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So, 10:25 Uhr
26.11.2017
TRADITION IN CYRIACI-KAPELLE:

Gedenkfeier, Opfer, Kerzenlicht, Trost

Grippewetter: Trüb und grau, kalt und regnerisch einfach traurig zeigte sich der gestrige Samstag. Ein trauriger Anlass war es auch, der gestern Menschen in die Cyriaci-Kapelle an der Freiherr-vom-Stein-Straße führte. Einer guten Tradition folgend, gedachten auch in diesem Jahr die Mitglieder des Vereins „Notfallseelsorge und Krisenintervention Nordthüringen“ der Opfer im Straßenverkehr und anderer Unglücksfälle in den Stadt- und Landkreisen Nordhausen, Eichsfeld und Kyffhäuser...

Ein Kerzenlicht für jedes Opfer. 40 insgesamt an der Zahl. (Foto: Kurt Frank) Ein Kerzenlicht für jedes Opfer. 40 insgesamt an der Zahl. (Foto: Kurt Frank)
Nordhausen. Für jedes Opfer ein Kerzenlicht. Während man die Namen der Verstorbenen verlas, zündeten Notfallseelsorger reihum die Kerzen an. 40 an der Zahl. So viele Menschen waren es, die in den letzten zwölf Monaten in den drei Landkreisen ihr Leben verloren. Teils unter tragischen Umständen. Ursächlich waren unter anderem unangepasste Geschwindigkeit, grober Leichtsinn, Alkohol -und Drogeneinfluss und das Nichtgewähren der Vorfahrt.

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Auch gestern war es Wunsch des Teams um Vereinsvorsitzende Michaela Knoblauch Raum und Rahmen für eine würdige und tröstliche Gemeinschaft der Trauer anzubieten, um das Andenken an die Verstorbenen zu bewahren. Verbunden mit dieser Gedenkfeier war der Dank an die Rettungskräfte: Feuerwehr, Polizei, an Helferinnen, Helfer und Notfallseelsorger für ihre Einsatzbereitschaft und Fürsorge.

Was die Anwesenheit betraf, so hielt sich die Zahl der Offiziellen Feuerwehr, Polizei, Notfallseelsorger und die der Hinterbliebenen in etwa die Waage. Viele der Letzteren hielt wohl weniger das miese Wetter vom Weg in die Kapelle ab als vielmehr die schmerzlichen Erinnerungen, die damit verbunden sind.

Trost in der Stunde des Schmerzes finden viele Menschen in der Familie, bei Freunden und Bekannten, andere in Gott, in Jesus Christus. Bei manchen Gläubigen dann immer wieder auch die verzweifelte Frage, wo Gott war, als der mir vertraute und liebe Mensch an meiner Seite in so jungen Jahren und oft unschuldig sterben musste. Auf diese Frage, wissen wir aus der Bibel, erhielt auch Jesus am Kreuz: „Mein Gott, warum nur?“ keine Antwort. Aber er kam in das Himmelreich, ein ewiges Leben. Gibt es das nach dem Tod? Gelegentlich ist davon in Kirchenkreisen zu hören. Wohl dem, der daran glaubt.
Kurt Frank
Autor: red

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