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Mo, 18:07 Uhr
02.10.2017
Jusos Nordhausen

Nicht innehalten, weitermachen

Das Ergebnis der Bundestagswahl erschüttert auch die Jusos Nordhausen. Am vergangen Montag trafen sich deshalb die Mitglieder der SPD-Jugendorganisation, um darüber zu diskutieren...


„Die Entscheidung der Bundes-SPD in die Opposition zu gehen, können wir nur befürworten. Als Juniorpartner der CDU konnten wir nicht all unsere Ziele umsetzen. Die SPD muss sich jetzt klarer von der CDU abgrenzen und mehr links aufstellen. Auch müssen wir die soziale Gerechtigkeit wieder glaubwürdiger herüberbringen“, meint die Kreisvorsitzende der Jusos Nordhausen, Sophie Meinecke.

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Natürlich sprach man auch über das Ergebnis der AfD. „Die hohe Zustimmung ist besorgniserregend. Der gesellschaftliche Rechtsruck und die Vertrauenskrise der politischen Institutionen zementiert sich auch in unserer Region“, so der stellvertretende Landes- und Kreisvorsitzende Maximilian Schröter.

Für die Jusos steht fest, dass die demokratischen Parteien die Wähler*innen zurückgewinnen müssen. Dafür bedarf es einem Umdenken in der Politik, hin zu mehr Transparenz, Bürger*innenbeteiligung und -nähe sowie zu mehr Glaubwürdigkeit.

Des Weiteren stand die Verstärkung des Vorstandes auf der Tagesordnung. Der Student Marcel Huhn und der Schüler Jan-Niklas Reiche fungieren künftig als Beisitzer im Kreisvorstand. Die Jusos Nordhausen ruhen sich nach dem Wahlkampf nicht aus, sondern planen bereits weitere Aktionen für das laufende Jahr.
Autor: red

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Kommentare
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03.10.2017, 11:33 Uhr
Soziale Gerechtigkeit
Wie notwendig es ist, „soziale Gerechtigkeit wieder glaubwürdiger herüberbringen“, zeigt zum Beispiel, dass selbst die Rente eines ex-Kanzlers nicht für ein sorgenfreies Leben im Alter ausreicht. So viel Aufsichtsratsposten, wie es in D arme Altersrentner gibt, hat Russland nämlich gar nicht.
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