Sa, 16:41 Uhr
04.11.2017
Auto-Wintercheck
Fit für den Winter in fünf Schritten
Der Winter naht in großen Schritten und die Reifenwechselsaison beginnt. Das bedeutet Hochbetrieb in jeder Kfz-Werkstatt: Nur mit Reifen wechseln ist es in der kalten Jahreszeit jedoch nicht getan. Die Fahrzeuge müssen winterfest gegen Schnee und Co. gemacht werden. Wie es mit der technischen Winter-Fitness des eigenen Pkw steht, erfährt man am besten bei einer Inspektion in der Werkstatt des Vertrauens. Die Winter-Checkliste der Albert Berner Deutschland GmbH fasst die wichtigsten Arbeitsschritte zusammen...
Wintercheck: O bis O lautet die Faustregel für die Nutzung von Winterreifen. Sie sollten von Ende Oktober bis Ostern aufgezogen werden. (Foto: Albert Berner Deutschland GmbH)
Autofahren im Winter ist eine Herausforderung. Denn schwierige Straßenverhältnisse bringen nicht nur den Fahrer an seine Grenzen, sondern auch das Fahrzeug. Was viele nicht wissen: Mit den eisigen Temperaturen im Winter gefriert neben dem Wasser auf den Straßen unter Umständen auch die Flüssigkeit im Wischwasserbehälter. Bei Minusgraden ist ein schlecht gewartetes Fahrzeug daher frostgefährdet und gegebenenfalls nicht mehr funktionsfähig. Das muss aber nicht sein, wenn man einige Dinge beachtet.
1. Reifen: O bis O lautet die Faustregel für die Nutzung von Winterreifen. Das heißt, dass diese von Ende Oktober bis Ostern aufgezogen werden sollten. Der Reifenwechsel ist damit der erste Schritt beim Wintercheck. Dabei sollte auch die Mindestprofiltiefe der Reifen geprüft werden. Außerdem ist es ratsam auf mögliche Risse zu achten.
In Deutschland gibt es ab 2018 eine Änderung. Alle Winterreifen müssen demnach das Apline-Symbol (Schneeflocke) aufweisen. Es gilt allerdings eine Übergangsfrist für M+S Reifen, die bis zum 31.12.2017 hergestellt wurden. Diese dürfen bis 30.09.2024, auch bei winterlichen Bedingungen, weiterhin gefahren werden. In einigen Ländern wie beispielsweise Österreich gibt es zudem eine Ausrüstungspflicht für Winterreifen oder Schneeketten. Das Fahrzeug muss bei tatsächlich winterlichen Straßenverhältnissen mit Winterreifen (Mindestprofiltiefe 4 mm) oder Schneeketten ausgerüstet sein, da nur so auf stark verschneiten Straßen eine sichere Fahrt gewährleistet ist.
2. Windschutzscheibe: Egal ob Regen, Nebel oder Schnee – eine klare Sicht hat höchste Priorität bei schwierigen Wetter- und Straßenbedingungen. Im Winter sind daher Scheibenfrostschutz oder auch Scheibenenteiserspray zu empfehlen. Diese halten die Scheiben frei von Eis und Schmutz, ohne dabei Lack, Gummi oder Kunststoffkomponenten zu beschädigen.
3. Batterie: Eine fachmännisch gewartete Batterie startet auch bei tiefen Temperaturen den Motor. Deshalb sollte beim Wintercheck unbedingt überprüft werden, ob die Kammern korrekt befüllt sind und der Akku ausreichend Spannung hat. Wenn die Batterie schon im Herbst Schwierigkeiten beim Starten des Motors macht, hilft nur ein Wechsel. Denn besonders ältere und schwache Batterien können im Winter durch erhöhte Nutzung von Heizung und Scheinwerfern streiken.
4. Fahrzeugbeleuchtung: Aufgrund häufig schlechter Sichtverhältnisse in der dunklen Jahreszeit ist eine intakte Außenbeleuchtung unabdingbar. Daher sollten vor allem die Front- und Heckscheinwerfer sowie die gesamte Warnblinkbeleuchtung überprüft werden. Dabei ist auch eine gründliche Reinigung der Scheinwerfer in regelmäßigen Abständen zu empfehlen.
5. Türdichtungen: Im Winter weit verbreitet: Bei eisigen Temperaturen lassen sich die Fahrzeugtüren nicht mehr öffnen. Das Problem ist mit Silikonspray einfach gelöst. Es schützt die Gummidichtungen am Türrahmen vor Alterung und verhindert gleichzeitig unerwünschtes Vereisen. Außerdem verhindert eine gute Abdichtung, dass Feuchtigkeit ins Auto gelangt und so möglicherweise die Scheiben von innen beschlagen oder gefrieren.
Autor: red
Wintercheck: O bis O lautet die Faustregel für die Nutzung von Winterreifen. Sie sollten von Ende Oktober bis Ostern aufgezogen werden. (Foto: Albert Berner Deutschland GmbH)
Autofahren im Winter ist eine Herausforderung. Denn schwierige Straßenverhältnisse bringen nicht nur den Fahrer an seine Grenzen, sondern auch das Fahrzeug. Was viele nicht wissen: Mit den eisigen Temperaturen im Winter gefriert neben dem Wasser auf den Straßen unter Umständen auch die Flüssigkeit im Wischwasserbehälter. Bei Minusgraden ist ein schlecht gewartetes Fahrzeug daher frostgefährdet und gegebenenfalls nicht mehr funktionsfähig. Das muss aber nicht sein, wenn man einige Dinge beachtet.
1. Reifen: O bis O lautet die Faustregel für die Nutzung von Winterreifen. Das heißt, dass diese von Ende Oktober bis Ostern aufgezogen werden sollten. Der Reifenwechsel ist damit der erste Schritt beim Wintercheck. Dabei sollte auch die Mindestprofiltiefe der Reifen geprüft werden. Außerdem ist es ratsam auf mögliche Risse zu achten.
In Deutschland gibt es ab 2018 eine Änderung. Alle Winterreifen müssen demnach das Apline-Symbol (Schneeflocke) aufweisen. Es gilt allerdings eine Übergangsfrist für M+S Reifen, die bis zum 31.12.2017 hergestellt wurden. Diese dürfen bis 30.09.2024, auch bei winterlichen Bedingungen, weiterhin gefahren werden. In einigen Ländern wie beispielsweise Österreich gibt es zudem eine Ausrüstungspflicht für Winterreifen oder Schneeketten. Das Fahrzeug muss bei tatsächlich winterlichen Straßenverhältnissen mit Winterreifen (Mindestprofiltiefe 4 mm) oder Schneeketten ausgerüstet sein, da nur so auf stark verschneiten Straßen eine sichere Fahrt gewährleistet ist.
2. Windschutzscheibe: Egal ob Regen, Nebel oder Schnee – eine klare Sicht hat höchste Priorität bei schwierigen Wetter- und Straßenbedingungen. Im Winter sind daher Scheibenfrostschutz oder auch Scheibenenteiserspray zu empfehlen. Diese halten die Scheiben frei von Eis und Schmutz, ohne dabei Lack, Gummi oder Kunststoffkomponenten zu beschädigen.
3. Batterie: Eine fachmännisch gewartete Batterie startet auch bei tiefen Temperaturen den Motor. Deshalb sollte beim Wintercheck unbedingt überprüft werden, ob die Kammern korrekt befüllt sind und der Akku ausreichend Spannung hat. Wenn die Batterie schon im Herbst Schwierigkeiten beim Starten des Motors macht, hilft nur ein Wechsel. Denn besonders ältere und schwache Batterien können im Winter durch erhöhte Nutzung von Heizung und Scheinwerfern streiken.
4. Fahrzeugbeleuchtung: Aufgrund häufig schlechter Sichtverhältnisse in der dunklen Jahreszeit ist eine intakte Außenbeleuchtung unabdingbar. Daher sollten vor allem die Front- und Heckscheinwerfer sowie die gesamte Warnblinkbeleuchtung überprüft werden. Dabei ist auch eine gründliche Reinigung der Scheinwerfer in regelmäßigen Abständen zu empfehlen.
5. Türdichtungen: Im Winter weit verbreitet: Bei eisigen Temperaturen lassen sich die Fahrzeugtüren nicht mehr öffnen. Das Problem ist mit Silikonspray einfach gelöst. Es schützt die Gummidichtungen am Türrahmen vor Alterung und verhindert gleichzeitig unerwünschtes Vereisen. Außerdem verhindert eine gute Abdichtung, dass Feuchtigkeit ins Auto gelangt und so möglicherweise die Scheiben von innen beschlagen oder gefrieren.

