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Mi, 08:19 Uhr
07.02.2018
nnz-Interview

Der Talente-Sucher

Der aus Kroatien stammende Ex-Profi von Stuttgart, Nürnberg, Bochum und Hertha ist einer der dienstältesten Trainer der Regionalliga, wo er für die Hertha-Fohlen schon seit November 2013 an der Seitenlinie steht und die Talente für den Bundesliga-Kader finden soll...

Ante Covic (Foto: Hertha BSC) Ante Covic (Foto: Hertha BSC)
Derzeit wird viel über eine Regionalliga-Reform debattiert. Ein Vorschlag ist auch, für die U-23-Teams der Bundesligisten eine eigene Liga einzuführen. Wie stehen Sie dazu?

Ante Covic: Ich glaube das wäre nicht gut für die jungen Spieler. Wenn wir als U-23 in der Regionalliga mitspielen, können am Ende alle Vereine davon profitieren. Ich halte den jetzigen Zustand für eine absolute win-win-Situation.

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Die junge Hertha ist auch in dieser Saison wieder gespickt mit Riesentalenten. Wer von Ihren Jungs hat die besten Chancen, den Sprung in die Profimannschaft zu schaffen?

Ante Covic: Wir haben mit Sidney Friede gerade wieder einen Spieler nach oben gebracht, was nicht selbstverständlich ist. Henning (Hansa Rostock), Eisele (Zwickau), Breitkreuz und Samson (Braunschweig) sind Beispiele für Spieler, die ihren Weg erfolgreich gehen und vielleicht noch in der Bundesliga ankommen. Von der heutigen Mannschaft können es auch einige schaffen, da bin ich mir sicher.

Seit dem 7. Spieltag hat sich Ihr Team kontinuierlich in der Tabelle nach oben geschoben. Ist das ein normaler Saisonverlauf für eine junge Mannschaft, die sich erst finden muss?

Ante Covic: Es ist ein wünschenswerter Verlauf. Ich habe jedes Jahr eine neue Truppe, die sich erst einspielen muss. Gegen Ende der Saison werden immer mehr Punkte kommen. Das weiß ich schon.

Haben Sie den bisherigen Saisonverlauf so erwartet oder wurden Sie von einigen Mannschaften überrascht?

Ante Covic: Es war klar, dass Cottbus vorneweg marschiert, der große Abstand verwundert mich nur etwas. Die Aufsteiger wie Chemie und Altglienicke haben es gewohnheitsmäßig schwer sich zu etablierten, das ist auch keine Überraschung. Und das Luckenwalde abgeschlagen ist war auch vorherzusehen.

Vergangenen Sonntag gab es ein klares 5:1 gegen diesen Abstiegsaspiranten. War der Sieg in dieser Höhe verdient?

Ante Covic: Ja, das war völlig verdient in dieser Höhe. Wir sind gut aus den Startlöchern gekommen, haben unser guten Ergebnisse in der Vorbereitung bestätigt und ein sehr ordentliches Spiel gemacht.

Am Sonntag wartet mit dem FSV Wacker ein anderes Kaliber auf Ihre Jungs, Wie stellen Sie die Truppe darauf ein?

Ante Covic: Solche Spiele sind enorm wichtig für die Jungs. Hier treffen sie auf großen Widerstand, müssen sich wehren. Ich halte Wacker für ein echtes Spitzenteam. Meine jungen Spieler sind es aus ihren früheren Ligen nicht gewöhnt, als Außenseiter auf den Platz zu gehen. Das ist eine neue Herausforderung, die sie annehmen müssen.

Zum Abschluss meine jährliche Standardfrage an Sie: Wann wird Ante Covic mal eine erste Mannschaft trainieren?

Ante Covic: Wenn der richtige Zeitpunkt kommt. Ich sehe mich da nicht unter Zugzwang und denke, dass der erste Schuss in dieser Richtung dann auch wirklich sitzen muss, dass alles optimal passen sollte.
Autor: red

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