Do, 14:48 Uhr
05.10.2017
Gastbeitrag
Elektromobilität und Batterieboom II
Geraderst am 30.09. gab es einen ersten Teil zur Elektromobilität. Seinen Gastbeitrag wollte Tim Schäfer nun fortschreiben, es gibt neue Entwicklungen in Sachen Batterietechnik. Dies haben jetzt auch viele Gespräche in und um die deutschen Automobilisten zur IAA in Frankfurt ergeben. International stellt sich eine hohe Dynamik ein...
Es geht noch weiter, auch BMW annonciert einen Durchbruch bei Feststoffbatterien. Aber derzeit Spitze ist eine Batterie, die ein Li-Ionen-Typ ist und mit der ab 2019 bereits bei Elektrofahrzeugen eine Reichweite von 320 km bei einer 6-minütigen, ultraschnellen Aufladung, dreimal so weit, wie mit den derzeitigen Lithium-Ionen-Batterien, aufgetankt wird. Dies von Toshiba aus Japan, einem sehr erfahrenen Batteriehersteller. Dank eines neuen Anodenmaterials, Titan-Nioboxid erzielen die Ingenieure eine Verdopplung der Kapazität der Anode von derzeitigen Lithium-Ionen-Batterien, die SCiB™ Speicher heißen (ist Markeneigentum von Toshiba).
Die Li-Ionen-Batterie soll außerdem eine hohe Energiedichte und eine extrem schnelle Aufladecharakteristik bieten, und bei der Titan-Nioboxid-Anode ist es sehr unwahrscheinlich, dass während des ultraschnellen Aufladens oder beim Aufladen in kalten Bedingungen Lithium-Metall-Abscheidungen auftreten – eine Ursache für eine Batterieverschlechterung und interne Kurzschlüsse.
Toshibas derzeitige SCiB setzt eine Lithium-Titanoxid-Anode ein und ist bekannt für hervorragende Betriebseigenschaften in Bezug auf Sicherheit, lange Lebensdauer und schnelle Aufladung. Vorschlag des Autors, eine Kombination der neuen Li-Ionen mit Hochenergiebatterien für EV, somit wird eine vorteilhafte Kombination in Schnellladung ohne zu frühes Verlustrisiko bei höherer Reichweite und eine höhere Sicherheit in Anwendung und beim Leistungsladen erreicht. Ist das nicht eine gute Idee für EV - Made in Germany?
Tim Schäfer
Autor: redEs geht noch weiter, auch BMW annonciert einen Durchbruch bei Feststoffbatterien. Aber derzeit Spitze ist eine Batterie, die ein Li-Ionen-Typ ist und mit der ab 2019 bereits bei Elektrofahrzeugen eine Reichweite von 320 km bei einer 6-minütigen, ultraschnellen Aufladung, dreimal so weit, wie mit den derzeitigen Lithium-Ionen-Batterien, aufgetankt wird. Dies von Toshiba aus Japan, einem sehr erfahrenen Batteriehersteller. Dank eines neuen Anodenmaterials, Titan-Nioboxid erzielen die Ingenieure eine Verdopplung der Kapazität der Anode von derzeitigen Lithium-Ionen-Batterien, die SCiB™ Speicher heißen (ist Markeneigentum von Toshiba).
Die Li-Ionen-Batterie soll außerdem eine hohe Energiedichte und eine extrem schnelle Aufladecharakteristik bieten, und bei der Titan-Nioboxid-Anode ist es sehr unwahrscheinlich, dass während des ultraschnellen Aufladens oder beim Aufladen in kalten Bedingungen Lithium-Metall-Abscheidungen auftreten – eine Ursache für eine Batterieverschlechterung und interne Kurzschlüsse.
Toshibas derzeitige SCiB setzt eine Lithium-Titanoxid-Anode ein und ist bekannt für hervorragende Betriebseigenschaften in Bezug auf Sicherheit, lange Lebensdauer und schnelle Aufladung. Vorschlag des Autors, eine Kombination der neuen Li-Ionen mit Hochenergiebatterien für EV, somit wird eine vorteilhafte Kombination in Schnellladung ohne zu frühes Verlustrisiko bei höherer Reichweite und eine höhere Sicherheit in Anwendung und beim Leistungsladen erreicht. Ist das nicht eine gute Idee für EV - Made in Germany?
Tim Schäfer

