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Mo, 17:12 Uhr
02.10.2017
Kofferbombenanschlag in Obergebra

Erste Aussagen am Landgericht

Am Landgericht Mühlhausen begann heute ein Prozess gegen drei Männer aus dem Raum Nordhausen. Ihnen wirft die Staatsanwaltschaft einen versuchten Brandanschlag vor...

Am 7. April 2017 wurde der Brandsatz entdeckt (Foto: nnz) Am 7. April 2017 wurde der Brandsatz entdeckt (Foto: nnz)
Das Trio soll den Anschlag im April vorigen Jahres in Obergebra verübt haben. Ein 33 Jahre alter Angeklagter sagte am ersten Verhandlungstag aus, dass mit dem Brandsatz, der unter dem Auto eines Mannes in Obergebra deponiert wurde, das mutmaßliche Opfer eingeschüchtert und an einer Aussage in einem weiteren Verfahren gehindert werden sollte.

Der Mann hatte bereits in einem Verfahren um den Diebstahl von Motorrädern in Paderborn ausgesagt und sollte in einem weiteren Hehler-Prozess erneut aussagen. Das sollte verhindert werden. Laut der heutigen ersten Einlassung des Angeklagten sollte der Mann nicht verletzt, es sollte nur Sachschaden herbeigeführt werden. Der Brandsatz zündete nur deshalb nicht, weil ein Kabel nicht angeschlossen war. Ursprünglich war die Staatsanwaltschaft von versuchtem Mord ausgegangen, diese Anklage wies das Landgericht ab.

In dem jetzigen Verfahren wird wegen versuchter Brandstiftung verhandelt, weil der Koffer keine Bombe, sondern nur einen Brandsatz enthielt. Das Verfahren am Landgericht wird fortgesetzt.
Autor: red

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