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Mi, 09:45 Uhr
27.12.2017
Familie Prophet zögerte nicht lange

Neues Zuhause am Borntal gefunden

Gudrun und Jürgen Prophet haben sich in diesem Jahr von ihrem Eigenheim getrennt. Sie suchten eine Wohnung, die ihren Ansprüchen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter gerecht wird. Gefunden haben sie die neuen “eigenen vier Wände” bei der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz (WBG)...

30 moderne Wohnungen sind hier entstanden (Foto: WBG) 30 moderne Wohnungen sind hier entstanden (Foto: WBG)
Über Berichte in lokalen Medien hatten sie vom Neubauvorhaben der WBG „Familien Wohnen am Borntal“ in Nordhausen Nord erfahren. Hier entstanden in diesem Jahr dreißig 3 und 4-Raum-Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 92 und 104 Quadratmeter vor allem für Familien mit Kindern und Senioren.

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“Wir fühlten uns vom ersten Gespräch an in der Wohnungsbaugenossenschaft sehr gut aufgehoben und mussten nicht lange überlegen, bis wir uns für eine Wohnung am Borntal entschieden haben”, erzählt das Ehepaar, das derzeit mit dem Einräumen und ein Einrichten der 92-Quadratmeter-Wohnung im Erdgeschoss der neuen Wohnanlage beschäftigt ist. “Der Service der WBG Südharz ist hervorragend. Wenn es mal ein kleines Problem gibt oder wir eine Frage haben, dann wird umgehend Hilfe angeboten, vor allem durch Frau Hardrath.”

Sabine Hardrath ist die verantwortliche Wohnungswartin der WBG und erste Ansprechpartnerin im Wohngebiet. Sie betreut auch die neuen Bewohner, von denen die Senioren auch die Vorteile des Quartiersmanagementkonzeptes der WBG Südharz in der benachbarten Seniorenwohnanlage nutzen werden. Sie kennt die Vorteile dieses Neubaus: “Unsere neuen Mieter erwartet ein ruhiges Umfeld, barrierearme Wohnungen mit Fußbodenheizung, ein Tiefgaragenplatz und modernster Wohnkomfort. Auch das Wohnumfeld mit Grünanlagen und Spielplatz, das witterungsbedingt noch nicht vollständig fertiggestellt wurde, soll bis zum Frühjahr neu hergerichtet sein.

Die Eheleute Prophet und Sabine Hardrath (Mitte) im hellen Tageslichtbad (Foto: WBG) Die Eheleute Prophet und Sabine Hardrath (Mitte) im hellen Tageslichtbad (Foto: WBG)
Kein Wunder also, dass das Interesse an der neuen Wohnanlage in den letzten Monaten sehr groß war. Bis Ende dieses Jahres werden daher auch schon 26 Wohnungen an die neuen Bewohner übergeben. Einige wollten unbedingt schon das Weihnachtsfest in ihrem neuen Domizil verbringen.”, berichtet Sabine Hardrath.

Rund 5,5 Millionen Euro hat die WBG Südharz in den neuen Wohnstandort mit rund 2.900 Quadratemter Wohnfläche und 30 Tiefgaragenplätzen investiert. Dabei handelt es sich nicht um einen üblichen schlüsselfertigen Neubau, sondern um ein gemeinsames Pilotprojekt mit der HABAU-Gruppe in Heringen. Hier entstand in nur acht Monaten Bauzeit moderner Wohnraum zu attraktiven Preisen in einer vom Unternehmen selbst weiterentwickelten Modularbauweise. “Dadurch war es uns als Wohnungsbaugenossenschaft möglich, die vergleichsweise günstigen Baupreise an unsere WBG-Mitglieder weiterzugeben“, sagt der WBG-Vorstand.

“Wir möchten uns daher bei allen Mitstreitern der HABAU-Gruppe, bei den Handwerksbetrieben aber auch bei den involvierten Behörden in Stadt- und Kreisverwaltung für die kooperative Zusammenarbeit bei diesem Projekt bedanken. Wir sind stolz, dass wir mit diesem Pilotprojekt gezeigt haben, dass qualitativ hochwertiger Neubau mit vertretbaren Kosten einhergehen kann”, so der WBG-Vorstand.

PS: Für eine 92-Quadratmeter-Wohnung beträgt die Miete 765 Euro je Monat, zuzüglich Nebenkosten.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.otto
27.12.2017, 09:59 Uhr
eines fehlt aber1
Vielleicht sollte man bei solchen Reportagen bzw. Werbeartikeln nicht vergessen, was so ein neues Zuhause jeden Monat kostet. Ich denke mal, dass sich ein solches Zuhause bei weitem nicht alle (die meisten) Rentner leisten können.
Was also kostet die Wohnung der Fam. Prophet pro Monat?
Oder ist das ein Geheimnis??
Klaus1206
27.12.2017, 14:30 Uhr
die Miete für die Wohnung ?
da muss ich bestimmt 2 Monate für arbeiten
geloescht.20250302
27.12.2017, 16:25 Uhr
Kein Schnäppchen!
Grosse Wohnung, hohe Heizkosten, wenn man nicht frieren will und irgendwann kommt die Jahresabrechnung.

Und eine Wanne benötigt mehr Wasser als eine Dusche.

Sind das Rentner oder Pensionäre? Ich bin zufrieden und nicht neidisch, aber man fragt sich schon, wer sich sowas leisten kann oder ob man dann an anderer Stelle sparen muss
Paulinchen
27.12.2017, 16:34 Uhr
Oh je...
...hallo Frau Merkel, ich möchte bitte endlich die Rentenangleichung. Nachts kann ich nicht schlafen, wegen dem Lärm der Wirtschaft, die sooooo laut und guuuuut brummt. Mit der Summe, die sich die Bundestagsabgeordneten (RAFFKES) RÜCKWIRKEND zum Januar (!), dieses Jahr gegönnt haben (1.500,-€), wird es bei 760,-€ für ein Rentnerehepaar seeeeeehhhhhr eng. (Nebenkosten, Versicherungen usw.) Ich mag die LINKE nicht, aber da haben sie recht, uns "Rentieren", fehlen im Monat 800,-€.

Da werden sich aber die Flüchtlingsfamilien freuen, viel Platz, tolle Lage und der deutsche Michel zahlt die Miete. Das Essen holen sie sich von der Tafel. Worüber hat sich doch vor vier Tagen in der ARD, ein Tafelchef so geärgert? "Unsere deutschen Stammkunden bleiben weg, aus Furcht vor den forsch auftretenen Flüchtlingen und die nehmen alles mit, bis die Regale leer sind. Das kann doch so nicht gewollt sein."
aikido
27.12.2017, 21:21 Uhr
Mietpreise wie im Süden von Deutschland
760 Euro Kaltmiete habe ich für meine 90 Quadratmeter Bude in der Südpfalz bezahlt und im Süden von Deutschland sind die Preise bekannter Maßen besonders hoch. Ich dachte wir sind hier in der kleinen Stadt Nordhausen?! Wer soll das bezahlen mit seinem kleinen Ostgehalt?
Nörgler
28.12.2017, 08:21 Uhr
Nicht auf ALLE schließen
Diejenigen, die sich diese Miete nicht leisten können, die sind auch in Nordhausen in der Minderheit. Wenn hahezu alle Wohnungen vermietet sind, dann besteht doch Bedarf. Ähnlich auch bei der Semmelweißstraße in Nord. Da hatte die SWG auch kein Problem mit der Vermietung. Und über die Mietpreise in den Altstadtquartieren will ich garnicht erst schreiben.

Für Leute, die 4,60 Euro zahlen wollen, ist Wohnraum in Salza oder entlang der Halleschen Straße genügend vorhanden. Allerdings dann ohne Fahrstuhl und Tiefgarage.

Warum melden sich hier immer nur die Minderheiten und Unzufriedenen zu Wort?
Paulinchen
28.12.2017, 12:08 Uhr
@ Nörgler
Das,wass Sie da schreiben, stimmt nicht ganz. In Nordhausen wurden mit Fördermiteln vom Bund, mehr als 800 (wenn das reicht) Wohnungen dem Erdboden gleich gemacht. Nur so konnte man den vorübergehenden Leerstand aus dem Weg gehen. Dahinter standen aber auch die geringen Mietpreise. Nur hätte man für mehr Komfot erst mal Geld in die Wohnungen stecken müssen, was man aber nicht hatte oder vielleicht auch nicht ausgeben wollte. Da war der Abriss lukrativer.
Wie erklären Sie den Thüringern, dass der Strom in unserem Bundesland auf Platz drei der Rangliste liegt, wenn es um den Höchstpreis geht? Vor uns liegen nur Sachs.-Anhalt und Berlin. Haben wir etwa Goldleitungen? Der Harz, soll eine der wasserreichsten Gegenden in Norddeutschland sein. Bekanntlich fließt das Wasser bergab besser, als umgekehrt. Aber warum ist es hier so teuer? Wenn es um Preisgestaltungen jeglicher Art geht, so habe ich den Eindruck, da mischt Thüringen immer weit oben mit. Garagen, gibt es in Großstädten selbst im Stadtzentrum, hier in Nordhausen, sind sie der Stadtverwaltung ein Dorn im Auge. In Thüringen und offensichtlich in unserer Gegend vorrangig, werden nur Gelder verbrannt, die als Fördermittel in die Kassen kommen. Siehe die vielen unvollkommeden und zum Teil schon verkommenden Gewerbegebiete. Was bekommen wir denn überhaupt auf die Reihe? Den Straßenbau, den sozialen Wohnungsbau, eine Feuerwehr, den Bau von begehbaren Gehwegen, eine Fußgängerzone, eine bessere Geschäftsstraße als die Rautenstraße, last but not least, einen Weihnachtsmarkt? Die berühmte Säge, klemmt doch in unserer Stadt vorn und hinten. Haben Sie schon mal einen fachgerechten und ansehnlichen Baumschnitt in Nordhausen gesehen? Wen wunderts dann, dass wir keinen Tourismus hier haben? Was bietet Nordhausen seinen Gästen? Museen mag eben nicht jeder. Mein Eindruck und da werden jetzt viele an die Decke springen, ist, Nordhausen verkommt mehr und mehr zum Gesäß des Freistaates Thüringen. So - nun habe ich etwas Dampf abgelassen und jetzt können Sie sich "über mich her machen".
-Insider-
28.12.2017, 12:58 Uhr
ich
lese hier nur das typische deutsche Neidgejammer. Ich gönne es der Familie Prophet vom ganzen Herzen.

Zum Kapitalismus gehören in der Regel nun mal 2 Dinge: Gewinner und Verlierer. Zum Markt gehören dann auch zwei Dinge: Angebot und Nachfrage. Gäbe es für qualitativ hochwertigen Wohnraum (zum entsprechenden Preis) keine Nachfrage, so gäbe es im Normalfall auch kein Angebot. In der NNZ liest man jedoch beinahe wöchentlich von Richtfesten, von Investitionen der Wohnungsgeber.

Ich für meinen Teil habe auch mal in der ostdeutschen "Platte" gelebt. m² Preis bei ca. 4-5 Euro. Das war soweit auch okay, Nachbarn teilweise grenzwertig, kein Parkplatz zur Wohnung, nur Dusche, keine Fußbodenheizung, Badkacheln Modell ca. 1950, kein Kamin, PVC-Bodenbelag, Fenster irgendwann aus den tiefsten 80er Jahren die so gut "isoliert haben", dass man eigentlich keinen Kühlschrank brauchte....das bekommt man in Nordhausen für ca. 4-5 Euro Kalt. Wer so etwas sucht, der wird sicher im Bereich Bahnhof, Ost, Darrweg oder Salza fündig.

Heute bezahle ich gute 8-9 Euro pro m² und habe nun mal einen ganz anderen Wohnstandard. Parkplatz, modernes Bad mit Dusche/Badewanne, Parkplatz zur Wohnung, top saniert, Parkett, alles in allem ein toller Standard.

Wer nun was möchte oder was bezahlen kann, dass hängt nun mal auch vom Einkommen ab. Schön wäre es, wenn man nicht wegen jedem Mist hier sofort auf den Staat, die Korruption oder sonstigen Kram schimpft, sondern seinen Arsch bewegt, etwas gescheites lernt/arbeitet...in Deutschland, so zumindest meine Auffassung, kann jeder alles werden. Nur in den Schoß gelegt, dass bekommt man hier eher selten.

Und nun warte ich auf den ganzen Mimimisülz von Unrechtsstaat, Danke Merkel, die bösen Ausländer (sorry, aber wenn mir ein Syrer der nicht lesen und schreiben kann, den Job wegnimmt, dann ist das nicht die Schuld von dem Syrer oder von Merkel, sondern in erster Linie von meiner eigenen Unfähigkeit!) und so weiter und so sofort.
Real Human
28.12.2017, 14:44 Uhr
„Eichenlaub“
Wie schon „aikido“ angedeutet hat: Diese verdeckte Werbeanzeige duftet wunderbar süßlich nach „Eichenlaub“. „Familie Prophet zögerte nicht lange.“ Also, bei einer so existenziellen Entscheidung würde ich aber etwas mehr Bedenkzeit eingeplant haben.

Hier fehlen wichtige Hintergrundinformationen:

•Wenn es sich um eine klassische Wohnungsbaugenossenschaft handeln würde – müssten da nicht Genossenschaftsanteile gezahlt oder abbezahlt werden? Ich kenne mich da nicht so aus und will auch nicht lange in den AGB dieser WBG herumgoogeln.

• Wie man ein abbezahltes(!?) Eigenheim (um das man eventuell sogar „herumlaufen“ konnte, das also vielleicht kein schnödes Reihenhaus war) gegen ein so teures besseres „Arbeiterschließfach“ mit FREMDbestimmung eintauschen kann, ist mir schleierhaft. Zieht z.B. eine „Donna Krawalla“ mit ständig jaulendem Köter oder ein leichtsinniger Aquarianer in die Wohnung darüber ein, könnte sich der Umzug schnell als die letzte große Fehlentscheidung im Leben erweisen. Familien, welche die Babywindeln in der Gelben Tonne entsorgen, können auch ganz schön nerven.

• Wo haben eigentlich die Waschmaschinen zu stehen?

• Eigenheim verkauft und Kinder damit enterbt? Auch das könnte man sich fragen, wenn die monatliche Rente zur Finanzierung von Kaltmiete plus Nebenkosten plus soziokulturellem Existenzminimum nicht reichen sollte.

• Wenn das Geld irgendwann alle ist … Na, dann springt eben „Vater Staat“ ein. „Und nach uns die Sintflut!“, lautet sowieso die Meerschweinchenphilosophie.

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„Warum melden sich hier immer nur die Minderheiten und Unzufriedenen zu Wort?“
Wer sich selbst als „Nörgler“ bezeichnet, müsste es doch am besten wissen? Oder gibt es auch Nörgelei von „Besserverdienenden“ oder gar verdeckte Insider-Kommentatoren?

(@ Paulinchen: Ich glaube, die planen sogar demnächst den Bau einer Moschee und ein islamisches Bildungszentrum. Oder wie wär's alternativ mit einem „Wildpark Harz“, den die drei Anrainer-Bundesländer nur noch einzäunen müssten, einem Verbot von motorisierten Fahrzeugen und einer Völkerschau mit Alten Germanen als Hauptdarsteller. Die reichen Besucher aus Saudi-Arabien, den Golfstaaten, aus China und Japan wären sicher entzückt. Die WBG müsste nur noch jede Menge Hotels bauen. Es würden massenhaft Arbeitsplätze für einheimische Selbstdarsteller geschaffen. Mit der Erlaubnis von Parkdirektor „tannhäuser“ könnte ich mir vielleicht als „Diener von Loki“ noch was zur Rente dazuverdienen;–)
geloescht.20250302
28.12.2017, 18:42 Uhr
Arroganz im Superlativ!
Ein selbsternannter Nörgler plus einem Insider verallgemeinern und disqualifizieren sachliche Fragesteller.

Diese Familie hat sich freiwillig in die Öffentlichkeit gestellt und bekommt Feedback. Was ist daran Neiddiskussion?
Schultze
29.12.2017, 18:44 Uhr
8,32 je m²
Das sind 8,32 Euro je m². Das ist zwar viel Geld aber bei den Neubaukosten gerechtfertigt. So große Wohnungen gibt es nicht viele die frei wären. Wer es billiger haben möchte sollte sich schnell noch was für 6 oder 7 Euro in Nordhausen sichern und wer nur 4,50 Euro vom Amt bekommt denen bleiben die vom Vorkommentator erwähnten Gebiete. Dafür gehen ja manche Leute arbeiten damit sie sich was leisten können. Bei den hohen Baukosten kann keiner was verschenken. Wer richtig Geld sparen möchte muss in die ländlichen Gebiete um Nordhausen. Dort sind die Mieten für Häuser und Wohnungen oft biller und bei Kauf bekommt man bei den heutigen Zinssätzen gebrauchte Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser zu Spottpreisen weil Geld gerade wenig kostet. Das ist billiger als mieten. Da kann man schonmal den Bus in Kauf nehmen wenn man mehr Wohnraum für weniger Geld bekommt.
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