Mo, 12:18 Uhr
18.12.2017
nnz-Ergebnisdienst Kegeln
Senioren mit vorweihnachtlicher Bescherung
Zum Rückrundenauftakt in den Thüringer Kegelligen am dritten Adventwochenende waren nur die drei Nordhäuser Seniorenmannschaften im Einsatz. Und alle drei konnten, wenn auch knapp und mit recht unterschiedlichen Leistungen, Siege verbuchen...
Einziger Wermutstropfen bei dieser schönen vorweihnachtlichen Bescherung das Aus für die Kreisauswahl der Senioren B in der Vereinsmeisterschaft. Die A-Senioren-Auswahl hingegen erreichte kampflos die nächste Runde, weil Sonneberg kurzfristig absagte.
Denn die Gäste führten 2:0 und mit 20 Holz Vorsprung. Im gutklassigen ersten Durchgang kamen alle vier Spieler über die bedeutsame 500-Holz-Marke. Beide Salzaer hatten Vorteile im Spiel in die Vollen, gerieten aber im Räumen ins Hintertreffen. Vor allem Erwin Fessel war am Ende untröstlich. Auf allen vier Bahnen unterliefen ihm in den entscheidenden Phasen Fehlwürfe. Am Ende waren es 12 gegenüber nur zwei seines Gegners. Es hätte ein richtig dickes Ergebnis werden können, so aber trotz guter 514 Holz eine glatte 0:4-Niederlage gegen den besten Ilmenauer.
Was würde das zweite Salzaer Paar noch bewegen können. Zunächst nicht viel. Wolfgang Heinze gewann zwar seine erste Bahn, doch Rainer Schubert begann mit 114:129 ganz schwach. Der Rückstand war noch größer geworden. Aber dann lief es plötzlich beim Salzaer Käpt´n. Und auch Wolfgang Heinze blieb trotz einiger Schwächen in der Erfolgsspur. Nach der zweiten Bah war der Holzrückstand schon fast aufgeholt. Die Entscheidung dann auf der dritten Bahn. Hier nahmen die beiden Salzaer zusammen mit starkem Spiel den geschockten Ilmenauern 77 Holz ab, hatten beide die Punkte sicher. Die letzte Bahn war schließlich nur noch Formsache, der Sieg schon vor dem letzten Räumen in trockenen Tüchern.
Verbandsliga Senioren 120 Wurf
Hoher Rückstand also für die Gäste vor dem zweiten Paar. Auch hier gab es ein ganz enges Duell und eines mit überdeutlichen Ausgang, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Beim engen Spiel mit glücklichem Ausgang für den Unterwirbacher Riesenstimmung, als beide Spieler nach einem Achter-Wurf jeweils drei Neuner folgen ließen. Wahnsinn! Aber das letztlich Spielentscheidende spielte sich auf den beiden anderen Bahnen ab vor allem im Räumen. Nach den ersten 50 Wurf hatte Uwe Schmögner seinem Gegner schon 44 Zähler abgenommen. Der Gesamtrückstand für die Nordhäuser betrug beim Bahnwechsel nur noch 17 Holz. Zähes Ringen der Kontrahenten dann auf der zweiten Bahn bis zuletzt.
Uwe Schmögner aber erkämpfte sich dabei weiter leichte Vorteile, holte weiter Holz um Holz auf. Als sein Gegner noch zwei und er drei Würfe bei jeweils noch zwei stehenden Kegeln hatten war nahezu Gleichstand erreicht. Mucksmäuschen still war es. Wer würde in dieser Situation die Nerven behalten? Der Unterwirbacher verfehlte beide Kegel, Uwe Schmögner aber räumte ab und hatte somit noch zwei Würfe ins volle Bild. Am Ende reine Formsache nach einer Schlussphase, die fast zum Atemstillstand führte. In der Liga ist damit alles wieder noch enger zusammen gerückt, weil Spitzenreiter Gebesee in Weida deutlich verlor. Nordhausen geht als Dritter, nur zwei Punkte zurück, in die Weinachts- und Jahreswechselpause.
Landesliga Senioren 100 Wurf
Mit seinen letzten Würfen riss Uwe Schmögner den Sieg für den NSV noch aus dem Feuer (Foto: Uwe Tittel)
Mit seinen letzten Würfen riss Uwe Schmögner den Sieg für den NSV noch aus dem Feuer.
Rainer Gebhardt leistete sich auf seiner ersten Bahn elf Fehlwürfe, steigerte sich dann aber deutlich und konnte den schon klaren Rückstand noch verkürzen. Kapitän Uwe Hempowicz begann ganz stark, hatte dann aber zunehmend Probleme die Kugel sicher zu führen und musste sich dem am Ende besten Gästespieler noch deutlich beugen. Mit einem Minus von 27 Holz ging es in den zweiten Durchgang. Im Spiel in die Vollen konnten Steffen Kratzien und Heinz Schulz noch nichts gutmachen, verloren sogar noch leicht. Im Räumen aber ging es aufwärts. Beim Bahnwechsel hatten die Gäste nur noch fünf Zähler Vorsprung, konnten dann nicht mehr wirklich dagegen halten. Heinz Schulz gelang sogar noch knapp der Tagesbestwert. Entscheidend war das am Ende mit 448:399 Holz deutlich bessere Mannschaftsergebnis im Räumen. Die NSV-Zweite verbesserte sich um einen Rang, ist nur Tabellenfünfter.
1.Landesklasse Senioren 100 Wurf
Uwe Tittel
Vereinsmeisterschaft Senioren B
Autor: redEinziger Wermutstropfen bei dieser schönen vorweihnachtlichen Bescherung das Aus für die Kreisauswahl der Senioren B in der Vereinsmeisterschaft. Die A-Senioren-Auswahl hingegen erreichte kampflos die nächste Runde, weil Sonneberg kurzfristig absagte.
Endlich der erste Saisonsieg
Die Senioren der TSG Salza haben endlich den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht, sich im Heimspiel mit einem 4:2 gegen Ilmenau für die 2:4-Auswärtsniederlage beim Saisonauftakt in Ilmenau revanchiert. Beide Teams sind nun Punktgleich am Tabellenende der Verbandsliga, haben aber Anschluss ans Mittelfeld. Für Salza sah es bei Halbzeit aber überhaupt nicht nach einem Sieg aus. Kapitän Rainer Schubert hatte da auch bereits alle Hoffnungen aufgegeben.Denn die Gäste führten 2:0 und mit 20 Holz Vorsprung. Im gutklassigen ersten Durchgang kamen alle vier Spieler über die bedeutsame 500-Holz-Marke. Beide Salzaer hatten Vorteile im Spiel in die Vollen, gerieten aber im Räumen ins Hintertreffen. Vor allem Erwin Fessel war am Ende untröstlich. Auf allen vier Bahnen unterliefen ihm in den entscheidenden Phasen Fehlwürfe. Am Ende waren es 12 gegenüber nur zwei seines Gegners. Es hätte ein richtig dickes Ergebnis werden können, so aber trotz guter 514 Holz eine glatte 0:4-Niederlage gegen den besten Ilmenauer.
Was würde das zweite Salzaer Paar noch bewegen können. Zunächst nicht viel. Wolfgang Heinze gewann zwar seine erste Bahn, doch Rainer Schubert begann mit 114:129 ganz schwach. Der Rückstand war noch größer geworden. Aber dann lief es plötzlich beim Salzaer Käpt´n. Und auch Wolfgang Heinze blieb trotz einiger Schwächen in der Erfolgsspur. Nach der zweiten Bah war der Holzrückstand schon fast aufgeholt. Die Entscheidung dann auf der dritten Bahn. Hier nahmen die beiden Salzaer zusammen mit starkem Spiel den geschockten Ilmenauern 77 Holz ab, hatten beide die Punkte sicher. Die letzte Bahn war schließlich nur noch Formsache, der Sieg schon vor dem letzten Räumen in trockenen Tüchern.
Verbandsliga Senioren 120 Wurf
| TSG Salza – KSC 08 Ilmenau | 4:2 | (2063:1972/8:8) |
| Erwin Fessel - Bernd Schenke | 0:1 | (514:531/0:4) |
| Rainer Krätzschel - Thomas Höland | 0:1 | (510:513/1,5:2,5) |
| Wolfgang Heinze - Heinz Gora | 1:0 | (491:429/3,5:05) |
| Rainer Schubert - Rolf Girbardt | 1:0 | (548:499/3:1) |
Uwe Schmögner wurde zum Krimihelden
Beim Hinspiel in Nordhausen war Unterwirbach klar unterlegen gewesen. Doc h die sympathischen Gäste versprachen für das Rückspiel auf ihrer rekonstruierten, hohe Ergebnisse zulassenden Bahn einen heißen Kampf. Und der wurde es auch. Zwar blieben die ganz hohen Resultate aus, der Seniorenbahnrekord steht bei 1893 Holz, aber starke Einzelergebnisse gab es dennoch. Und das Spiel entwickelten sich im zweiten Paar zunehmend zu einem Krimi. Nach dem ersten Paar lagen die Gäste deutlich zurück. Roland Rahn kam mit der Sahnebahn überraschend gar nicht klar, leistete sich zudem ungewohnt viele Fehlwürfe und musste sich um 57 Holz geschlagen geben. Im anderen Duell lieferte sich NSV-Kapitän Rainer Hagemeier mit Gunther Ebhardt einen großen Kampf. Hagemeier mit 321:310 etwas besser in die Vollen, Ebhardt dafür der leicht Bessere im Räumen. Am Ende gerademal ein Holz plus für den NSVer.Hoher Rückstand also für die Gäste vor dem zweiten Paar. Auch hier gab es ein ganz enges Duell und eines mit überdeutlichen Ausgang, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Beim engen Spiel mit glücklichem Ausgang für den Unterwirbacher Riesenstimmung, als beide Spieler nach einem Achter-Wurf jeweils drei Neuner folgen ließen. Wahnsinn! Aber das letztlich Spielentscheidende spielte sich auf den beiden anderen Bahnen ab vor allem im Räumen. Nach den ersten 50 Wurf hatte Uwe Schmögner seinem Gegner schon 44 Zähler abgenommen. Der Gesamtrückstand für die Nordhäuser betrug beim Bahnwechsel nur noch 17 Holz. Zähes Ringen der Kontrahenten dann auf der zweiten Bahn bis zuletzt.
Uwe Schmögner aber erkämpfte sich dabei weiter leichte Vorteile, holte weiter Holz um Holz auf. Als sein Gegner noch zwei und er drei Würfe bei jeweils noch zwei stehenden Kegeln hatten war nahezu Gleichstand erreicht. Mucksmäuschen still war es. Wer würde in dieser Situation die Nerven behalten? Der Unterwirbacher verfehlte beide Kegel, Uwe Schmögner aber räumte ab und hatte somit noch zwei Würfe ins volle Bild. Am Ende reine Formsache nach einer Schlussphase, die fast zum Atemstillstand führte. In der Liga ist damit alles wieder noch enger zusammen gerückt, weil Spitzenreiter Gebesee in Weida deutlich verlor. Nordhausen geht als Dritter, nur zwei Punkte zurück, in die Weinachts- und Jahreswechselpause.
Landesliga Senioren 100 Wurf
| SG Unterwirbach – Nordhäuser SV | 1779:1784 |
| Roland Rahn - Maik Kirchner | 405:462 |
| Reiner Hagemeier - Gunther Ebhardt | 461:460 |
| Carl-Josef Gleitze - Frank Keßler | 448:453 |
| Uwe Schmögner - Günter Keßler | 470:404 |
Mit seinen letzten Würfen riss Uwe Schmögner den Sieg für den NSV noch aus dem Feuer (Foto: Uwe Tittel)
Mit seinen letzten Würfen riss Uwe Schmögner den Sieg für den NSV noch aus dem Feuer.
Schwach gespielt aber gewonnen
Gewonnen ist gewonnen. Wie, danach fragt später niemand mehr. Es war ein Spiel auf ganz schwachem Niveau, was sich beide Mannschaften lieferten. Vom Tabellenletzten Altenfeld, der seit dem vierten Spieltag schon auf ein Erfolgserlebnis wartet, konnte man das vielleicht noch erwarten. Vom Gastgeber aber musste man deutlich mehr erwarten.Rainer Gebhardt leistete sich auf seiner ersten Bahn elf Fehlwürfe, steigerte sich dann aber deutlich und konnte den schon klaren Rückstand noch verkürzen. Kapitän Uwe Hempowicz begann ganz stark, hatte dann aber zunehmend Probleme die Kugel sicher zu führen und musste sich dem am Ende besten Gästespieler noch deutlich beugen. Mit einem Minus von 27 Holz ging es in den zweiten Durchgang. Im Spiel in die Vollen konnten Steffen Kratzien und Heinz Schulz noch nichts gutmachen, verloren sogar noch leicht. Im Räumen aber ging es aufwärts. Beim Bahnwechsel hatten die Gäste nur noch fünf Zähler Vorsprung, konnten dann nicht mehr wirklich dagegen halten. Heinz Schulz gelang sogar noch knapp der Tagesbestwert. Entscheidend war das am Ende mit 448:399 Holz deutlich bessere Mannschaftsergebnis im Räumen. Die NSV-Zweite verbesserte sich um einen Rang, ist nur Tabellenfünfter.
1.Landesklasse Senioren 100 Wurf
| Nordhäuser SV II – SG Altenfeld | 1528:1475 |
| Rainer Gebhardt - Klaus Enders | 357:362 |
| Uwe Hempowicz - Andreas Pfeufer | 383:405 |
| Steffen Kratzien - Karsten Bergmann | 380:359 |
| Heinz Schulz - Ralph Heyder | 408:349 |
Frühes Aus in der Vereinsmeisterschaft
Trotz Heimvorteil ist die Auswahl des Kreisverbandes Nordhausen bei den Senioren B schon in der ersten Runde der Thüringer Vereinsmeisterschaft ausgeschieden. Bei dem im Modus viermal 30 Wurf ohne Einzelbahnwertung ausgetragenen Wettbewerb wurde den Nordhäusern jeweils die letzte Bahn zum Verhängnis. Im bis dahin völlig ausgeglichenen Spiel büßte man da noch entscheidend ein. Insgesamt mangelte es im Spiel in die Vollen, das mit 1412:1368 an die Gäste aus dem Kreis Gotha ging. Im Räumen hatten die Gastgeber knapp die Nase vorn.Uwe Tittel
Vereinsmeisterschaft Senioren B
| KV Nordhausen – KFV Gotha | 2018:2046 |
| Rainer Schubert - D. Pommerening | 552:560 |
| Roland Rahn - Ralf Gerlach | 466:505 |
| Rainer Gebhardt - G. Guldenschuh | 493:492 |
| Heinz Schulz - Hans-J. Issel | 507:489 |


