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Mo, 16:59 Uhr
09.10.2000

Landrat Joachim Claus weist SPD-Vorwürfe entschieden zurück

Nordhausen (nnz). Für Landrat Joachim Claus (CDU) sind die Äußerungen der SPD-Kreistagsfraktion in der nnz schon "ein bischen derb". Deren Vorsitzende Dagmar Becker hatte dem Landrat bei der Besetzung der Stelle der beiden hauptamtlichen Beigeordneten quasi eine Verschleppungstaktik vorgeworfen. Gleichzeitig hatte Becker behauptet, daß der Landrat einen Einblick in Akten verhindern will und brachte den Untersuchungsausschuß zum Verkauf des alten Gaswerksgeländes ins Spiel.
Joachim Claus machte gegenüber nnz deutlich, die SPD-Fraktion es war, die die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hatte. Während der jetzt laufenden Ermittlungen werde er sich nicht äußern. Wie die Mühlhäuser Behörde ihm mehrfach mitgeteilt hatte, seien Ergebnisse nicht vor Jahresende zu erwarten. "Das wissen die Fraktionen im Kreistag und vor allem der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, übrigens ein Mitglied der SPD-Fraktion" so Claus weiter.
Hinsichtlich der Beigeordnetenwahl warte Claus immer noch auf eine Antwort vom Landesverwaltungsamt Weimar. Wenn dieses vorliege, dann werde er in Abstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden im Kreistag sofort eine Kreisausschußsitzung einberufen.
Claus habe überhaupt keine Angst vor der Zusammenarbeit mit einem Beigeordneten, der nicht der CDU angehört. Im Gegenteil, ein parteiübergreifendes Arbeiten sei für ihn immer noch "sehr reizvoll". Hier lobte er vor allem die konstruktive Arbeit mit dem ehrenamtlichen Beigeordneten der Kreisverwaltung, Winfried Theuerkauf (SPD).
Autor: psg

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