So, 20:37 Uhr
27.05.2018
Dorf-Garagenflohmarkt bei bestem Sommerwetter
Trödelfans unterwegs in Niedersachswerfen
Geschirr, Spielzeug oder Möbel: Wer auf der Suche nach einem Schnäppchen war, wurde am Samstag beim Dorf-Garagenflohmarkt in Niedersachswerfen oft fündig. 17 Familien beteiligten sich an der dritten Auflage des Trödelmarktes...
Petra Kühne (rechts) wollte bei Jörg Schmidt Langlaufski für den Enkel kaufen. (Foto: Susanne Schedwill)
Als Ina Landgraf um 10 Uhr ihr Hoftor in der Northeimer Straße öffnete, warteten davor schon die ersten Flohmarktbesucher. Mit dieser Resonanz hätte ich nicht gerechnet, sagt die Zahntechnikerin, die sich das erste Mal beteiligte. Vor allem die alten Bücher ihrer Großeltern erwiesen sich als Verkaufsschlager. Schon am frühen Nachmittag hatte die Familie rund 100 Euro eingenommen. Das Geld bekommt unsere Tochter, sie baut sich gerade ein Simson-Moped auf.
Auch in der Alexander-Puschkin-Straße waren bereits am Morgen die ersten Schnäppchenjäger unterwegs, unter ihnen auch Harzurlauber aus dem Ruhrgebiet oder den Niederlanden. Joachim Schüssler war extra aus Quedlinburg angereist und auf der Suche nach DDR-Erinnerungsstücken. Bei Katrin Eisfeld fand der Quedlinburger ein Bild mit einem Schäfermotiv. Das nehme ich für einen guten Freund mit, erzählte er.
Neben dem Verkaufen stand für viele teilnehmende Familien auch der Spaß im Vordergrund. Familie Koralles in der Harzstraße nutzte den Flohmarkttermin beispielsweise gleich zum Familientreffen. Die beiden Schwestern Karen Zellweger und Kirsten Schindewolf hatten Geschirr, Kindersachen und Bücher zusammengesucht und in der elterlichen Garage aufgebaut.
Viele Familien beteiligten sich zum wiederholten Male, wie Bernhard Hoffmann in der Teichstraße, der unter anderem Geschirrservice und alte Waschbretter anbot. Viele Leute suchen ganz gezielt nach Münzen, Briefmarken und alten Uhren, berichtete er von seinen Erfahrungen.
Von der Säge, über Klappstühle bis zu Skiern konnten Andrea und Jörg Schmidt in der Hoheitsstraße an den Mann bringen. Wir machen zum zweiten Mal mit und der Flohmarkt war wieder gut besucht, sagte Andrea Schmidt.
Ein positives Fazit zog auch Organisatorin Gabriele Neumeyer: Ich freue mich, dass der Flohmarkt wieder großen Zuspruch gefunden hat. Ein großes Dankeschön an alle, die mitgemacht und bei der Organisation geholfen haben. Im kommenden Frühjahr soll es deshalb auch eine vierte Auflage der Veranstaltung geben, bei hoffentlich ähnlich schönem Wetter.
Susanne Schedwill
Autor: ssc
Petra Kühne (rechts) wollte bei Jörg Schmidt Langlaufski für den Enkel kaufen. (Foto: Susanne Schedwill)
Als Ina Landgraf um 10 Uhr ihr Hoftor in der Northeimer Straße öffnete, warteten davor schon die ersten Flohmarktbesucher. Mit dieser Resonanz hätte ich nicht gerechnet, sagt die Zahntechnikerin, die sich das erste Mal beteiligte. Vor allem die alten Bücher ihrer Großeltern erwiesen sich als Verkaufsschlager. Schon am frühen Nachmittag hatte die Familie rund 100 Euro eingenommen. Das Geld bekommt unsere Tochter, sie baut sich gerade ein Simson-Moped auf.
Auch in der Alexander-Puschkin-Straße waren bereits am Morgen die ersten Schnäppchenjäger unterwegs, unter ihnen auch Harzurlauber aus dem Ruhrgebiet oder den Niederlanden. Joachim Schüssler war extra aus Quedlinburg angereist und auf der Suche nach DDR-Erinnerungsstücken. Bei Katrin Eisfeld fand der Quedlinburger ein Bild mit einem Schäfermotiv. Das nehme ich für einen guten Freund mit, erzählte er.
Neben dem Verkaufen stand für viele teilnehmende Familien auch der Spaß im Vordergrund. Familie Koralles in der Harzstraße nutzte den Flohmarkttermin beispielsweise gleich zum Familientreffen. Die beiden Schwestern Karen Zellweger und Kirsten Schindewolf hatten Geschirr, Kindersachen und Bücher zusammengesucht und in der elterlichen Garage aufgebaut.
Viele Familien beteiligten sich zum wiederholten Male, wie Bernhard Hoffmann in der Teichstraße, der unter anderem Geschirrservice und alte Waschbretter anbot. Viele Leute suchen ganz gezielt nach Münzen, Briefmarken und alten Uhren, berichtete er von seinen Erfahrungen.
Von der Säge, über Klappstühle bis zu Skiern konnten Andrea und Jörg Schmidt in der Hoheitsstraße an den Mann bringen. Wir machen zum zweiten Mal mit und der Flohmarkt war wieder gut besucht, sagte Andrea Schmidt.
Ein positives Fazit zog auch Organisatorin Gabriele Neumeyer: Ich freue mich, dass der Flohmarkt wieder großen Zuspruch gefunden hat. Ein großes Dankeschön an alle, die mitgemacht und bei der Organisation geholfen haben. Im kommenden Frühjahr soll es deshalb auch eine vierte Auflage der Veranstaltung geben, bei hoffentlich ähnlich schönem Wetter.
Susanne Schedwill









