Mo, 15:15 Uhr
19.03.2018
Handball-Thüringenliga Frauen
Die verflixte zweite Halbzeit
Mit 24:29 haben sich die Handballfrauen des Nordhäuser SV am Sonnabend den Gästen vom HSV Apolda 1990 geschlagen geben müssen. Auf den ersten Blick ein scheinbar normales Ergebnis, empfing doch der Tabellenletzte den erst mit einer einzigen Niederlage behafteten Tabellenersten. Doch wenn man das Spiel live verfolgt hat, dann kommt man zum Schluss, dass da eindeutig mehr drin war...
Wieder war es die verflixte zweite Halbzeit, in der die Mannschaft wie so oft den Faden verlor, durch zu viele eigene Fehler den Gegner stark machte.
Denn in Halbzeit Eins waren die NSV-Frauen die bessere Mannschaft, waren nie im Rückstand. Und nur ein nicht gegebener klarer Siebenmeter verhinderte die eigentlich verdiente Pausenführung. Das 14:14-Halbzeitresultat schmeichelte den Gästen, bei denen nur die tschechische Linkshand Lucie Mrozkova überzeugen konnte.
Bis zur Pause war sie schon sieben Mal erfolgreich, hatte am Ende 13 Treffer auf ihrem Konto. Für Nordhausen war zunächst Claudia Dudek die Torschützin vom Dienst, ehe sich die Wurflast besser verteilte. Leider blieben noch einige klare Chancen ungenutzt, kam bei Pfostentreffern auch etwas Pech dazu, dadurch kam man nicht über zwei Treffer Vorsprung hinaus.
Aber insgesamt knüpfte die Mannschaft an die starke erste Halbzeit vom letzten Spiel gegen Weimar an. Um dann aber wie auch gegen Weimar die zweite Halbzeit zu vergeigen. Gleich die ersten drei Angriffe verpufften und Apolda konterte zur ersten Führung im Spiel, zog mit 17:14 in Front. Sophoie Schröder im Nachwurf und Stephanie Kruse sorgten mit dem 16:17-Anschluss zunächst wieder für Hoffnung. Doch die Ruhe im Spielaufbau war dahin. Neben überhasteten Würfen mehrten sich nun auch Fang- und Abspielfehler, die in Halbzeit Eins kaum zu sehen waren.
Mit 24:29 haben sich die Handballfrauen des Nordhäuser SV am Sonnabend den Gästen vom HSV Apolda 1990 geschlagen geben müssen (Foto: Uwe Tittel)
Apolda hatte es dadurch leicht, seine Führung zu behaupten, ohne allerdings entscheidend davon ziehen zu können. Maximal fünf Tore betrug der Vorsprung. Als Lucie Mrozkova ihren zweiten Siebenmeter vergab und Jenny Mohrig im Gegenzug zwei Minuten vor Ende zum 24:27 erfolgreich sah sich Apoldas Trainer noch einmal zu einer Auszeit genötigt. Mit noch zwei Treffern machte die Tschechin schließlich alles klar. Die Halbzeitpause muss abgeschafft werden, dann können wir auch solche Spiele gewinnen, so der Kommentar am Ende von Claudia Dudek.
Uwe Tittel
Emelie Heise/Evelyn Kallmeyer – Stephanie Kruse (3), Katharina Domann, Manuela Wittig, Clara Fiedler (2), Jenny Mohrig (3), Ella Krieß (6), Emma Langner, Larissa Förster (1), Sophie Schröder (1), Nelly Frank (1), Claudia Dudek (7)
Autor: redWieder war es die verflixte zweite Halbzeit, in der die Mannschaft wie so oft den Faden verlor, durch zu viele eigene Fehler den Gegner stark machte.
Denn in Halbzeit Eins waren die NSV-Frauen die bessere Mannschaft, waren nie im Rückstand. Und nur ein nicht gegebener klarer Siebenmeter verhinderte die eigentlich verdiente Pausenführung. Das 14:14-Halbzeitresultat schmeichelte den Gästen, bei denen nur die tschechische Linkshand Lucie Mrozkova überzeugen konnte.
Bis zur Pause war sie schon sieben Mal erfolgreich, hatte am Ende 13 Treffer auf ihrem Konto. Für Nordhausen war zunächst Claudia Dudek die Torschützin vom Dienst, ehe sich die Wurflast besser verteilte. Leider blieben noch einige klare Chancen ungenutzt, kam bei Pfostentreffern auch etwas Pech dazu, dadurch kam man nicht über zwei Treffer Vorsprung hinaus.
Aber insgesamt knüpfte die Mannschaft an die starke erste Halbzeit vom letzten Spiel gegen Weimar an. Um dann aber wie auch gegen Weimar die zweite Halbzeit zu vergeigen. Gleich die ersten drei Angriffe verpufften und Apolda konterte zur ersten Führung im Spiel, zog mit 17:14 in Front. Sophoie Schröder im Nachwurf und Stephanie Kruse sorgten mit dem 16:17-Anschluss zunächst wieder für Hoffnung. Doch die Ruhe im Spielaufbau war dahin. Neben überhasteten Würfen mehrten sich nun auch Fang- und Abspielfehler, die in Halbzeit Eins kaum zu sehen waren.
Mit 24:29 haben sich die Handballfrauen des Nordhäuser SV am Sonnabend den Gästen vom HSV Apolda 1990 geschlagen geben müssen (Foto: Uwe Tittel)
Apolda hatte es dadurch leicht, seine Führung zu behaupten, ohne allerdings entscheidend davon ziehen zu können. Maximal fünf Tore betrug der Vorsprung. Als Lucie Mrozkova ihren zweiten Siebenmeter vergab und Jenny Mohrig im Gegenzug zwei Minuten vor Ende zum 24:27 erfolgreich sah sich Apoldas Trainer noch einmal zu einer Auszeit genötigt. Mit noch zwei Treffern machte die Tschechin schließlich alles klar. Die Halbzeitpause muss abgeschafft werden, dann können wir auch solche Spiele gewinnen, so der Kommentar am Ende von Claudia Dudek.
Uwe Tittel
Emelie Heise/Evelyn Kallmeyer – Stephanie Kruse (3), Katharina Domann, Manuela Wittig, Clara Fiedler (2), Jenny Mohrig (3), Ella Krieß (6), Emma Langner, Larissa Förster (1), Sophie Schröder (1), Nelly Frank (1), Claudia Dudek (7)

