Do, 14:34 Uhr
30.08.2001
Licht und Schatten im Einzelhandel
Nordhausen (nnz/tls). Die Thüringer Einzelhändler setzten im Juni nominal, also in jeweiligen Preisen, 2,6 Prozent mehr Waren um als im Juni 2000. Allerdings stand im Juni 2001 ein verkaufsoffener Tag mehr zur Verfügung. Das Juniergebnis verringerte das Minus im Vergleich zum Vorjahr.
Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik setzten die Unternehmen des Thüringer Einzelhandels im 1. Halbjahr 2001 nominal 0,5 Prozent weniger Waren um als im 1. Halbjahr 2000. Bundesweit erzielten die Einzelhändler im 1. Halbjahr ein Umsatzplus von nominal 1,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Preisbereinigt (real) ging der Umsatz des Thüringer Einzelhandels um 2,3 Prozent zurück. Bis auf Apotheken und den Facheinzelhandel mit medizinischen, kosmetischen und orthopädischen Artikeln - real plus 5,6 Prozent - mussten alle anderen Branchen des Thüringer Einzelhandels reale Umsatzeinbußen hinnehmen. Wie in den Vormonaten, so wird auch das Halbjahresergebnis durch die Umsatzverluste im sonstigen Facheinzelhandel um nominal 4,3 Prozent wesentlich beeinflusst.
Die unterschiedliche Umsatzentwicklung in den einzelnen Branchen des Thüringer Einzelhandels führte auch zu einer Verschiebung in der Struktur. Mit 43,8 Prozent hatte der Einzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren sowie mit sonstigen Waren verschiedener Art (darunter zählen Supermärkte) den größten Anteil am Umsatz im Thüringer Einzelhandel (1. Halbjahr 2000: 43 Prozent). Es folgte der sonstige Facheinzelhandel mit einem Anteil von 37,7 Prozent (1. Halbjahr 2000: 39,1 Prozent). Die Anzahl der Beschäftigten im Thüringer Einzelhandel ging im Durchschnitt der ersten sechs Monate dieses Jahres im Vergleich zu Januar bis Juni 2000 um 4,4 Prozent zurück.
Autor: nnzNach ersten vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik setzten die Unternehmen des Thüringer Einzelhandels im 1. Halbjahr 2001 nominal 0,5 Prozent weniger Waren um als im 1. Halbjahr 2000. Bundesweit erzielten die Einzelhändler im 1. Halbjahr ein Umsatzplus von nominal 1,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Preisbereinigt (real) ging der Umsatz des Thüringer Einzelhandels um 2,3 Prozent zurück. Bis auf Apotheken und den Facheinzelhandel mit medizinischen, kosmetischen und orthopädischen Artikeln - real plus 5,6 Prozent - mussten alle anderen Branchen des Thüringer Einzelhandels reale Umsatzeinbußen hinnehmen. Wie in den Vormonaten, so wird auch das Halbjahresergebnis durch die Umsatzverluste im sonstigen Facheinzelhandel um nominal 4,3 Prozent wesentlich beeinflusst.
Die unterschiedliche Umsatzentwicklung in den einzelnen Branchen des Thüringer Einzelhandels führte auch zu einer Verschiebung in der Struktur. Mit 43,8 Prozent hatte der Einzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren sowie mit sonstigen Waren verschiedener Art (darunter zählen Supermärkte) den größten Anteil am Umsatz im Thüringer Einzelhandel (1. Halbjahr 2000: 43 Prozent). Es folgte der sonstige Facheinzelhandel mit einem Anteil von 37,7 Prozent (1. Halbjahr 2000: 39,1 Prozent). Die Anzahl der Beschäftigten im Thüringer Einzelhandel ging im Durchschnitt der ersten sechs Monate dieses Jahres im Vergleich zu Januar bis Juni 2000 um 4,4 Prozent zurück.

