Kommentare
H.Freidenker
30.10.2017, 10:22 Uhr
Hallo Herr Greiner,
Sie machen als Journalist von der Möglichkeit Gebrauch, die Dinge nicht nur real zu betrachten, sondern sie auch genau so real offen zu benennen. Dank Ihrem Journalismus, werden Probleme benannt, die ein bestimmtes politisches Clientel unter der Decke halten will. Dafür einen besonderen Dank!
Was professioneller Journalismus für Blüten hervorbringen kann, in einem Beispiel. Jeder weiß, mit welch hohen Kosten wir die Flüchtlingprobleme lösen, das berichtet die größte Thüringer Zeitung. Im gleichem Kontext wird für die private Unterstützung einer in Not geratenen deutschen Familie "gebettelt"
Skandalöser geht nicht!
Kritiker2010
30.10.2017, 10:47 Uhr
Sie haben wieder mal ein heißes Eisen angefasst.
Bei solchen Themen besteht immer die Gefahr, sich die Finger zu verbrennen. Denn selbst bei weniger offensiver Berichterstattung darf man inzwischen die nachfolgende Welle der Hysterie und Entrüstung einplanen – jedoch nicht über den Missstand, sondern über die Tatsache, dass darüber berichtet wird oder noch werden darf.
Leider sind die Fronten inzwischen derart verhärtet, dass für Lösungen kaum noch Platz ist. Und daran tragen unsere Politiker und viele Massenmedien die Schuld – diese Menschen, die mich und andere immer wieder belehren und bevormunden möchten, dazu aber weder moralisch, noch intellektuell in der Lage sind, geschweige denn dazu, ihre eigenen, allzu offenkundigen Fehler selbst zu erkennen. Von echter Verantwortung oder Altersweisheit ist da keine Spur.
Eine Änderung der im Artikel beschriebenen Situation und anderer Missstände scheint mir daher, zumindest mit diesen Entscheidungsträgern, auch nicht in Sicht. Ich freue mich deshalb nicht auf Jamaika, denn dieser Begriff verkörpert letztlich all das, woran unser Land krankt.
geloescht.20250302
30.10.2017, 11:35 Uhr
Näher als Bottropp...
...liegt Sondershausen und da gab's doch neulich auch eine goldwerte Bereicherung....
Scheint man vergessen zu haben...Aber damit meine ich nicht Ihren Kommentar, Herr Greiner! Dafür Respekt und Anerkennung!
Nur ist hier die Polizeipräsenz erwartungsgemäss nach der Wahl gesunken und Knöllchen-Ede, der extra offiziell ernannte Beschützer der Bürger, rennt wieder zwischen Wippertor und Busbahnhof fleissig von einer Windschutzscheibe zur nächsten!
Annett W.
30.10.2017, 11:44 Uhr
Das eigentliche Problem benennen!
Dieser Artikel hat meibes Erachtens nichts mit guten Journalismus zu tun. Ja, in der letzten Zeit ist häufig von Übergriffen auf Joggerinnen zu lesen. Und ja, es heißt, scheinbar oft, dass es Menschen waren, die erst kürzlich in unser Land gekommen sind. Unabhängig davon, dass auch einheimische Bürger Täter sind, wurde hier ein vermeintliches Problem, das Keines ist, angesprochen. Das Problem ist die mangelnde Präsenz der Polizei. Das Problem ist, dass es viel zu wenige Polizisten gibt. Auf Grund dessen sind die vorhandenen Polizisten auch schnell überarbeitet und müssen zahlreiche Überstunden machen. Das Problem ist auch, dass viele Kommunen lieber Geld mittels fehlende Straßenbeleuchtung sparen, als für mehr Sicherheit zu sorgen. Es gibt Dörfer, die sind komplett ohne Beleuchtung. Sicherlich spart das viel Geld, aber da würde auch ich mich nicht nach draußen trauen.
Herr Greiner, diese Zahlen zu benennen, wäre mal für mich unteressant gewesen.
Andreas Dittmar
30.10.2017, 11:46 Uhr
Wir werden uns wohl drauf einstellen müssen
Danke Herr Greiner für den Artikel. Genau dieses Ausblenden und Herunterspielen sorgt dann, wenn schlimme Dinge vor der eigenen Haustür passieren für noch mehr Entsetzen und Unverständnis. Das beginnt mit dem Verschleiern der Nationalität und geht mit abenteuerlichen Darstellungen der Vorgänge selbst weiter.
Mit den Migranten kommen nicht nur Verbrecher, sondern auch Leute, die wirklich in Gefahr sind, aber das ist verschwindend geringer Anteil. Wenn 10 % kriminell vorbelastet sind, haben wir bei 200000 Obergrenze eben 20000 Menschen dabei, die Probleme machen werden. Viele kommen auch nur weil sie sich hier schnelles Geld und Wohlstand erhoffen. Bei TOI scrolle ich dann ganz nach unten und wenn ich dann statt der Kommentarfunktion nur den Hinweis auf die Netiquette und die Bitte um Verständnis finde, muß ich mir eben die Infos woanders holen. Dort lese ich ehrlich gesagt auch nur aus interresse wie Mainstream funktioniert.
Wenn sogar schon der Tübinger OB B.Palmer von einem Nachrichtenmagazin gemaßregelt wird, sind wir sehr weit gekommen. Auch das Beispiel des zweijährigen Mädchen, das in Hamburg einem abscheulichen Verbrechen zum Opfer fiel ist stellvertretend für die teilweise krankhafte Berichterstattung. Da schrieben einige Blätter einfach "tödliche Halsverletzung"...... Teilweise wird sogar die Statistik bemüht, um die unmögliche Situation im Berliner Tiergarten in ein Licht zu rücken, das dort die Kriminalität überhaupt nicht gestiegen ist. Jamaika wird die Probleme nicht lösen, weil dazu müsste man diese erstmal erkennen.
Andreas Dittmar
30.10.2017, 12:14 Uhr
kleiner Nachtrag
Was ich noch gern hinzufügen möchte, Jede Frau hat ein Recht darauf sich zu kleiden und zu stylen wie es ihr passt. Sie tun das nicht um dort als "Angebot auf einem Präsentierteller" rumzulaufen oder stille "Einladungen" auszusprechen, sondern weil sie sich einfach wohl fühlen wenn sie schick aussehen. Das sollte man unbedingt respektieren. Wer das aus religiösen oder sogar niederen Gründen nicht kann bzw. nicht möchte der sollte schleunigst wieder den Heimweg antreten...
Und nein sowas muß ich nicht durch Hinweisschilder mehrsprachig mit Piktogrammen reglementieren. Das zu achten gebietet einfach der gesunde Menschenverstand
Bodo Bagger
30.10.2017, 12:18 Uhr
Annett W...
wenn eine Frau nur noch unter Anwesenheit der Polizei joggen gehen kann bzw. dies nur bei taghell ausgeleuchteter Kulisse tun kann, dann hat man wahrlich ein Problem in diesem Land.
Wenn dann noch die üblichen, dem links-grün liberalen Spektrum eigenen Relativierungen hinzukommen dass auch einheimische Täter darunter sein und man die Verklausulierung als "Menschen, die erst kürzlich in unser Land bla bla" liest, dann weiß man genau an wem man geraten ist.
Und nein das Problem ist nochmals nicht zu wenig Polizei, mehr Polizei wäre lediglich eine Bekämpfung von Symptomen, nicht aber der Ursache.
Es geht hier auch gar nicht um stattgefundene Vergewaltigungen im Stadtpark oder sonstwo.
Es geht darum, dass sich ob der tatsächlich in näheren oder weiterem Umfeld stattgefundenen Übergriffe durch, wie Sie es so verniedlichend nennen "Menschen, die erst kürzlich in unser Land gekommen sind" ein Gefühl der Angst breit gemacht hat.
Falls Sie das nicht glauben, empfehle ich Ihnen einen täglichen Spaziergang nach 18:00 Uhr durch das Gebiet des Stadtparks, aber bitte ohne Angst, Selbsverteidigungsmittel und -kurse und allein. So wie es vor ca. vier Jahren noch möglich war in diesem Land.
Dann können Sie vielleicht die Verängstigten und Besorgten Frauen Nordhausens von deren unbegründeten Ängsten im Umgang mit unseren Zugezogenen überzeugen.
Na wie sieht es aus? Die NNZ-online schreibt bestimmt gern eine kleine Serie über Ihren Selbsterfahrungstrip.
Kurzum, das eigentliche Problem sind immer noch nicht eine zu geringe Polizeipräsenz. Das eigentliche Problem sind Menschen wie Sie, die vor verklausulierter politischer Korrektheit nicht in der Lage sind, real existierende Probleme die mit der Migrationswelle zusammenhängen zu erkennen, zu bennenen und gegebenenfalls das eigene Weltbild entsprechend zu korrigieren.
Bodo Schwarzberg
30.10.2017, 12:31 Uhr
Migranten-Politik muss handeln
Das ist klar und sollte auch eine Folge der jüngsten Wahlergebnisse sein. Der fehlende Respekt in Deutschland ist aber auch eine Folge eines bröckelnden, komplett antiautoritären Bildungssystem, in dem die Schwäche des Staates quasi vermittelt wird. Unterrichtsausfälle durch Lehrermangel, Schwächung der Position des Lehrers aber auch der Polizei gegenüber Schülern bzw. Bevölkerung. Allerdings fällt ein weiterer Punkt ebenso fast immer unter den Tisch: Dass wir weltweit eine immer mehr anschwellende Flüchtlingsbewegung haben, ist das Ergebnis einer jahrzehntelang verdrängten vollkommen falschen Außen-, Wirtschafts- und Umweltpolitik. Wer die globalen Auswirkungen eines egoistischen Umgangs mit dieser Welt aus den Augen verliert, den werden die Fehler dieser Politik umso stärker heimsuchen. Auch wer Grenzen vielleicht besser kontrolliert, löst kein Problem. Das dialektische Gesetz, dass quantitative Veränderungen in neue Qualitäten umschlagen gilt natürlich auch dann. Und mit der neuen Qualität werden wir auch bei geschlossenem Grenzen in ganzer Härte konfrontiert werden.
Dass dies in der gesamten Diskussion fast permanent ausgeklammert wird, davon ist leider auch Herrn Greiners Artikel wieder nicht frei. Diese Ignoranz aber wird noch zu Katastrophen führen, - die wir schon heute, wie gewohnt, nicht erkennen wollen.
Treuhänder
30.10.2017, 12:40 Uhr
Nein
Nein, es ist nicht mit mehr Polizei getan, AnnettW. Die , die unsere Gastfreundschaft "missbrauchen" müssen in ihre Heimatländer zurück. Aber das Problem ist ja nach wie vor, das diese Menschen keine Pässe oder gefälschte Pässe haben.
Ich will in meinem Land mich sicher fühlen, ich will Veranstaltungen, Weihnachtsmärkte besuchen können, wann ich will und ich will joggen gehen, wann ich will, aber das ist leider nicht mehr der Fall. Frau Merkel hat versprochen, dass Deutschland so bleibt , wie es ist. Aus meiner Sicht, ist das Versprechen nicht eingelöst.
Paulinchen
30.10.2017, 12:53 Uhr
Leider ist in unserem Land eine Zeit angebrochen…
…in der das Wort - ANGST - eine völlig neue Dimension erreicht hat. Unsere führenden Politiker, insbesondere die, die gegenwärtig über die Jamaika- Koalition beraten, haben offensichtlich weder die Wahlergebnisse ausreichend für sich ausgewertet, noch verstanden. Anders gesagt, sie haben den Schuss einfach nicht gehört!
Man könnte beinahe annehmen, dass einige von ihnen für die Funktionen, welche sie für sich in Anspruch nehmen, nicht die Spur von Verstand mitbringen. Ein Beispiel dafür sei hier nur das Wort/der Begriff: ASYL. In der Definition dieses Wortes, kommen niemals die Begriffe Wirtschafts- Kriminell- Terroristischer Flüchtling vor. Nur leider ist gerade diese Sorte von Flüchtlingen in unserem Land und in Europa in der totalen Überzahl.
Doch genau dieser Klientel steht überhaupt kein Asyl gemäß dem internationalen Asylgesetz zu! In diesem Gesetz wird auch nicht von Integration gesprochen, weil Asyl eine befristete und lediglich mit der Bereitstellung von notwendigen Lebensmitteln, sowie einer wetterfesten Unterkunft verbunden sind. Nach Feststellung des Wegfalls der angestandenen Asylgründe, erfolgt die Aberkennung des Status und die Ausweisung der betroffenen Personen. Demnach sind für mich Länder, in denen deutsche und ausländische Bürger in den Urlaub fahren, sichere Länder, aus denen im Grunde keine Kriegsflüchtlinge kommen dürften.
Sehr interessant war gestern eine TV-Sendung in 3sat. Eine Dame, mit sächsischen Wurzeln, lebt seit über 50 Jahren in Aleppo/Syrien. Dort hilft sie Syrern, die deutsche Sprache zu erlernen, weil diese ihre Perspektive nur in Deutschland glauben finden zu können. So weit – so gut. (Oder auch nicht?) Nur war für mich hier verblüffend, beim Kameraschwenk aus dem Fenster der Wohnung dieser Dame, sah ich nur intakte Straßen, gegenüber heile Villen, fahrende Autos und grüne Bäume. Als ein syrischer Arzt, der es nicht verstand, dass er nicht nach Deutschland einreisen darf, auf der Straße interviewt wurde, glichen sich die Bilder erneut.
In der gleichen Sendung: Flüchtlinge kommen in Italien an Land und suchen die Stelle als erstes, in der sie erfahren wo denn ihr künftiges Haus sei, welches sie beziehen können. Ein anderer suchte die Stelle, bei der er seinen Wunsch nach einer Automarke noch rechtzeitig von BMW auf Mercedes ändern könne. Nur Ausweispapiere hatten beide nicht. Sind das Flüchtlinge, die vor einem Krieg geflüchtet sind??
Die Grünen in Deutschland kämpfen um den Familiennachzug der Flüchtlinge. Frau Göring –Eckardt ist der Auffassung, für die haben wir doch hier genug Platz. Es wären ja meist nur ca. 3 bis 5 Personen. Die Krone.at berichtete in der vergangenen Woche über eine nachgezogene Familie: Da trafen vier Ehefrauen, mit nur (!) 23 Kindern am Flughafen in Wien ein.
Frau Merkel, Göring-Eckart, bei Ihrem WEITER SO Prinzipien, schaffen wir das niemals, weil wir uns damit abschaffen. In Berlin soll eine Gedenktafel aufgestellt werden, die an die Opfer vom Breitscheit- Platz des Islamisten Amri erinnert. Hier darf der Begriff islamischer Terroranschlag gem. Vorstellung des Rot-Rot- Grünen Senats nicht verwendet werden. (Quelle: Focus.online.) Na aber Hallo – gab es denn auch keinen Nationalsozialismus für diese Gegner des Begriffes islamistischer Terror? Die CDU und FDP protestieren gegen diese Form der Geschichtsveränderung. Die Grünen sollten sich mal ihren eigentlichen Zielen widmen. Pro Minute wird eine Fläche von ca. 35 Fußballfeldern Wald gerodet. 40% davon gehen durch den Kamin und jährlich kommen in Deutschland 400.000 Kamine dazu. Unsere Wälder gleichen eher einer dünnen, dürftigen Anpflanzung von Bäumen. Die Kriegsschauplätze auf unserer Erde verursachen einen C² Ausstoß, dagegen sind unsere Autos nur ein Mückenschiss! Ich will ja nicht bestreiten, dass die Flüchtlinge unser Land nicht bunter machen. Aber wer will bestreiten, dass sie es auch enorm unsicherer machen? Ab 18:00 Uhr, klappt Nordhausen doch leider seine Bordsteine schon hoch. Und wes
geloescht.20250302
30.10.2017, 13:11 Uhr
Ihre globale Dialektik...
...der sonstwie lange zurückreichenden Fehler erklärt auch Täter zu Opfern, Herr Schwarzberg!
Aber Hauptsache, Herrn Greiner mal wieder eine reingewürgt!
Versäumnisse der Vergangenheit entschuldigen keine der Gegenwart und Zukunft! Aber Jamaika dürfte Ihnen gefallen.
Dann viel Spass mit Grünen und FDP! Die einen opfern Ihre Naturschutzgedanken für die Liberalen und Wirtschaft, die anderen die Einwanderungsobergrenze für 2 bis 3 Ministerposten.
Und über allem thront der Kanzlerinnenwahlverein und macht das miese Spiel mit, weil Mutti keine Lust mehr auf die Umfaller-Sozialisten hat, da diese gelegentlich Anfälle von Ungehorsam zeigen.
Und erklären Sie bitte, was Sie unter Migranten- Politik verstehen? Oder meinen Sie vielleicht die Asylindustrie?
Paulinchen
30.10.2017, 13:31 Uhr
Da war doch noch was:
Die Frau Göring-Eckardt hatte doch mal in Sachen Flüchtlinge sich so abfällig über die Menschen geäußert, die 89 aus der DDR übergesiedelt sind. Denn die 16 Millionen mussten wir ja auch finanzieren und das war nicht billig. (so ähnlich etwa ihre Aussage damals)
Ich hätte doch nie damit gerechnet, dass die Volksvertreterin damit Recht behalten würde.
Wir – die wir hier in der ehemaligen DDR Sesshaften, zum Teil noch in Deutschland (!) geborenen (vor 1949), sind doch tatsächlich Menschen (Deutsche) zweiter Klasse.
>>Grundlage ist das so genannte Fremdrentengesetz von 1960. Nach diesem Gesetz bekommt Eva Aust von der Rentenversicherung einen Bescheid, nach dem ihre Rentenansprüche nach dem Fremdrentengesetz gewährt werden. Sie wird dabei einer angestellten Lehrerin im Westen gleichgestellt. Doch als sie später in Rente geht, gilt plötzlich für die in der DDR absolvierten Arbeitsjahre wieder ihre DDR-Biografie. Sie bekommt 187 Euro weniger Rente. Eva Aust ist verbittert: <<Quelle: http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/rente-ddr-fluechtlinge-100.html
Mein einziger Trost hier ist, ich habe diese Partei der ungelernten Dame nicht gewählt!! Wenngleich meine Wut auf das derzeitige System nicht geringer dadurch wird. Für Bürger aus anderen EU-Staaten gilt diese Regelung aber nicht. Die gelten nach ihrer Einreise in die BRD, als deutsche 1. Klasse. Gab es da mal nicht so einen Spruch: Vor dem Gesetz sind alle gleich oder ungleich oder ungleicher oder gleicher oder wie?
Daher würde mich mal brennend interessieren: Wie viel Rente steht einem anerkannten Flüchtling aus Syrien, mit 68 Lebensjahren, hier in Deutschland zu, wenn er hier nie gearbeitet hat?
Herr Taft
30.10.2017, 15:32 Uhr
Na, Herr Greiner...
... Ziel erreicht! Es ist wieder Leben in der Kommentarspalte.
Liebe Vorkommentatoren... Bitte den Schaum vom Mund putzen.
Darf ich auch mal eine tolle Meldung verbreiten: Laut einer vom BKA in Auftrag gegebenen Studie, hatten 82% aller Vergewaltiger eine Halbglatze oder eine überdurchschnittlich Hohe Stirn. Damit ist belegt, dass das Gen, welches für vorzeitigen Haarausfall verantwortlich ist auch das Vergewaltiger-Gen ist. Da ist ja keine Frau mehr sicher! Meine Frau wechselt die Straßenseite, wenn ihr ein Glatzkopf entgegen kommt. Ich fordere: alle KahlKöpfe einsperren! SOFORT! LEBENSLÄNGLICH!
Und schaut in den Bundestag! Lauter Kahl Köpfe da. Also ist doch ganz klar, dass die die potentiellen Vergewaltiger nicht weg sperren. VERSCHWÖRUNG!!!!
Stop!
Wäre es nicht zielführender nicht die Glatzköpfe, sondern die Vergewaltiger zu verurteilen? Blöderweise kann man einen gefährlichen Glatzköpfe erst von einem harmlosen unterscheiden, wenn er straffällig geworden ist.
Ersetze "Glatzkopf" durch "Flüchtling/Neubürger" und denkt mal drüber nach. Insofern hat Annett W. absolut recht. Wir haben eine neue Situation, aber deswegen jeden der anders aussieht als potenziellen Vergewaltiger zu sehen ist falsch. Die Lösung heißt deshalb:mehr Schutz.
Für alle, die jetzt Google bemühen wollen: Die oben genannte Studie gibt es nicht und ist nur ein Gleichnis für die Gedankenwelt äußerst eingeschränkt denkender.
Ad fontes
30.10.2017, 15:52 Uhr
Schön wär's
... wenn auch ich mit derart simpler Inbrunst in die Kakophonie der wertschätzenden Kommentare für Ihren Artikel miteinstimmen könnte, Herr Greiner.
Denn schließlich geht es um verabscheuungswürdige Taten. Ohne Frage dürfen Fälle von Vergewaltigung nicht unter den Teppich gekehrt werden, nicht aus politischer Opportunität oder sonstwelchen Gründen. Vergewaltiger müssen mit aller Konsequenz zur Verantwortung gezogen werden, denn jede Vergewaltigung ist eine zuviel.
Allerdings kann ich mich nicht mit dem Subtext Ihres Artikels anfreunden.
Punkt 1: Sie vermuten eine groß angelegte Verschwörung von politischer und medialer Seite, gestiegene Fallzahlen von Vergewaltigungen durch Flüchtlinge wegzudiskutieren. Auch wenn ich Ihren Drang, sich als Enthüllunsjournalist zu gerieren, nachvollziehen kann (ist ja auch gut für's Geschäft - das bringt Klicks), billige ich doch nicht den Impetus, den Sie damit verbinden: "Herr Greiner als der einzige aufrechte Kämpfer für die Wahrheit gegen eine herrschende Klasse, die den normalen Bürger belügt". Denken Sie doch bitte auch mal etwas weiter gefasst als in dem üblichen eindimensionalen Schema. Nicht jeder Erklärungsversuch seitens der überregionalen Presse ist gleich ein Vertuschungs- oder Entschuldigungsversuch. Es sollen damit auch keine Missstände wegdiskutiert werden. Die Medien kommen damit ihrer Aufgabe nach, ein möglichst ganzheitliches Bild zu liefern, eben eins, das "erklärt"! Wenn dadurch das Bild, das Sie sich von der Situation gemacht haben, verschoben oder relativiert wird, dann nehmen Sie es doch als Wissensgewinn und nicht als persönlichen Angriff! Ich lese schließlich auch die nnz - nicht wegen der journalistischen Qualität, sondern weil ich die Artikel und Kommentare als Ergänzung und Durchbrechung meiner eigenen "Filterblase" schätze. Ich habe übrigens weder in der FAZ noch in der Süddeutschen noch sonstwo den Eindruck gehabt, die gestiegenen Fallzahlen würden inkorrekt dargestellt. Ganz im Gegenteil wurde explizit darauf hingewiesen, dass sie ein Problem darstellen und nicht wegzuerklären sind.
Punkt 2: Sie schildern eine subjektive Empfindung (weniger Joggerinnen im Park), verbinden dies mit den Vergewaltigungen und suggerieren dem Leser somit: Man kann sich als Frau draußen allein nicht mehr sicher fühlen. Nun - ich jogge auch. Und mein Gefühl sagt mir, ich sehe nicht weniger Frauen dabei als die Jahre zuvor. Was wollen Sie denn als Konsequenz Ihrer doch etwas löchrigen Ableitung sehen? Ausgangsbeschränkungen für Flüchtlinge nach Einbruch der Dunkelheit? Versammlungsverbot für Flüchtlinge? Eine doch weithin bekannte Tatsache ist, dass das Gros sexueller Gewalt (ca. 3/4) hinter verschlossenen Türen stattfindet: in der Ehe, in der Familie, im näheren familiären Umfeld. Was machen wir denn da, Herr Greiner? Die Familie als Struktur auflösen vielleicht?
In der Konsequenz, Herr Greiner: Etwas weniger Verschwörungsdenken, etwas mehr Objektivität - das wäre, journalistisch gesehen, ein Gewinn...
Mueller13
30.10.2017, 16:14 Uhr
@ Anette W. - was nehmen Sie an bewusstseinsverändernden Mitteln zu sich?
Zitat Anette W. "Unabhängig davon, dass auch einheimische Bürger Täter sind, wurde hier ein vermeintliches Problem, das Keines ist, angesprochen".
Wie man im Jahr 3 des Flüchtlingsdesasters noch eine so kranke Meinung an den Tag legen kann, ist mir unbegreiflich. Lesen Sie keine (online)Zeitungen, schauen Sie keine Nachrichten? Beziehen Sie keine Informationen im Netz? Unter welchem Stein leben Sie?
Sie sehen also kein Problem darin, dass man als Frau nicht mehr alleine nach 18Uhr auf die Straße gehen kann? Dass wir unsere Parks wie Fussballstadien erleuchten müssen, damit diejenigen, "die erst seit kurzen hier leben" nicht über diejenigen, die schon länger hier leben, herfallen?
Zitat Anette W.: "Das Problem ist die mangelnde Präsenz der Polizei. Das Problem ist, dass es viel zu wenige Polizisten gibt."
-> Richtig, wenn wir jeden neu hinzugekommenen im Dreischichtsystem überwachen, wird er vermutlich wenig Chancen haben übergriffig zu werden.
Ich hätte da einen anderen Problemlösungsansatz: statt mehr Polizisten einfach weniger Flüchtlinge!? Wie wäre es damit?
Zitat Anette W.: "Es gibt Dörfer, die sind komplett ohne Beleuchtung."
-> Licht soll also die Problemlösung sein?
Ich habe da einen anderen Problemlösungsansatz... Sie vermuten richtig...
Im Übrigen finde ich es Klasse, dass Sie die üblichen kranken Umschreibungen benutzen:
Zitat Anette W. "dass es Menschen waren, die erst kürzlich in unser Land gekommen sind."
-> Liebe Anette W., Ihrer Therapie wäre es zuträglich, wenn Sie die Dinge beim korrekten Namen benennen würden.
Es sind FLÜCHTLINGE, ZUWANDERER, ILLEGALE.
Zitat Anette W: "Dieser Artikel hat meibes Erachtens nichts mit guten Journalismus zu tun."
-> Würden Sie die Güte haben uns aufzuklären, wie guter Journalismus nach Ihrer Ansicht aussieht? Die Tatsachen solange durch die Begriffswelt der Korrekten drehen, bis nur noch erfahrene Zwischen-den-Zeilen-Leser verstehen, was der eigentliche Informationsgehalt ist? Danke, dass hatten wir von 1933-89, mein Bedarf diesbezüglich ist gedeckt.
Im übrigen rate ich Ihnen einfach mal den Begriff "Joggerin" bei Google einzugeben. Dann lesen Sie sich einfach mal durch die ersten 10 Seiten der aufgeführten Links. Vielleicht erkennen auch Sie dann unser Problem.
Günther Hetzer
30.10.2017, 16:15 Uhr
Idioten-Gen
Okay lassen wir Relativierungen einmal außen vor und betrachten die nackten Zahlen:
PKS 2016
Vergewaltigung und sexuelle Nötigung (nach 111000 u. 112000):
Von 11.083 Tatverdächtigen waren 4.297 Ausländer. Dies macht einen Anteil von 38,8%.
Asylbewerber stellen 1.548 Tatverdächtige, unter dem Punkt -Sonstige- finden wir weitere 1.714 Tatverdächtige. (Unter -Sonstige- werden u.A. nicht anerkannte Flüchtlinge und Flüchtlinge mit Duldungsstatus gelistet.)
Demnach stellen Asylbewerber und Flüchtlinge ca. 75,9% aller Tatverdächtigen nichtdeutscher Herkunft.
Betrachten wir nun die Herkunft der nichtdeutschen Tatverdächtigen, so fällt einem sofort ins Auge das der überwiegende Teil, aus stark muslimisch geprägten Ländern stammt.
Auch die Zahlen der deutschen Tatverdächtigen sind verwaschen, denn Personen mit doppelter Staatsbürgerschaft werden hier unter -deutsche Tatverdächtige- gelistet.
Meine Schlussfolgerung lautet somit nicht mehr Polizei oder Licht, sondern weniger muslimische Männer.
geloescht.20250302
30.10.2017, 16:21 Uhr
Glückwunsch!
Sie haben ja eine sehr kluge Frau, lieber Spätzlevernichter!
Ich habe meine bessere Hälfte gleich mal gefragt. Sei meinte, sie würde in dem von Ihnen geschilderten imaginären, aber sehr wahrscheinlichen Fall bei Tageslicht tapfer weiter gehen, da sie eine rasierte nicht von einer hormonbedingten oder durch Chemotherapie hervorgerufenen Glatze unterscheiden könnte.
Und da von den Versprechen über mehr Sicherheit und Polizei (Das weiss sie aus eigener Erfahrung, da sie entweder im Dunkeln los muss oder nachhause kommt) scheinbar nicht mehr viel übrig geblieben ist, bewegt sie sich ohne Begleitung zur nächtlichen Stunde nicht mehr durch Sondershausen.
Höchstens im Auto, da kann ich ihr nur zureden, gute Taten und persönlichen Einsatz gegen die Klimakatastrophe kleingeistig spiessbürgerlich hintenanzustellen.
Ach und das mit dem Schaum vor dem Mund...Vorsicht, Misstrauen oder Angst sind Bestandteile der genetischen Überlebens-Veranlagung und weder eine Schande noch Schimpfwörter..
Denn da wir nicht erst vor 3 Jahren aus unseren Eiern geschlüpft sind, wissen wir aus Erfahrung, dass ein Arsc.hloch keine spezielle Hautfarbe, Religion oder Herkunft braucht, um eines zu sein!
Mueller13
30.10.2017, 16:51 Uhr
@ Bodo Schwarzberg
Zitat Bodo S. "Dass wir weltweit eine immer mehr anschwellende Flüchtlingsbewegung haben, ist das Ergebnis einer jahrzehntelang verdrängten vollkommen falschen Außen-, Wirtschafts- und Umweltpolitik."
-> Ich habe da einen anderen Ansatz. Nicht mein Auto ist schuld (Umweltpolitik), nicht der Verkauf einer Maschine ist schuld (Wirtschaftspolitik) und nicht die Tatsache, dass wir uns eigentlich aus den Kriegen dieser Welt die letzten 70 Jahre weitgehend raushalten ist schuld (Außenpolitik).
Wenn sich die Bevölkerung in Afrika und den angrenzenden Nahoststaaten alle 25-30 Jahre verdoppelt, diese Länder aber weder die Nahrungsmittel für solche Menschenmassen anbauen können, noch die Wirtschaftskraft haben, diese aus dem Ausland einzukaufen, ist eine "Völkerwanderung" die logische Konsequenz.
Wie drückte sich Gräfin von TuT etwas ungeschickt aus: "der Schwarze schnackselt halt gern".
Was genau, hat aber die Wirtschafts/Außen/Umweltpolitik der "westlichen Welt" mit dieser Tatsache zu tun? Meinen Sie ernsthaft, wenn ich mir ein Elektroauto zulege, wird in Afrika ein Kind weniger gezeugt?
Mueller13
30.10.2017, 17:57 Uhr
@ Spätzlevernichter
Dass Sie Probleme haben, Statistiken sinnvoll zu interpretieren, war zu erwarten ;-).
Ich helfe Ihnen deshalb mal mit dem Zahlenwust fertig zu werden (beziehe mich auf die bundesweiten PKS-Zahlen aus 2015 - d.h. bevor wir die Tore so richtig weit aufgemacht haben...):
Vergewaltigung überfallartig durch Einzeltäter
Deutlicher wird die Diskrepanz mit Blick auf einzelne Delikte, z.B. das Delikt Vergewaltigung überfallartig durch Einzeltäter” - eine Tat, die gerade Frauen in steigendem Maße beunruhigt, ihr Sicherheitsgefühl massiv beeinträchtigt und damit zu einer Selbstbeschränkung hinsichtlich der Teilnahme am öffentlichen Leben führt (z.B. ich gehe abends nicht mehr joggen”, wenn ich ausgehen möchte, muss ich immer Begleiter oder ich bleibe gleich zuhause, weil ich Angst habe” usw.):
Absolute Anzahl der TV: 692, davon Deutsche: 455 und Asylbewerber: 85 = 12,2%
Oder anders ausgedrückt: Lebten in Berlin 1 Million Deutsche Staatsbürger und 1 Million Asylbewerber, so müssten sich 6,2 Deutsche und 85 Asylbewerber wegen überfallartiger Vergewaltigung verantworten. Der Faktor beträgt 13,7.
Gruppenvergewaltigung (Schlüssel 111200 und 111300 der PKS)
Alle Tatverdächtige: 440, davon 241 Deutsche (54,8%) und 61 Asylbewerber (13,8% von 0,97 Mio).
Oder anders:
Unter 1 Mio. Asylbewerber befinden sich 19 Mal mehr Gruppenvergewaltiger als bei 1 Mio. Deutschen.
Achja, und wir wissen ja, dass die Statistik nicht unterscheidet zwischen Passdeutschen und "Biodeutschen". Vermutlich würde eine derartige Unterscheidung das Ganze noch krasser ausfallen lassen...
Ad fontes
30.10.2017, 17:58 Uhr
@Paulinchen
Einem anerkannten Flüchtling stehen, wenn er hier nie gearbeitet hat - aufgepasst, Paulinchen, da entweicht ganz plötzlich die Luft aus dem Empörungsballon - ganze 0 (in Worten "null") Euro Rente zu.
m.bundesregierung.de/Content/DE/Lexikon/FAQ-Fluechtlings-Asylpolitik/3-was-tut-die-bundesregierung/160-rentenkassen.html
Macht nix, es gibt bestimmt noch genug andere Themen, die den Blutdruck steigen lassen... #))
Treuhänder
30.10.2017, 18:26 Uhr
Ad vontes:
Ich glaube eher, dass in dem Beitrag die Ratschläge der Polizei zum Verhalten zum Joggen. Das ist die neue Qualität, um der es geht. Und Anlässe dafür waren nun mal die Angriffe auf Joggerinnen und als Tatverdächtige wurden von der Polizei Menschen benannt, die sich vermutlich noch nicht lange in Deutschland aufhalten
Mueller13
30.10.2017, 18:39 Uhr
@ Ad fontes : Oh, einen Ich-Weiß-Was-Clown gefrühstückt!
Zitat Ad fontes : "Einem anerkannten Flüchtling stehen, wenn er hier nie gearbeitet hat - aufgepasst, Paulinchen, da entweicht ganz plötzlich die Luft aus dem Empörungsballon - ganze 0 (in Worten "null") Euro Rente zu."
Und wen interessiert es, aus welchem Topf der alimentiert wird?
Nennen Sie den Topf Rente, H4, Migrantenruhigstellungstopf, Reparation... you name it.
Was haben alle diese Töpfe in Zshg mit den Merkelanten gemein?
Das Geld wurde einem Arbeiter weggenommen und an jemanden transferiert, der regelmässig keinen Beitrag zur Finanzierung dieses Topfes geleistet hat... Wie wir diesen Topf nennen? Völlig egal!
Demokrit
30.10.2017, 19:55 Uhr
Recht hat Herr Greiner
"Extreme Kriminalität und Gewalt als direkte Folge
der Flüchtlingspolitik: Zahlen, Fakten, Beweise" sind hier gut abgehandelt.
https://goo.gl/bWqLvz
Und alles ist mit Quellennachweisen versehen.
"Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass die
Menschen für die Minderung ihrer individuellen
und gesellschaftlichen Sicherheit und die systematische Reduzierung ihres Wohlstandes auch noch zur
Kasse gebeten werden und somit ihren eigenen Scha-
den finanzieren (müssen)"
Die Autorin wurde auf grund ihrer kritischen Haltung in 4 Monaten 3 mal 30 Tage gesperrt auf Facebook.
Wo wir dann beim Netzwerkdurchsetzungsgesetz wären.
Auch ein gutes Thema.
Nette Petra
30.10.2017, 20:31 Uhr
Wann sind Sie denn im Park Herr Greiner?
Komisch, wenn ich im Park bin, sehe ich nicht weniger junge Frauen joggen, oder Familien mit Kindern als vor 2 Jahren. Sie waren vielleicht in den letzten beiden Tagen im Park? Da gab es Sturmwarnungen! Also lassen Sie doch die Kirche mal im Dorf und versuchen weniger zu hetzen. Ich nenne das Clickbaiting!
Ad fontes
30.10.2017, 20:39 Uhr
Gut, dann...
... nenne ich den Topf: "die-Kosten-der-Gewinne-deutscher-Rüstungskonzerne-wie-etwa-AirbusGroup-Rheinmetall-KMW-ThyssenKrupp-auf-die-deutschen-Steuerzahler-Abwälzungs-Topf". Einverstanden, Herr Müller? ;)
Und weil ich heute so gut gefrühstückt habe, noch eine tiefe Einsicht: Sie zitieren entweder deshalb so gerne, weil Sie die eigenständige Lesekompetenz unserer Mitkommentatoren in Zweifel ziehen oder weil Sie damit beeindrucken wollen, wie unglaublich genau Sie abschreiben können. Beides finde ich fragwürdig.
Andreas Dittmar
30.10.2017, 21:08 Uhr
Direkte Nachfrage @Ad fontes
Ich meine der Müller 13 kann sich ja auch mal irren daher wollte ich es nochmal konkret wissen wenn es keine Umstände macht. Bekommt ein anerkannter Flüchtling nun Geld aus einem unserer Sicherungssysteme wenn er nicht arbeitet bzw. nicht gearbeitet hat ? Ja oder nein ? Wenn ja dann würde mich noch interressieren wer dieses Geld mal dort eingezahlt hat. Danke im Vorraus
Herr Taft
30.10.2017, 21:59 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht zum Thema
Momentmal
30.10.2017, 22:21 Uhr
typischer Journalismus der heutigen Zeit
Kann mich - nette Petra- nur anschliessen. Nichts für ungut, aber der Herr Greiner ist ein typischer Vetreter dieser Schreibtischtheorethiker, die es nicht oft genug auf den Punkt bringen können, wie gefährlich der Gang vor die Haustüre draussen ist. Bin selber ambitioniereter Hobbyläufer, und es ist zu beobachten,daß die Zahl der Frauen, die ebenfalls diesem Hobby nachgehen, jährlich steigt. Hier gibts Kommentatoren, die bedanken sich beim Redakteur für einen deratigen Artikel. Nicht zu fassen....
free Gigi
30.10.2017, 22:21 Uhr
Wohlstands-Grüne
alias Prenzlauer Berg (Vgl. Interview A.Dobrindt) welche in Oberlehrer Manier einem vorschreiben wollen, was man Essen soll (Fleischverzicht), wie tolerant man sein muss, was man für ein Auto fährt...
Nicht vergessen, 91,1% der Wähler haben euch NICHT gewählt und auch nicht diese links-grüne "wir haben alle lieb" Willkommenskultur!
@ Anett W., liebe nette Petra, Laura von hier & da, Maultausche, etc: Da ihr ja alle Realitätsverweigerer seid, geht doch einfach mal raus zu benannten Brennpunkten und lasst euch multikulturell befummeln. By the way, wenn euch die Berichterstattung der nnz nicht passt, braucht ihr sie auch nicht lesen und geschweige denn kommentieren. Dann auch noch klickcollection unterstellen wenn man selbst rege mitdiskutiert - wie d*** ist das denn bitte??? (gruene Logik)
Wenn die Polizei Verhaltensregel rausgibt, wird das schon seinen berechtigten Grund haben, genauso wie beim Auswärtigen Amt. Dort informieren Sie sich doch vor der Urlaubsreise auch oder? Ach nee, uns haben ja alle lieb. Der Unsinn solcher Verhaltensregel zeigt letzenende das Versagen des Staates!!!
Ob die Messerjongleure nun Rente bekommen oder nicht, es kostet ein Haufen Geld diese in Schach zu halten (Polizei, Staatsanwaltschaft, Justiz, Pädagogen, Versicherungen, Rettungskräfte, Security, etc...) Und wer zahlt wohl dafür?
Pe_rle
31.10.2017, 08:17 Uhr
nette Petra
komisch, die nette Petra ist immer genau an dem Ort über den berichtet wird!!!! Zufälle gibt es
Real Human
31.10.2017, 10:05 Uhr
Wer mit Ungeheuern kämpft,...
… sollte darauf achten, dass er dabei nicht selbst zum Ungeheuer wird, und wer sich lange mit den Abgründen Anderer beschäftigt, muss damit rechnen, dass diese auch zu den eigenen werden können. Zum Abschluss des Lutherjahres:
Und dass er nicht gestorben ist, erkennet man auch heute noch!
Jörg Birkefeld
Ad fontes
31.10.2017, 12:22 Uhr
Kosten
Es tut mir leid, aber: doch, das macht zu viel Umstände, Herr Dittmar. Wäre mein Name Christoph, hätte ich einen grünen Pullover an und würde für eine bekannte Kindersendung arbeiten, ja dann wäre ich wahrscheinlich Erkläronkel genug, ein derartig komplexes Themenfeld in solch einem kleinen Rahmen genau darzulegen. Bin ich nicht, hab' ich nicht - geht nicht. Sie dürfen aber gern davon ausgehen, dass Flüchtlinge Geld kosten - keine Frage. Hier geht es aber nicht um ein Aufrechnen; das ist keine Kosten-Nutzen-Frage. Es geht um Flüchtlinge (!), denen auf Zeit - evtll. auch dauerhaft - Schutz gewährt werden soll, und die Frage, wie wir das einvernehmlich und sozialverträglich hinbekommen können.
Aber da haben wir ja auch noch Herrn Baxter, der von der Höhe seines Elfenbeinturmes der Selbstgerechtigkeit ganz klar die Verwerfung der Realität erkennt, die "uns" von "denen" trennt: "die" kosten "unser" Geld. Eine Runde Mitleid - oooohh! :'(
Wenn Sie denn über Kosten nachdenken wollen, wie wäre es dann (in Ergänzung zu meiner Anmerkung gegenüber Herrn Müller) damit, dass Sie sich ausrechnen, wieviel es die Mehrheit der Weltbevölkerung kostet, unseren Lebensstil zu finanzieren? Zahlen Sie doch bitte den reellen Preis für Ihre Kleidung, für Ihren Flatscreen, für Ihr Fleisch, fair gehandelt, unter Ausschluss von Kinderarbeit, nebst Entschädigung von Umweltkosten in den Erzeugerländern etc.!
Hier läuft etwas gravierend falsch, da haben Sie Recht, Herr Baxter - aber Sie und ich, wir alle sind Teil des Problems; wir machen alle mit! Und was wir dafür bezahlen ist nur ein Bruchteil dessen, was wir eigentlich müssten!
Herr Taft
31.10.2017, 13:53 Uhr
Es ufert aus... Mach mal den erklärbär
... Ich habe vorhin geschrieben, dass wir eine neue Situation haben. Ja, unter den Flüchtlingen sind welche, die nicht wissen, wie sie sich hier zu benehmen haben... Keine Frage. Deshalb hat annett w. In meinen Augen absolut recht, wenn sie meint, dass wir mehr polizeipräsenz brauchen. Seit Jahren würde die Polizei kaputtgespart. Wann sieht man denn mal beamte Streifen gehen?
Und Müller13... Ich kenne diese Statistik, habe sie auch gelesen und ob sie es glauben oder nicht... verstanden. Ich widerspreche dem auch nicht....sage nur: mehr polizeipräsenz löst das Problem
Demokrit
31.10.2017, 13:55 Uhr
Logik der netten Petra
Vom Nordhäuser Stadtpark ist kein Problemfall bekannt, also gibt es keine Probleme .
Oder Silvester gab es keine Übergriffe am Nordhäuser Dom, also können die Übergriffe am Kölner Dom nur Behauptungen von Hetzern sein.
Die Statistik spricht eine eindeutige Sprache und das hat mit Hetze rein gar nichts zu tun.
Ein Blick nach Dänemark.
Dänemark gab 2015 Tausenden Flüchtlingen aus islamischen Ländern Asyl und es stiegen die Vergewaltigungen in nur einem Jahr um 163 Prozent.
http://www.dst.dk/da/statistik/nyt/NytHtml?cid=20879
Andreas Dittmar
31.10.2017, 14:50 Uhr
Noch ein Versuch @Ad fontes
Da sie Paulinchen die Sache mit der Rente so kompetent erklärt hatten, rechnete ich eigentlich damit, dass sie sich auf dem Gebiet der Finanzierung auskennen.... Sie hätten da keinen Roman schreiben müssen.... Aber zwei geschlossene Fragen zu komplex ?
Gut ich versuche es nochmal anders @Ad fontes Welcher konrete Vorteil ergibt sich aus ihrer Sicht, wenn wir jährlich 200000 Menschen hier in Deutschland aufnehmen genau für diese 200000 Menschen, außer dass sie sich hier nicht mehr in Gefahr befinden ?
Ich gebe Ihnen sogar noch einen kleinen Anstoß, damit sie die von Ihnen beschriebene Komplexität verstehen. Da habe ich schon mal einen Kommentar darunter geschrieben.
http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=222984
Nicht ein einziger Politiker der gerade die Titanic besteigt, welche sie liebevoll Jamaika nennen, hat aus meiner Sicht ein ernstzunehmendes Interresse auch nur einen Bruchteil der Menschen auszubilden und zu fairen Konditionen in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. So lange diese Menschen in ihren Unterkünften ohne Tätigkeit, vom Jobcenter verwaltet perspektivlos dahinleben, wird bei dem einen oder anderen auch mal der FI rausfliegen und dann haben sie die o.g. Zahlen.
Zukunft
31.10.2017, 15:56 Uhr
@Ad fontes
Ich würde gern den realen Preis für Kleidung, Lebensmittel usw. bezahlen. Das kann ich leider nicht, weil kein Angebot da ist. Es ist einfach kein Angebot da. Ich weiß ja nicht mal, wie die Lebensmittel hergestellt sind, geschweige denn, was da alles drin ist. Einiges ist nicht Kennzeichnungspflichtig!!!
Die arbeitenden Menschen müssten auch höhere Löhne erhalten. Es war ja schon schwierig, einen Mindestlohn von 8,84 € zu vereinbaren, von dem die Menschen kaum Leben können.
Und übrigens, die Mehrheit der Menschen die zu uns gekommen sind, wollen einfach ein besseres Leben. Ein Großteil dieser Menschen war ja schon in Sicherheit, weil sie bereits in Flüchtlingslagern z. B. im Libanon waren. Deutschland bietet die höchste finanzielle Unterstützung. Wenn diese Sozialleistungen europaweit angeglichen werden würden, wer käme dann noch nach Deutschland?
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