Do, 13:00 Uhr
31.05.2018
Einer, der scheinbar nie rastet
Ist Axel Heck nun wirklich angekommen?
Dreimal umgezogen ist wie einmal abgebrannt. Glaubt man dieser Weisheit, dann müsste Axel Heck mindestens einmal - nun ja, Sie können selbst rechnen... Wir haben Heck in seinem neuen unternehmerischen Zuhause besucht und genossen erst einmal den Blick auf Nordhausen...
Axel Heck hat jetzt den Überblick (Foto: nnz)
Heck kann bis zur Kirche, dem Turm oder dem Dom blicken
Es begann einst in der Hauptstraße in Salza, danach folgten zwei Zwischenstationen in der Rautenstraße, nun hat Axel Heck seinen Firmensitz an die Ecke Gerhart-Hauptmann-Straße/Parkallee verlegt und gleich einen Namen für das markante Gebäude mit den blauen Rahmen gefunden: "Parkallee Center".
"Wir sind nicht etwa immer wieder umgezogen, weil wir alle so einen großen Bock auf die zusätzliche Arbeit haben. Wir sind umgezogen, weil Unternehmen wie unsere Ansprüche größer wurden. Es war selbst in der Rautenstraße 8 kein ausreichender Platz mehr da. Zum Beispiel für Praktikanten, die immer wieder anfragten. Auch gab es dort keinen Aufzug."
Im Dezember dann hatte Axel Heck wieder Kontakt zum damals aktuellen Eigentümer der Immobilie ander Europa-Kreuzung, der sie bis Jahresende verkaufen wollte. Heck war mit einem Schreiben der Bank der Schnellste und zwischen Weihnachten und Neujahr wurden die Verträge unterschrieben.
Das Gebäude mit seinen 5.000 Quadratmetern Gewerbefläche war nur zur Hälfte vermietet, für Heck die Chance, eigene Ideen umzusetzen. Aktuell ist nur die Fläche des einstigen Penny-Marktes frei, die anderen Quadratmeter sind zum Beispiel an Ärzte oder Psychotherapeuten vergeben. "Wir haben die Möglichkeit, die Zuschnitte exakt auf die Bedürfnisse der Mieter anzupassen. So konnten wir zum Beispiel ein OP-Zentrum hier etablieren", erzählt der Unternehmer.
Es gibt aber auch am gesamten Areal einiges zu tun. Eine bessere Zuwegung muss hier, die Anbindung generell verbessert werden. Die Fassade wird aufgepeppt, die Fenster der Südseite erhalten eine neue Sonnenschutzverglasung, das Dach muss saniert werden, nur: das Blau bleibt. Es passt zu dem Weiß der Fassade. Obwohl 23 Jahre kaum in die Sanierung investiert wurde, war die Immobilie zu ihrer Bauzeit und auch jetzt "kein langweiliges Haus, es besitzt eine moderne Architektur", wie es Heck beschreibt.
Die einstige Discounterfläche von 1.300 Quadratmeter ist noch nicht vermietet. Axel Heck wünschte sich einen Bio-Markt, doch alle Ketten winkten ab, Nordhausen habe nicht das Potential. Wer Heck kennt, weiß, dass er sich damit nicht zufrieden geben wird.
Ist er nun endlich angekommen? "Wir haben 450 Quadratmeter für die eigene Firma, können durch Schiebeelemente Räume vergrößern oder verkleinern. Wir haben jetzt viele Arbeitsplätze für unser Team, aber haben auch Rückzugsräume." Anfangs sei das Team nicht so begeistert gewesen, jetzt aber ist alles Paletti - hoch oben im "Parkallee Center".
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz
Axel Heck hat jetzt den Überblick (Foto: nnz)
Heck kann bis zur Kirche, dem Turm oder dem Dom blickenEs begann einst in der Hauptstraße in Salza, danach folgten zwei Zwischenstationen in der Rautenstraße, nun hat Axel Heck seinen Firmensitz an die Ecke Gerhart-Hauptmann-Straße/Parkallee verlegt und gleich einen Namen für das markante Gebäude mit den blauen Rahmen gefunden: "Parkallee Center".
"Wir sind nicht etwa immer wieder umgezogen, weil wir alle so einen großen Bock auf die zusätzliche Arbeit haben. Wir sind umgezogen, weil Unternehmen wie unsere Ansprüche größer wurden. Es war selbst in der Rautenstraße 8 kein ausreichender Platz mehr da. Zum Beispiel für Praktikanten, die immer wieder anfragten. Auch gab es dort keinen Aufzug."
Im Dezember dann hatte Axel Heck wieder Kontakt zum damals aktuellen Eigentümer der Immobilie ander Europa-Kreuzung, der sie bis Jahresende verkaufen wollte. Heck war mit einem Schreiben der Bank der Schnellste und zwischen Weihnachten und Neujahr wurden die Verträge unterschrieben.
Das Gebäude mit seinen 5.000 Quadratmetern Gewerbefläche war nur zur Hälfte vermietet, für Heck die Chance, eigene Ideen umzusetzen. Aktuell ist nur die Fläche des einstigen Penny-Marktes frei, die anderen Quadratmeter sind zum Beispiel an Ärzte oder Psychotherapeuten vergeben. "Wir haben die Möglichkeit, die Zuschnitte exakt auf die Bedürfnisse der Mieter anzupassen. So konnten wir zum Beispiel ein OP-Zentrum hier etablieren", erzählt der Unternehmer.
Es gibt aber auch am gesamten Areal einiges zu tun. Eine bessere Zuwegung muss hier, die Anbindung generell verbessert werden. Die Fassade wird aufgepeppt, die Fenster der Südseite erhalten eine neue Sonnenschutzverglasung, das Dach muss saniert werden, nur: das Blau bleibt. Es passt zu dem Weiß der Fassade. Obwohl 23 Jahre kaum in die Sanierung investiert wurde, war die Immobilie zu ihrer Bauzeit und auch jetzt "kein langweiliges Haus, es besitzt eine moderne Architektur", wie es Heck beschreibt.
Die einstige Discounterfläche von 1.300 Quadratmeter ist noch nicht vermietet. Axel Heck wünschte sich einen Bio-Markt, doch alle Ketten winkten ab, Nordhausen habe nicht das Potential. Wer Heck kennt, weiß, dass er sich damit nicht zufrieden geben wird.
Ist er nun endlich angekommen? "Wir haben 450 Quadratmeter für die eigene Firma, können durch Schiebeelemente Räume vergrößern oder verkleinern. Wir haben jetzt viele Arbeitsplätze für unser Team, aber haben auch Rückzugsräume." Anfangs sei das Team nicht so begeistert gewesen, jetzt aber ist alles Paletti - hoch oben im "Parkallee Center".
Peter-Stefan Greiner


