Fr, 13:07 Uhr
24.08.2001
Ab September Wasser aus der Talsperre
Nordhausen/Neustadt (nnz). Am 1. September soll die Nordhäuser Talsperre bei Neustadt wieder ans Netz. Damit geht für die Menschen in Nordhausen und Umgebung das Warten auf weiches Trinkwasser langsam aber sicher dem Ende entgegen. nnz hat nachgefragt.
Bereits einen Tag zuvor sollen an der Talsperre und im Wasserwerk Nordhausen die Schieber aufgedreht werden. Wie die Thüringer Talsperrenverwaltung auf nnz-Anfrage bestätigte, habe der derzeitige Probestau eine Füllmenge von rund einer Million Kubikmeter erreicht. Seit Ende 1997 wird die Talsperrenmauer bei Neustadt saniert. Als diese Arbeiten fast beendet waren, zeigten sich bei einer ersten Prüfung noch Mängel in der Ausführung der Sanierungsarbeiten. Wieder musste Wasser abgelassen, nochmals saniert und neu angestaut werden. Auch der Wasserverband Nordhausen (WVN) war in dieser Zeit nicht untätig. So wurde die rund zehn Kilometer lange Talsperrenleitung von Neustadt in das Wasserwerk in der Puschkinstraße umfassend saniert. Hier betrugen die Kosten rund eine Million Mark.
Wie die nnz erfuhr ist das Beimischen von weichem Wasser nicht so einfach möglich. Es könnte zu ungewollten Erscheinungen kommen, wenn weiches plötzlich in die Rohrleitungen gedrückt wird, in denen über Jahre hinweg hartes Wasser floß. Chemisch-physikalischen Reaktionen seien die Folge, die zwar die Qualität des Trinkwassers nicht beeinflussen, aber eine braune Färbung verursachen würden. Um diese Nebenwirkung zu vermeiden, wird mit dem Beimischen von weichem Talsperrenwasser sehr zaghaft begonnen. Nach nnz-Informationen wird mit 500 Kubikmeter pro Tag begonnen. Bis zum Oktober soll diese Menge auf 2.500 Kubikmeter gesteigert werden, ehe zu Beginn des Jahres 2002 die normale Menge von 5.000 Kubikmeter pro Tag erreicht wird.
Autor: nnzBereits einen Tag zuvor sollen an der Talsperre und im Wasserwerk Nordhausen die Schieber aufgedreht werden. Wie die Thüringer Talsperrenverwaltung auf nnz-Anfrage bestätigte, habe der derzeitige Probestau eine Füllmenge von rund einer Million Kubikmeter erreicht. Seit Ende 1997 wird die Talsperrenmauer bei Neustadt saniert. Als diese Arbeiten fast beendet waren, zeigten sich bei einer ersten Prüfung noch Mängel in der Ausführung der Sanierungsarbeiten. Wieder musste Wasser abgelassen, nochmals saniert und neu angestaut werden. Auch der Wasserverband Nordhausen (WVN) war in dieser Zeit nicht untätig. So wurde die rund zehn Kilometer lange Talsperrenleitung von Neustadt in das Wasserwerk in der Puschkinstraße umfassend saniert. Hier betrugen die Kosten rund eine Million Mark.
Wie die nnz erfuhr ist das Beimischen von weichem Wasser nicht so einfach möglich. Es könnte zu ungewollten Erscheinungen kommen, wenn weiches plötzlich in die Rohrleitungen gedrückt wird, in denen über Jahre hinweg hartes Wasser floß. Chemisch-physikalischen Reaktionen seien die Folge, die zwar die Qualität des Trinkwassers nicht beeinflussen, aber eine braune Färbung verursachen würden. Um diese Nebenwirkung zu vermeiden, wird mit dem Beimischen von weichem Talsperrenwasser sehr zaghaft begonnen. Nach nnz-Informationen wird mit 500 Kubikmeter pro Tag begonnen. Bis zum Oktober soll diese Menge auf 2.500 Kubikmeter gesteigert werden, ehe zu Beginn des Jahres 2002 die normale Menge von 5.000 Kubikmeter pro Tag erreicht wird.

