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Do, 11:59 Uhr
30.08.2001

Fusion wurde zurückgestellt

Nordhausen (nnz). Die Fusion zwischen der EGN und Service GmbH ist zurückgestellt worden. Darauf haben sich gestern die Mitglieder des Ältestenrates des Kreistages verständigt. Wie geht es also weiter mit den beiden kreiseigenen Unternehmen?


Klar ist, die EGN wird ihren Geschäftsbetrieb zum Jahresende einstellen. Zu Zeit agieren in Bleicherode noch der Geschäftsführer (Dienstvertrag endet am 31.12.01) und einige Mitarbeiter. Die sollen nach nnz-Informationen vor allem mit dem Einlagern von Akten beschäftigt sein. Nach dem offiziellen Ende der EGN wird vermutlich eine sogenannte Mantel GmbH bestehen bleiben, diese könnte schließlich in der Service GmbH „verschwinden“. Eine solche Aufschmelzung wird vor allem unter steuerlichen Aspekten vorgenommen. Anderenfalls würden im Verfahren einer Liquidation ein bis zwei Jahre verstreichen.

Also verschwindet die EGN in der Service GmbH. Ob auch der im Jahr 1997 ausgereichte Kredit in Höhe von 500.000 Mark an die EGN verschwindet, darüber streiten sich die Fraktionäre im Kreistag und die Mitglieder des Aufsichtsrates. Erinnern wir uns, der Kredit wurde rübergereicht, kurz bevor die Service von der EGN „eingekauft“ worden ist. Das war in den Jahren 1997/1998. In diesen beiden Jahren fasste der damalige Kreistag auch interessante Beschlüsse, einer davon war die Fusion von EGN und Service GmbH. Beauftragt wurde damals der Landrat, nur umgesetzt wurde der Beschluß nicht. Jetzt aber sollte schnell nachgeholt werden, was Jahre versäumt wurde. Im nicht öffentlichen Teil der jüngsten Kreistagssitzung einigte sich man auf Druck der SPD-Fraktion, diesen 97er Beschluß außer Vollzug zu setzen. Obwohl es im Aufsichtsrat der EGN, der auch als Kontrollgremium für die Service GmbH fungiert, andere Meinungen gegeben haben soll, legte sich der Ältestenrat des Kreistages gestern fest, die Fusion nicht zu vollziehen.

Was auch anders wäre dem Landrat übrig geblieben? Selbst wenn der Aufsichtsrat der Fusion seine Beaufsichtigen zugestimmt hätte, eines Kreistagsbeschlusses hätte es diesmal noch bedurft. Und da wären die entsprechenden Mehrheiten nicht sicher gewesen.
Autor: nnz

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