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Mi, 11:05 Uhr
21.03.2018
Unfallkommission tagte

Änderungen an Unfallschwerpunkten

In der vergangenen Woche lud die Nordhäuser Polizei zur Unfallkommission. Die Verkehrsunfallentwicklung bildete den Themenschwerpunkt der diesjährigen Zusammenkunft. Die vorliegenden Unfallzahlen für die Stadt und den Landkreis Nordhausen belegen einen Anstieg der Verkehrsunfälle für das Jahr 2017...

Am 14. März war der Inspektionsdienst Nordhausen Gastgeber für die diesjährige Tagung der Unfallkommission. Die Unfallkommission ist für die Ermittlung von Unfallhäufungsstellen, deren Ursachen und die daraus resultierenden Maßnahmen zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen zuständig.

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Neben den Vertretern der jeweiligen Straßenbaulastträger und der Straßenverkehrsbehörde waren die Leiter der kommunalen Verwaltung, Mitarbeiter der Kreisverkehrswacht, des ÖPNV, der Stadtbeleuchtung und des Amtes für Stadtplanung und Zukunfsentwicklung zu Gast. Der Leiter des Inspektionsdienstes, Ronny Groos, begrüßte zudem die 2. Beigeordnete des Landkreises Nordhausen, Frau Hannelore Haase.

Im Jahr 2016 zählte man 2057 Unfälle. 2157 Unfälle waren es 2017. Untergliedert man die Zahlen in Stadt und Landkreis, stellt man fest, dass die Unfallzahlen in der Stadt Nordhausen (2016: 1127; 2017: 1283) angestiegen sind, im Landkreis dagegen ist eine rückläufige Tendenz (2016: 930; 2017: 874) zu verzeichnen.

Unfallkomission zu Gast bei der Nordhäuser Polizei (Foto: Landespolizeiinspektion Nordhausen) Unfallkomission zu Gast bei der Nordhäuser Polizei (Foto: Landespolizeiinspektion Nordhausen)

In der sich anschließenden Unfallanalyse kristallisierten sich folgende Unfallhäufungsstellen für die Stadt heraus:
  • die Kreuzung Hallesche Straße - Taschenberg (38 Unfälle)
  • Freiherr-vom-Stein-Straße - Bochumer Straße - Oskar-Cohn-Straße (12 Unfälle)
Für den Landkreis sind die
  • B4 zwischen Steinbrücken und Hain (31 Verkehrsunfälle)
  • B 243 zwischen Günzerode und Holbach (16 Unfälle)
von Bedeutung.

Im Ergebnis der Beratung soll es nun für die Kreuzung am Taschenberg eine Änderung in der Ampelschaltung geben. Im Bereich Freiherr-vom-Stein-Straße / Oskar-Cohn-Straße soll der Kreuzungsbereich überwacht und ein Räumpfeil installiert werden.

Auf der B 4 wird es eine Besichtigung vor Ort mit den Verantwortlichen geben. Ein Herabsetzen der Höchstgeschwindigkeit wird geprüft. Die Unfallhäufungsstelle auf der B 243 wird weiter beobachtet.

Gerade die Maßnahmen an der Kreuzung zum Taschenberg sieht die Polizei noch kritisch und hält diese nicht für ausreichend. Mit fast 40 Unfällen im Jahr hält diese Kreuzung einen traurigen Rekord in Nordthüringen. Eine bauliche Veränderung ist zwingend erforderlich.
Im nächsten Jahr trifft man sich wieder und dann wird sich zeigen, ob die geplanten Maßnahmen zielführend waren.
Autor: red

Kommentare
Norbert
21.03.2018, 15.18 Uhr
Ist ja irre
Endlich wird registriert, dass der Taschenberg nicht mit der aktuellen Ampelregelung als sicher zu bezeichnen ist...

Interessant wird es dann noch, wenn irgendwann Mal die neue Feuerwache auch noch in die Kreuzung mündet, als vorzeitigen Tipp gibt es da noch eine Vorrangschaltung für die Einsatzfahrzeuge. Wenn Alarm, dann ALLE Ampeln ROT.
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