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Do, 12:10 Uhr
05.10.2017
Gemeinschaftsaktion der Hochschule startete zum 5. mal

Spuren hinterlassen

Raus aus dem Elfenbeinturm und rein in die Stadt - mit der 5. Ausgabe der Aktion "Spuren hinterlassen" versuchte man an der Nordhäuser Hochschule heute die frischen Erstsemester mit ihrer neuen Wahlheimat vertraut zu machen. Und wo ginge das besser als bei denen, die sich täglich in der Stadt engagieren...

Spuren hinterlassen konnte man heute auch wieder im Park Hohenrode (Foto: Angelo Glashagel) Spuren hinterlassen konnte man heute auch wieder im Park Hohenrode (Foto: Angelo Glashagel)

"Spuren hinterlassen" das ist ein bisschen von allem: soziales Engagement an erster Stelle, aber auch frische Stadtluft schnuppern und ein wenig Berufsorientierung. Die neuen Erstsemester aus drei sozialen Studiengängen der Hochschule drängten sich heute im Audimax um einen Platz bei den Projektpartnern zu finden.

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Insgesamt zwölf Vereine und Initative hatte man finden können, eigentlich sogar ein paar mehr, einige hatten kurzfristig absagen müssen. Die Bandbreite des Angebots reichte von kleinen aber bekannten Initiativen wie dem Radio Enno oder dem Park Hohenrode über große Träger wie das rote Kreuz und das Jugendsozialwerk bis zu weniger Prominenten Projekten, wie dem Verein "TILL".

Die Partner organisieren Arbeit, Verpflegung und Transport, die Hochschulgruppe sorgt für engagierte Arbeitskräfte. Und die waren zur 5. Ausgabe so zahlreich erschienen wie noch nie. "Das hat heute alles gesprengt", sagte Jonas Sterbenk. Angefangen habe man mit gerade einmal 20 Studierenden, erinnerte sich Sterbenk, als Student hatte er mit zwei Komillitonen der Idee vom "Spuren hinterlassen" Leben eingehaucht. Im zweiten Jahr seien es schon 60, dann 90 Erstsemester gewesen, die sich für das Angebot interessierten.

Jonas Sterbenk hat das Projekt "Spuren hinterlassen" als Student ins Leben gerufen  (Foto: Angelo Glashagel) Jonas Sterbenk hat das Projekt "Spuren hinterlassen" als Student ins Leben gerufen (Foto: Angelo Glashagel)

Heute war selbst die Empore voll besetzt. "Das ist auch ein großes Lob für die Organisatoren", sagte Sternenbenk, der heute eigentlich in München lebt und gelegentlich an seiner alten Hochschule als Dozent arbeitet. Für die Gemeinschaftsaktion hauptverantwortlich sind damals wie heute Studierende der Hochschule, die dafür auch ein paar Credit-Punkte sammeln können.

Mit dem Andrang hatte man bei den Organisatoren nach den Erfahrungen der letzten Jahre allerdings nicht gerechnet, gut 200 Erstsemester nahmen am Vormittag im Audimax Platz. Da wird es nicht für jeden der willig gewesen wäre, auch ein Arbeitsfeld gefunden haben.

Spuren hinterlassen - mit fast 200 Studierenden war der Andrang so groß wie noch nie (Foto: Angelo Glashagel) Spuren hinterlassen - mit fast 200 Studierenden war der Andrang so groß wie noch nie (Foto: Angelo Glashagel)

Beispiel Rotes Kreuz: Ronald Zocher konnte heute acht Studenten anbieten in der vollstationären Pflege Erfahrungen zu sammeln, zwei Freiwillige sollten im Kindergarten und zwei weitere in der Kleiderkammer aushelfen. Der Verein Schrankenlos suchte für die Sundhäuser Straße Freiwillige, die mit Pinsel und Farbe dabei helfen sollten, die Wohnatmosphäre vor Ort etwas zu verbessern. Fünf Plätze gab es hier. Der Verein "Tiergestütztes Leben" TILL wollte heute die Pferde von der Koppel in den Stall zurück bringen. Plätze: 4. Amnesty International: 10 Plätze, das Südharz-Klinikum: vier bis sechs. Schnupperstunde im Radio: bis zu zehn Leute.

Rund 90 Studierende habe man vermitteln können, sagte Jonas Sterbenk, "für nächstes Jahr werden wir deutlich mehr Kooperationspartner brauchen", meinte der Dozent. Zudem denke man darüber nach das Angebot auch auf die Wirtschaftsstudiengänge und danach auch auf die Ingenieure auszuweiten. Spuren kann schließlich jeder hinterlassen.
Angelo Glashagel
Spuren hinterlassen - mit fast 200 Studierenden war der Andrang so groß wie noch nie (Foto: Angelo Glashagel)
Spuren hinterlassen - mit fast 200 Studierenden war der Andrang so groß wie noch nie (Foto: Angelo Glashagel)
Spuren hinterlassen - mit fast 200 Studierenden war der Andrang so groß wie noch nie (Foto: Angelo Glashagel)
Spuren hinterlassen - mit fast 200 Studierenden war der Andrang so groß wie noch nie (Foto: Angelo Glashagel)
Spuren hinterlassen - mit fast 200 Studierenden war der Andrang so groß wie noch nie (Foto: Angelo Glashagel)
Spuren hinterlassen - mit fast 200 Studierenden war der Andrang so groß wie noch nie (Foto: Angelo Glashagel)
Spuren hinterlassen - mit fast 200 Studierenden war der Andrang so groß wie noch nie (Foto: Angelo Glashagel)
Spuren hinterlassen - mit fast 200 Studierenden war der Andrang so groß wie noch nie (Foto: Angelo Glashagel)
Autor: red

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Kommentare
h3631
05.10.2017, 12:47 Uhr
Wir schaffen das.Spuren hinterlassen.
Der Verein Schranken los sucht Freiwillige die mit Pinsel und Farbe umgehen können um die Wohnatmosphäre vor Ort etwas zu verbessern. Da sind einige Fragen zu stellen.
Wer ist denn der Vermieter?
Wer sind denn die Mieter?
Unter den Mietern sind wohl keine freiwilligen dabei?
Wir schaffen das. Oder auch nicht.
Peter59
05.10.2017, 16:35 Uhr
Das Motto ist Programm.....
"Spuren hinterlassen!", das gibt es schon länger. Nach "Feierlichkeiten" auf dem Gelände der Hochschule: Magenentleerungen auf der Straße, Krach bis früh um 5, ...und Müll.....Wenn das keine Spuren sind ? Kleiner Tip, es gibt Künstler, die malen mit Fäkalien, natürlich hinter Glas.... Kunst kommt von "Können". Ich habe das mal "richtig" gelernt. Bin mal gespannt auf die Resultate, und nicht vergessen, echte Künstler signieren.......
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