Do, 11:34 Uhr
16.08.2001
Thüringer Industrie legte zu
Nordhausen (nnz/tls). Der Umsatz der Thüringer Industrie stieg im 1. Halbjahr 2001 auf 19,1 Milliarden Mark. Das waren 7,3 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2000. Der umsatzstärkste Wirtschaftszweig war das Ernährungsgewerbe.
Die Unternehmen der 22 Wirtschaftszweige Thüringens meldeten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im 1. Halbjahr 2001 mit 19,1 Milliarden Mark Umsatzsteigerungen zum Vergleichszeitraum 2000 (+ 7,3 Prozent). Die höchsten Umsätze erzielten die Wirtschaftszweige Ernährungsgewerbe (2 500 Millionen DM), Fahrzeugbau (2 053 Millionen DM), Herstellung von Metallerzeugnissen (1 520 Millionen DM), Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw. (1 472 Millionen DM), Maschinenbau (1 467 Millionen DM), Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (1 348 Millionen DM), Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (1 157 Millionen DM), Medizin-, Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik, Optik (1 101 Millionen DM) und Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik (703 Millionen DM). Die Wirtschaftszweige Recycling (Anteil am Gesamtumsatz: 0,1 Prozent), Bekleidungsgewerbe (0,1 Prozent) und Sonstiger Fahrzeugbau (0,4 Prozent) waren nicht so stark vertreten.
Der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt (Exportquote) betrug 23,9 Prozent im 1. Halbjahr 2001 und stieg gegenüber den ersten sechs Monaten 2000 um 1,7 Prozentpunkte. Die Wirtschaftszweige mit der höchsten Exportquote waren:
Fahrzeugbau (44,5 Prozent), Medizin-, Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik, Optik (40,0 Prozent), Chemische Industrie (39,3 Prozent), Metallerzeugung und -bearbeitung (33,1 Prozent), Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik (32,0 Prozent), Maschinenbau (26,3 Prozent), Textilgewerbe (25,3 Prozent), Holzgewerbe (24,4 Prozent) und Papiergewerbe (24,1 Prozent). Geringe Exportquoten wurden in den Betrieben der Wirtschaftszweige Ernährungsgewerbe (6,5 Prozent) und Sonstiger Fahrzeugbau (4,1 Prozent) ermittelt.
Die Anzahl der Beschäftigten betrug im Monatsdurchschnitt des 1. Halbjahres 136 305 Personen und stieg damit zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 5,0 Prozent. Folgende Wirtschaftszweige mit einer hohen Beschäftigtenzahl im Monatsdurchschnitt wurden ermittelt:
Herstellung von Metallerzeugnissen (16 218 Personen), Ernährungsgewerbe (15 577 Personen), Maschinenbau (14 875 Personen), Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (10 954 Personen), Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (10 863 Personen), Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw. (10 186 Personen) und Fahrzeugbau (9 522 Personen). In den Wirtschaftszweigen Recycling (246 Personen) und Bekleidungsgewerbe (317 Personen) waren vergleichsweise wenig Personen beschäftigt.
Die Produktivität (berechnet als Umsatz je Beschäftigten) erreichte im Monatsdurchschnitt des ersten Halbjahres 2001 einen Wert von 23 293 DM und stieg zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,2 Prozent. Die höchste Produktivität wurde für den Wirtschaftszweig Fahrzeugbau (35 943 DM) ermittelt. Es folgten die Industriezweige Papiergewerbe (29 081 DM), Ernährungsgewerbe (26 749 DM), Chemische Industrie (25 230 DM), Metallerzeugung und –bearbeitung (24 813 DM), Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik (24 328 DM), und Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw. (24 083 DM). Deutlich unter dem Landesdurchschnitt lag das Bekleidungsgewerbe (7 552 DM).
Autor: nnzDie Unternehmen der 22 Wirtschaftszweige Thüringens meldeten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im 1. Halbjahr 2001 mit 19,1 Milliarden Mark Umsatzsteigerungen zum Vergleichszeitraum 2000 (+ 7,3 Prozent). Die höchsten Umsätze erzielten die Wirtschaftszweige Ernährungsgewerbe (2 500 Millionen DM), Fahrzeugbau (2 053 Millionen DM), Herstellung von Metallerzeugnissen (1 520 Millionen DM), Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw. (1 472 Millionen DM), Maschinenbau (1 467 Millionen DM), Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (1 348 Millionen DM), Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (1 157 Millionen DM), Medizin-, Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik, Optik (1 101 Millionen DM) und Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik (703 Millionen DM). Die Wirtschaftszweige Recycling (Anteil am Gesamtumsatz: 0,1 Prozent), Bekleidungsgewerbe (0,1 Prozent) und Sonstiger Fahrzeugbau (0,4 Prozent) waren nicht so stark vertreten.
Der Anteil des Auslandsumsatzes am Umsatz insgesamt (Exportquote) betrug 23,9 Prozent im 1. Halbjahr 2001 und stieg gegenüber den ersten sechs Monaten 2000 um 1,7 Prozentpunkte. Die Wirtschaftszweige mit der höchsten Exportquote waren:
Fahrzeugbau (44,5 Prozent), Medizin-, Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik, Optik (40,0 Prozent), Chemische Industrie (39,3 Prozent), Metallerzeugung und -bearbeitung (33,1 Prozent), Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik (32,0 Prozent), Maschinenbau (26,3 Prozent), Textilgewerbe (25,3 Prozent), Holzgewerbe (24,4 Prozent) und Papiergewerbe (24,1 Prozent). Geringe Exportquoten wurden in den Betrieben der Wirtschaftszweige Ernährungsgewerbe (6,5 Prozent) und Sonstiger Fahrzeugbau (4,1 Prozent) ermittelt.
Die Anzahl der Beschäftigten betrug im Monatsdurchschnitt des 1. Halbjahres 136 305 Personen und stieg damit zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 5,0 Prozent. Folgende Wirtschaftszweige mit einer hohen Beschäftigtenzahl im Monatsdurchschnitt wurden ermittelt:
Herstellung von Metallerzeugnissen (16 218 Personen), Ernährungsgewerbe (15 577 Personen), Maschinenbau (14 875 Personen), Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden (10 954 Personen), Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (10 863 Personen), Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw. (10 186 Personen) und Fahrzeugbau (9 522 Personen). In den Wirtschaftszweigen Recycling (246 Personen) und Bekleidungsgewerbe (317 Personen) waren vergleichsweise wenig Personen beschäftigt.
Die Produktivität (berechnet als Umsatz je Beschäftigten) erreichte im Monatsdurchschnitt des ersten Halbjahres 2001 einen Wert von 23 293 DM und stieg zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,2 Prozent. Die höchste Produktivität wurde für den Wirtschaftszweig Fahrzeugbau (35 943 DM) ermittelt. Es folgten die Industriezweige Papiergewerbe (29 081 DM), Ernährungsgewerbe (26 749 DM), Chemische Industrie (25 230 DM), Metallerzeugung und –bearbeitung (24 813 DM), Rundfunk-, Fernseh- und Nachrichtentechnik (24 328 DM), und Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung usw. (24 083 DM). Deutlich unter dem Landesdurchschnitt lag das Bekleidungsgewerbe (7 552 DM).

