Di, 12:03 Uhr
28.08.2001
Unruhe in der SVC-Führungsetage
Nordhausen (nnz). Beim SVC Nordhausen überschlagen sich die Ereignisse. Da ist von Rücktritten im Präsidium die Rede. Doch die Mitglieder des Präsidiums halten sich bedeckt. nnz hat nachgefragt.
Gestern abend hat es eine Sitzung des SVC-Präsidiums gegeben. Das ist Fakt. Gesprochen wurde über die Zukunft des Vereins, den Kassenbestand und die künftige Zusammensetzung des Gremiums. Auch das ist Fakt. Schwammiger wird es hingegen, wenn es um Aussagen hinsichtlich der Zukunft von Präsident Gerd Störmer geht. Da hört man von Sponsoren, dass Störmer zurückgetreten sein soll. Das wiederum wurde von einigen Mitgliedern des SVC-Präsidiums der nnz so nicht bestätigt. Uwe Törpe sagte, dass Störmer noch Präsident sei, es sollten in dieser Woche jedoch weitere Gespräche folgen. Gleichzeitig machte Törpe aber auch auf die Vertretungsregelung innerhalb des Vereins aufmerksam, aber neuer Präsident sei er nicht, vielleicht noch nicht?.
Während man im SVC-Präsidium weiterhin nicht weiß, ob Gerd Störmer überhaupt noch das Sagen hat und wie lange noch, haben sich in der Nordhäuser Wirtschaft mehrere Unternehmen gefunden, die dem Verein mit einem stattlichen Betrag wieder zur Bundesligatauglichkeit verhelfen wollen. Nach nnz-Informationen soll es sich dabei um die Energieversorgung Nordhausen (EVN), die Kreissparkasse Nordhausen und um die Autohaus Peter GmbH handeln. Zusammen werden es wohl fast 75.000 Mark sein, die in den Topf des SVC fließen könnten. Ob an die Bereitstellung der Gelder Bedingungen hinsichtlich der personellen Zusammensetzung des Präsidiums geknüpft worden sind, konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigt werden. Fakt ist jedoch, die Forderung eines der Sponsoren zum Rücktritt des jetzigen Präsidenten bleibt weiter im Raum stehen.
Das Präsidium befindet sich in einer Zwickmühle. Noch in dieser Woche soll es weitere interne Gespräche geben. Sollte sich der Druck der Sponsoren jedoch verschärfen, wird es keine Alternative zu einem neuen Präsidenten geben. An diesem Umstand werden wohl auch nicht die Gespräche rütteln können, die Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) in dieser Woche noch führen will.
Für das Präsidiumsmitglied Karl-Heinz Steglich würden die ins Spiel gebrachten 75.000 Mark immer noch nicht ausreichen, um auch künftig in der zweiten Bundesliga spielen zu können. Hier müsse eine sechsstellige Summe aufgebracht werden. Außerdem fehle es an der notwendigen Zeit, um eine bundesligataugliche Mannschaft schnell auf die Beine zu stellen. Theoretisch könne der SVC noch in der zweiten Bundesliga spielen, denn schriftlich wurde noch keine Abmeldung vorgenommen. In dieser Woche werden also beim SVC sowie im wirtschaftlichen Umfeld noch einige schwere Entscheidungen zu treffen sein. Die sieht jedoch Präsidiumsmitglied Dr. Ermisch überhaupt nicht. Für ihn sei ein Rücktritt des jetzigen Präsidenten ausgeschlossen. Schließlich tage das Präsidium erst am kommenden Montag wieder. Und man werde der Öffentlichkeit eine getroffene Entscheidung natürlich mitteilen.
Autor: nnzGestern abend hat es eine Sitzung des SVC-Präsidiums gegeben. Das ist Fakt. Gesprochen wurde über die Zukunft des Vereins, den Kassenbestand und die künftige Zusammensetzung des Gremiums. Auch das ist Fakt. Schwammiger wird es hingegen, wenn es um Aussagen hinsichtlich der Zukunft von Präsident Gerd Störmer geht. Da hört man von Sponsoren, dass Störmer zurückgetreten sein soll. Das wiederum wurde von einigen Mitgliedern des SVC-Präsidiums der nnz so nicht bestätigt. Uwe Törpe sagte, dass Störmer noch Präsident sei, es sollten in dieser Woche jedoch weitere Gespräche folgen. Gleichzeitig machte Törpe aber auch auf die Vertretungsregelung innerhalb des Vereins aufmerksam, aber neuer Präsident sei er nicht, vielleicht noch nicht?.
Während man im SVC-Präsidium weiterhin nicht weiß, ob Gerd Störmer überhaupt noch das Sagen hat und wie lange noch, haben sich in der Nordhäuser Wirtschaft mehrere Unternehmen gefunden, die dem Verein mit einem stattlichen Betrag wieder zur Bundesligatauglichkeit verhelfen wollen. Nach nnz-Informationen soll es sich dabei um die Energieversorgung Nordhausen (EVN), die Kreissparkasse Nordhausen und um die Autohaus Peter GmbH handeln. Zusammen werden es wohl fast 75.000 Mark sein, die in den Topf des SVC fließen könnten. Ob an die Bereitstellung der Gelder Bedingungen hinsichtlich der personellen Zusammensetzung des Präsidiums geknüpft worden sind, konnte bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigt werden. Fakt ist jedoch, die Forderung eines der Sponsoren zum Rücktritt des jetzigen Präsidenten bleibt weiter im Raum stehen.
Das Präsidium befindet sich in einer Zwickmühle. Noch in dieser Woche soll es weitere interne Gespräche geben. Sollte sich der Druck der Sponsoren jedoch verschärfen, wird es keine Alternative zu einem neuen Präsidenten geben. An diesem Umstand werden wohl auch nicht die Gespräche rütteln können, die Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) in dieser Woche noch führen will.
Für das Präsidiumsmitglied Karl-Heinz Steglich würden die ins Spiel gebrachten 75.000 Mark immer noch nicht ausreichen, um auch künftig in der zweiten Bundesliga spielen zu können. Hier müsse eine sechsstellige Summe aufgebracht werden. Außerdem fehle es an der notwendigen Zeit, um eine bundesligataugliche Mannschaft schnell auf die Beine zu stellen. Theoretisch könne der SVC noch in der zweiten Bundesliga spielen, denn schriftlich wurde noch keine Abmeldung vorgenommen. In dieser Woche werden also beim SVC sowie im wirtschaftlichen Umfeld noch einige schwere Entscheidungen zu treffen sein. Die sieht jedoch Präsidiumsmitglied Dr. Ermisch überhaupt nicht. Für ihn sei ein Rücktritt des jetzigen Präsidenten ausgeschlossen. Schließlich tage das Präsidium erst am kommenden Montag wieder. Und man werde der Öffentlichkeit eine getroffene Entscheidung natürlich mitteilen.

