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Do, 10:32 Uhr
29.03.2018
Arbeitsmarkt-Daten März 2018

Zahl der Arbeitslosen geht weiter zurück

„Wir haben erstmals in einem März weniger als 9 000 Arbeitslose “, so Karsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur. „Vor einem Jahr waren zur gleichen Zeit noch 10 000 Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitsplätze sind sicherer geworden.“ Seit Jahresbeginn habe man fast acht Prozent weniger Arbeitslosmeldungen...

Grafik (Foto: Agentur für Arbeit Nordhausen) Grafik (Foto: Agentur für Arbeit Nordhausen)
Die Zahl der Einstellungen nehme, verglichen mit Februar, deutlich zu. Dazu komme ein Plus bei den neu gemeldeten Stellen. All das habe sich positiv auf die Arbeitsmarktsituation im März ausgewirkt.

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8.928 Männer und Frauen waren zum Ende des ersten Quartals auf Jobsuche, fast 700 weniger als im Monat zuvor. Zum Vorjahr ging die Zahl der Jobsuchenden um über 1 000 Personen zurück. Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Nordhausen liegt aktuell bei 6,6 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie noch 7,2 Prozent. Betrachtet man dagegen die Unterbeschäftigung, dann werden 12.962 Frauen und Männer als arbeitslos ausgewiesen, was einer Quote von 9,3 Prozent entspricht.

Der Kyffhäuserkreis lag erstmals in einem Monat März bei einer Arbeitslosenquote von glatt neun Prozent. Vor einem Jahr betrug die Quote noch fast zehn Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen sank um über acht Prozent zum Vorjahr und liegt aktuell bei etwas über 3.500 Personen.

Gleichfalls um über acht Prozent sank die Arbeitslosigkeit zum Vorjahr im Landkreis Nordhausen. 3.142 Männer und Frauen sind derzeit ohne Arbeit. Gegenüber dem Vormonat ging die Arbeitslosigkeit um über neun Prozent zurück. Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 7,3 Prozent. Vor einem Jahr lag sie noch bei 7,8 Prozent.

2.259 Jobsuchende waren im letzten Monat im Landkreis Eichsfeld gemeldet, 190 weniger als im Februar und fast 500 weniger als vor einem Jahr. Die Quote liegt derzeit bei 4,2 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie noch fünf Prozent. Der Landkreis liegt damit auf dem Niveau vieler bayerischer Regionen.

Halbjahr bei den Berufsberatern

Regelmäßig Ende März liegen für den Ausbildungsmarkt erste Zahlen vor. Mit einem Plus von rund sieben Prozent bei den Ausbildungsbewerbern und gleichzeitig einem Plus von acht Prozent bei den Ausbildungsstellen, ist insgesamt ein positiver Trend zu sehen. Es bleibt dabei, es gibt weiterhin mehr Ausbildungsstellen als Bewerber. Bei 1.100 Bewerbern und 1.325 Stellen kommen aktuell 83 Jugendliche auf 100 Ausbildungsstellen. Junge Leute haben in Nordthüringen gute Ausbildungsmöglichkeiten. Wichtig für Karsten Froböse: „Junge Frauen sollten technische Berufe und Ausbildungen im verarbeitenden Gewerbe mehr in den Blick nehmen.“ Noch immer würden in den MINT Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) Männer dominieren. Dabei gäbe es in Industrie und Handwerk gute Übernahmechancen Verdienst- und Karrieremöglichkeiten.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
30.03.2018, 07:35 Uhr
Und wenn sie nicht gestorben sind.....
dann arbeiten sie heute noch. Die vielen Arbeitslosen, welche im Winter die Zahlen von Nürnberg getrübt haben, sind durch die Frühjahrsbelebung alle in eine Beschäftigung gekommen. Nur noch die absolut Unwilligen und Unbrauchbaren sitzen Zuhause und Leben auf Kosten der Fleißigen. Aber eine starke Demokratie hält das aus.
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