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Fr, 16:12 Uhr
22.12.2017
Geschichts- und Altertumsverein Nordhauen

42. Geschichtsband der „Gelben Reihe“ erschienen

Zahlreiche an Regionalgeschichte Interessierte haben schon darauf gewartet. Nun ist er da – der 42. Band der „Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Landkreis Nordhausen“. Auf der Adventsfeier des Geschichts- und Altertumsvereins wurde er durch den Vorsitzenden Hans-Jürgen Grönke vorgestellt...


Die Publikationen aus der „Gelben Reihe“ erfreuen sich seit mehreren Jahrzehnten bei heimatkundlich interessierten Südharzern – aber nicht nur bei ihnen – einer anhaltenden Beliebtheit. 13 Autoiren sind wieder „abgetaucht“ in die Tiefen der Regionalgeschichte und stellen im aktuellen Band die Ergebnisse ihrer mitunter tiefgründigen Recherchen vor.

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Pfarrer i.R. Arno Wand aus Heiligenstadt eröffnet den Reigen der Beiträge mit biografischen Nachforschungen über die Pröpste des Reichsstiftes „Zum Heiligen Kreuz“ in Nordhausen zwischen 1220 und 1802. Der Erfurter Marcus Hellwig befasst sich mit einem besonders kurzen Artikel von Friedrich Chrisatian Lesser. Den Männerbund „Schlaraffia“ in Nordhausen von 1877 bis 1937 stellen Hans Christoph Rieger und Dieter Weber mit reicher Bebilderung vor.

Hans-Jürgen Grönke geht auf eine zu Ende gegangene Tradition anhand der Familie Kruse ein und beleuchtet dabei die Geschichte der Kautabakfirma Hendeß & Schumann der Rolandstadt. Mit dem Nordhäuser Archivar, Historiker und Numismatiker Paul Oßwald hat sich Vorstandsmitglied Paul Lauerwald beschäftigt. Peter Kuhlbrodt schreibt über das Zollgesetz von 1818 und seine Auswirkungen auf das Wirtschaftsleben und den Alltag der Bürger in der Stadt am Südharz.

Über die Entwicklung vergangener wintersportlicher Aktivitäten im benachbarten Bad Sachsa weiß Ralph Boehm zu berichten. Seltene Drucke aus der Himmelgarten-Bibliothek haben es Heidelore Kneffel angetan und stellt den Lesern ein Sibyllenbuch von 1493 und eine Poetenanthologie von 1502 vor. An die Herren von Bartolfelde, einem Ministerialen-geschlecht der Grafen von Scharzfeld-Lauterberg, erinnert Hans-Joachim Winzer aus Rastede, und Benjamin Rudolph aus Naumburg hat Wissenswertes über die Stadtbefestigung von Nordhausen zu Papier gebracht.

Über eine außergewöhnliche Grabanlage bei Windehausen weiß Mario Küßner vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Weimar zu berichten. Den Abschluss des Bandes bildet der 2. Teil über die Ilfelder-Alabaster-Gips-Fabrik – 100 Jahre medizinische Gips-Produkte aus Ilfeld von 1893 bis 1991, verfasst von Klaus Liebenrodt aus Ilfeld.

Der insgesamt 208 Seiten umfassende Band ist in gewohnt bester Qualität wieder im Verlag Steffen Iffland Nordhausen erschienen. Herausgeben wurde er vom Geschichts- und Altertumsverein, dem Museum Tabakspeicher und dem Stadtarchiv Nordhausen. Die redaktionelle Verantwortung lag in den Händen von Hans-Jürgen Grönke, Paul Lauerwald und Dr. Wolfram Theilemann. Die Publikation ist ab sofort in den Buchhäusern Rose und Hartmann, im Tabakspeicher sowie in Kürze auch in der Bahnhofsbuchhandlung zum Preis von 15 Euro erhältlich. Ebenso bei den monatlichen Vereinsabenden der Geschichtsfreunde.
Hans-Georg Backhaus
42. Geschichtsband der „Gelben Reihe“ erschienen (Foto: privat)
42. Geschichtsband der „Gelben Reihe“ erschienen (Foto: privat)
42. Geschichtsband der „Gelben Reihe“ erschienen (Foto: privat)
42. Geschichtsband der „Gelben Reihe“ erschienen (Foto: privat)
42. Geschichtsband der „Gelben Reihe“ erschienen (Foto: privat)
Autor: red

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