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Mo, 22:21 Uhr
30.10.2017
Vor zehn Jahren

Erinnern Sie sich noch?

Höhepunkt einer Feierstunde in der Aula der Morgenröte war am 30. Oktober 2007 die Übergabe des Goldenen Schlüssels des Hauses von Architekt Bernd Götze (AING Nordhausen) an die damalige Schulleiterin Edeltraud Wienbreyer. Zwei Tage später begann der Schulbetrieb. Heidi Wedde-Soszynski erinnert sich...

Schlüssel übergeben (Foto: nnz) Schlüssel übergeben (Foto: nnz)
27 Klassenräume und drei Computer-Kabinette erwarteten nach den Herbstferien etwa 750 Berufsschüler. Der Schwerpunkt der Ausbildung lag damals im kaufmännischen Bereich.

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Die Schule besteht aus drei Bauteilen: dem Altbau an der Morgenröte, einem Kopfbau im Straßenknick sowie dem neu errichteten Südflügel am Taschenberg. Sie sollte zu dieser Zeit den Schulteil Wirtschaft der Staatlichen Berufsbildenden Schule für Gesundheit, Soziales und Wirtschaft aufnehmen. Bereits ein Jahr später begann die Integration der medizinischen Ausbildung an der Morgenröte.

2008 war es auch, als eine große Tageszeitung die Thüringer anlässlich des Architektourentages zur Wahl ihres Lieblingsobjektes aufgerufen hatte. Dabei belegte das Projekt der AING Nordhausen GmbH zur Generalsanierung und Erweiterung des Schulgebäudes Morgenröte den 3. Platz. Aber bei 93 teilnehmenden Objekten in ganz Thüringen erscheint der 3. Platz für die Morgenröte in einem sehr guten Licht.

Heute ist die Morgenröte Bestandteil des Staatlichen Berufsschulzentrums, das 2013 durch die Fusion der Gewerblichen Berufsschule mit der SBBS für Gesundheit, Soziales und Wirtschaft entstand und beherbergt ausschließlich die medizinische Ausbildung. Vor wenigen Wochen feierte diese Ausbildungsrichtung ein Jubiläum: Seit 40 Jahren können junge Menschen in Nordhausen kostenfrei an einer staatlichen Schule Berufe im Bereich der Krankenpflege, Physiotherapie, Funktionsdiagnostik sowie der medizinischen und zahnmedizinischen Assistenz erlernen.

Vor 120 Jahren wurde die Morgenröte im klassizistischen Stil als Gymnasium errichtet. 1945 zerstörte der Bombenangriff auf Nordhausen den Südflügel. Nach dem Krieg beherbergte es ein Kino, ab 1957 die Kinder-und-Jugend-Sportschule. 1967 zog für einige Jahre das Institut für Lehrerbildung ein. Von 1991 bis Ende der 90er Jahre nutzte die Oberstufe des Herder-Gymnasiums die Räumlichkeiten. Dann gab es Leerstand bis zum Sanierungsbeginn 2005.

So wechselvoll die Geschichte des Gebäudes an der Morgenröte auch war, es bleibt zu hoffen, dass es nun seine Bestimmung gefunden hat, Teil der beruflichen Bildung in Nordhausen zu sein.
Heidi Wedde-Soszynski
Autor: red

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