt beobachten, wie Natur & Insektenfreundlich diese an sich sehr Betongestaltete Stadt sein wird . Denkt immer daran, ohne Insekten, sprich Bienen, vor allem Wildbienen/Hummeln, Schmetterlingen etc. wird unser aller Leben untergehen. Oder wollt ihr eure Obstbäume, Gemüsepflanzen etc. von Hand bestäuben ?
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