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Fr, 12:30 Uhr
06.10.2017
Mehrgenerationenhaus zieht um

Aus zwei mach eins

Die Idee der generationenübergreifenden Arbeit ist ein schöner Ansatz. Der kann aber nur funktionieren, wenn sich die Generationen auch an einem Ort treffen. Das Mehrgenerationenhaus des Lift-Vereins hat sich deswegen entschlossen umzuziehen. Im "Haus der Kinder" will man sich neue Möglichkeiten erschließen. Wie das einmal aussehen soll, darüber will man sich ab heute auch mit den Nutzern und Besuchern unterhalten...

Emotional erläutert Renè Kübler die Notwendigkeit der Fusion (Foto: nnz) Emotional erläutert Renè Kübler die Notwendigkeit der Fusion (Foto: nnz)
Noch ist das "Haus der Kinder" ganz in der Hand der jungen Generation. Zwischen Märchenwerkstatt, Bastelecke und Spiele-Raum sollen sich bald aber auch ältere Besucher tummeln. Zu Beginn des neuen Jahres will das Mehrgenerationenhaus des Lift Vereins, das "MeGeHa" aus der Reichstraße hierher umziehen.

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"Wir wollten mit unseren Umzugsplänen keinen vor den Kopf stoßen. Deswegen wollen wir heute der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, einen Blick auf unser neues Zuhause zu werfen", sagte Stephanie Schüler, Bereichsleiterin im Lift Verein. Die Jungen und die Alten, sie sollen mitreden können wenn es sich darum dreht, wie es mit dem MeGeHa am neuen Standort weiter gehen soll. "Wir wollen wissen wofür sich die Leute interessieren und welche Angebote sie sich wünschen", erklärte Schüler. Auch bei der Namensfindung für den neuen Hausverbund hofft man auf kreative Hilfe. Hierzu wird man Postkarten verteilen, auf denen bis Ende Oktober Vorschläge gemacht werden können. Wer es lieber elektronisch mag, kann sich via E-Mail an s.schueler@lift-nordhausen.de mit Ideen direkt an Frau Schüler wenden.

Der Umzug wird auch nötig, weil sich am alten Standort in der Reichsstraße einiges ändern soll, es gibt Pläne den Flachbau, in dem das MeGeHa bisher residiert, dem angrenzenden Kindergarten anzugliedern. Dem MeGeHa käme das eigentlich gelegen, meinte Schüler, in der Hohensteiner Straße habe man ganz andere Möglichkeiten.

Statement René Kübler
Zum einen ist da der große Garten hinter dem Haus, den man im Sommer bestens nutzen könnte, zum anderen erlaube das mehrgeschossige Haus auch auf mehreren Ebenen mit unterschiedlichen Angeboten zu arbeiten. "Das Haus der Kinder macht jetzt schon eine fantastische Offene-Tür-Arbeit für Kinder und Jugendliche. Wir wollen diesen Ansatz mit unserem koppeln und die Synergien zwischen beiden Einrichtungen für unsere Nutzer besser ausschöpfen", so Schüler weiter.

Die gemütlichen Runden bei Kaffee und Kuchen werde man ebenso beibehalten wie das Projekt "Freiwilligenagentur" und die Demenz-Inititative "Sternschnuppe". "Außerdem werden auch Angebote der Migrantenprojekte unserer Vereine hier eine neue Heimat finden, auch das gehört zur Gesellschaft", erklärte die Bereichsleiterin.
Autor: red

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