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Fr, 13:06 Uhr
01.09.2017
Oberbürgermeisterwahl 2017

Wahlkampf mit und unter "Freunden"

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Der Marktplatz in Nordhausen avanciert zum Ort des klassischen Straßen- nein, vielen des Platz-Wahlkampfes. Hier treffen sich nicht nur Kandidaten und Parteien, hier trifft man auch den Wähler...

Wer denkt, dass Wahlkampf immer nur lautes Schreien ist, der täuscht sich. In Nordhausen verlief der politische Wettstreit zwischen SPD und CDU heute eher harmonisch. Es kam fast zu Verbrüderungen. Mann kennt sich schließlich, nicht nur in Nordhausen, sondern auch in Berlin. Und man schätzt sich.


Wahlkampf mit und unter Freunden
Autor: red

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Kommentare
H.Buntfuß
01.09.2017, 13:22 Uhr
Wahlkampf
Genau, Kampf ist das richtige Wort, für das was sich zur Zeit in der Politik abspielt. Hier geht es nicht um das Wohl der Bürger, wie es gern darstellt, nein hier geht es ausschließlich um die Macht der einzelnen Person.

Jeder der sich hier den Kampf stellt, vertritt nur seine eigenen Machtgelüste. Der Wähler dient nur dazu, diese Gelüste zu erfüllen. Aus diesem Grund überbieten sich die jeweiligen Kandidaten gegenseitig mit Parolen von denen sie genau wissen, dass sie diese nie einhalten müssen.

Lieber Wähler merkt euch die Wahlversprechen von den einzelnen Kandidaten und fragt sie nach der Wahl, warum sie diese Versprechen nicht einhalten. Ihr werdet euch wundern, was für Ausreden sie dann parat haben. Ich könnte euch diese HEUTE schon verraten, aber lassen wir uns doch überraschen. Jedenfalls sind dann alle möglichen Ursachen Schuld, nur nicht die Wahlversprechungen.
Waldemar Ceckorr
01.09.2017, 13:37 Uhr
nicht auf die ergebnisse der heutigen wahlversprechen warten,
sondern fragt lieber danach was uns / den wählern bei der letzten wahl vorgegauckelt wurde.
da werden die kandidaten schön ins schwimmen kommen, wählbar ist keiner.

waldi
Hercule Poirot
01.09.2017, 14:29 Uhr
Es gibt zwar Gesetze, ABER ...
... wen interessiert das schon? Da hat man auf dem Wochenmarkt so viele Bürger auf einen Haufen, die kann man dann auch schnell mit ein wenig Wahlwerbung berieseln und umgarnen.
Doch hätte das Ordnungsamt einschreiten müssen, weil gegen § 10 (1) des ThürKWG verstoßen wurde. Demnach ist es verboten, während der Wahlhandlung in unmittelbarer Nähe eines Wahlraumes, Wahlwerbung zu betreiben. Und zurzeit kann man im Rathaus seine Stimme für die Wahl zum/zur OberbürgermeisterIn abgeben. Da hier aber der oder die künftige DienstchefIn gewählt wird, bzw. das Ordnungsamt der Bürgermeisterin unterstellt ist, macht man lieber nichts. Wer will es sich mit seinem Chef verderben?
Jasager
01.09.2017, 15:34 Uhr
Filz nicht Freunde
Frau Klaan läst bei der SWG die Sozialwohnungen verkommen, klagt aber über den Zustand von Brücken und Straßen. Was sie im „Kleinen“ nicht kann, kann sie auch nicht im „Großen“! Für Frau Klaan ist das Oberbürgermeisteramt nur der letzte „Notnagel“ um über die Runden zu kommen und ihren Anhang Pöstchen zu sichern. Die Stadt ist dabei Nebensache. Die Gartenschau 2004 kann nicht ewig ein Aushängeschild sein. Das Meiste von damals ist sowieso schon wieder verkommen. In Erfurt war es ja für Frau Klaan auch nicht so pralle. Also bleibt zum Schluss nur noch das dumme Wahlvolk von Nordhausen.
Sie möchte mehr Zuwanderung. Aber sicher sollen die „Zuwanderer“ nicht in der Nähe ihres Domizils wohnen. Beim Büfett kann man sich ja mal mit ihnen ablichten lassen zwecks gelungener Integration.
Mit Frau Klaan gibt es sicher noch einige unbezahlbare Monumente als Vermächtnis. Frau Klaan gehört der katholischen Kirche an, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Gerade sie müsste als Christ aus Scham bei der hohen Kinder.- und Altersarmut, auch in Nordhausen, im Boden versinken. Aber was geht Frau Klaan fremdes Elend an, dafür gibt es doch verkommene SWG und WBG Sozialwohnungen, Armenhäuser, Gefängnisse, Suppenküchen, ungleiche Bildungschancen usw. Aber so sind die angeblichen Christen im CDU-Pelz. Natürlich sind die etablierten „Freunde“ in Nordhausen genauso verfilzt.
Herr Taft
01.09.2017, 15:35 Uhr
Wir sollten aufhören...
... uns über Wahlergebnisse zu beklagen. Wir sollten froh sein, dass wir wählen können und aufpassen, dass das in aller Freiheit so bleibt.

Man kann sich über Donald Trump oder Angela Merkel oder über einen Provinzpolitiker ärgern. Aber muss man nicht, weil sicher ist, dass 4 Jahre später wieder gewählt werden kann. Die Mehrheit entscheidet, die Minderheit akzeptiert die Entscheidung - das Wesen der Demokratie.

Das eigentlich Erschreckende ist die geringe Wahlbeteiligung. Wie viele jammern und schimpfen auf die da oben....aber wählen gehen sie nicht. Dabei ist die Auswahl groß...

Schönes Wochenende
Janko
01.09.2017, 17:05 Uhr
Waehler2017
Wenn schon lesen und zitieren, dann bitte das Gelesene auch verstehen. Genau: während der wahlHANDLUNG darf rund um das Wahllokal keine Wahlwerbung mehr stattfinden. Das zitieren Sie sogar selbst, reflektieren aber offensichtlich überhaupt nicht, was damit gemeint ist. Aber aufregen. Aufregen geht immer, aufregen ist toll, aufregen vom Sofa aus über alles und jeden, selbst wenn das Aufregen nur zur öffentlicher Zurschaustellung der eigenen Dummheit dient. Sorry.
othello
01.09.2017, 18:07 Uhr
@ Othello zu Wahlkampf Superintendent Balint
Unter der Überschrift Orientierung im ( Schilder ) Wald mischt sich nun auch Superintendent Balint weiter in den Wahlkampf ein. Wahlkampf und Missionierung sind schon seit einiger Zeit seine Intentionen.
Im Wissen seiner theologischen, philosophischen und psychologischen Überlegenheit gegenüber vielen Lesern, Kommentatoren und auch Gläubigen greift er tief in die Trickkiste der ideologischen Propaganda christlicher „Glaubenskrieger „. Seine Ausführungen beruhen offensichtlich auf einem Kompendium von Argumentationshilfen aus den „Chefetagen“ der christlichen, staatstragenden Kirchen. Diese folgen einem altbekannten Muster auch anderer Ideologien. Fakten, Halbwahrheiten, Vertuschungen, Lügen, Diffamierungen sind dabei ein Grundmuster dieser Propaganda, einhergehend mit der Überhöhung der eigenen Ideologie/Glauben und im Falle dieses Superintendenten kommt noch Überheblichkeit und die Diffamierung von Menschen ohne Glauben dazu. Diffamierung von Menschen ohne Glauben gehört inzwischen auch zu offiziellen Verlautbarungen von Vertretern dieser genannten Kirchen.
Als normaler halbwegs intelligenter Bürger, ohne Theologie, Philosophie und Psychologie studiert zu haben, erlaube ich mir trotzdem eine eigene Meinung zu bilden und diese auch mitzuteilen, auch wenn dieses wahrscheinlich unter „Ihren intellektuellen Niveau „ liegen sollte.
Kommentare in der NNZ sind kein Theologisches/Philosophisches Quartett und müssen sich auf Wesentliches beschränken, welches Sie gerne außer Acht lassen.
@ Othello grüßt Superintendent Balint in den Kyffhäuser Wäldern mit der Aussicht, auch auf Inhalte seines „Propaganda Pamphlets „ später einzugehen ( falls ich nicht zur Einsicht komme, dass es Zeitverschwendung ist ).
Waldemar Ceckorr
01.09.2017, 19:58 Uhr
zitat -Spätzlevernichter- "dabei ist die auswahl groß"
ich denke eher an eine wahl zwischen pest und cholera.

der waldi
Real Human
04.09.2017, 13:38 Uhr
@ othello: Kirche und Wahlkampf
… oder etwas „ad fontes!“

Ja, es hat schon ein besonderes „Geschmäckle“, wenn ein „Geistlicher“ (Sind eigentlich alle anderen „Geistlose“?) sich zum Wahlkampf äußert, unter seiner Predigt aber steht: „Kommentare sind hier nicht möglich“. Spekulationen über die speziellen Gründe verbiete ich mir hier.

Mitten in seiner Predigt verbittet sich Superintendent Bálint Kritik von Seiten nichtgläubiger Menschen, indem er auf die atheistischen Regime von Stalin und Pol Pot verweist. Der katholisch getaufte Hitler wird auch gleich benannt. Dabei war es doch gerade die religionsähnliche Anmaßung, die diese Regime so menschenfeindlich gemacht hat. Ihre oft vielbändigen Werke sollten wie heilige Schriften hoch gehalten werden und deren Inhalte sollten niemals angezweifelt werden.

Es ist eben mal wieder die uralte Überheblichkeit des legendären(!) Moses, die von seinen späten geistigen Nachfahren zum Fundament allen Seins erklärt wird.

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ (Joh 1,1-3) (Zitiert nach: http://www.deutscher-koordinierungsrat.de/wdb-texte-Am-Anfang-war-das-Wort-2012)

Das weitestgehende ÜBERPRÜFBARE WISSEN um die Evolution seit der Urexpansion (Ur-“knall“) und der NICHT ÜBERPRÜFBARE GLAUBE an einen Schöpfer schließen eben einander aus – trotz aller Kompromisskonstruktionen wie dem „Intelligent Design“. Aus der Verantwortung des Designers für sein Produkt schleichen sich die religiösen Quacksalber mit dem Hinweis auf den Freien Willen von des „Schöpfers“ Produkten heraus. Mal sehen, wie die Verkehrsrechtsprechung in 20 Jahren aussieht, wenn ein „intelligentes“ Auto in eine Fußgängergruppe rasen sollte. Dann ist wohl der Freie Wille des Autos schuld?

Ja, da versucht ein Pfarrer uns „Orientierung im (Schilder)Wald“ (http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=219498) zu geben, sieht aber scheinbar selbst den Wald vor lauter Bäumen nicht. Es ist fest damit zu rechnen, dass er „so blöd“ sicher NICHT ist. Er hat sich aber in seiner „Orientierung“ auf die uralten „Weisheiten“ aus dem antiken ORIENT festgelegt. Aus beruflichen Gründen?

Nun habe ich doch einen Kommentar geschrieben, der gemäß „othello“ aus einem „Theologisch/Philosophischen Quartett“ stammen könnte. „Eigentlich müsste man“ (eine schöne Floskel z.B. zur Entschuldigung von Untätigkeit) aber immer zu den Quellen gehen („ad fontes“), wenn jemand „auf die Dörfer geht“, um sich hier als allwissender Hirte aufzuspielen. Konsequenz: Wer das Kreuz bei der „C“DU macht, sollte wissen, dass er eine „Partei der Heilpraktiker“ wählt. Sie macht sicher nicht ALLES falsch, schöpft aber ihre oft nur vorgetäuschten Überzeugungen aus sehr trüben Quellen. (die durch eine interessenmotivierte Auslegung fast immer nur noch giftiger werden.)

Also auf zu den Quellen:
„Da gingen die Pharisäer und hielten Rat, wie sie ihn in der Rede fangen könnten. Und sie sandten ihre Jünger samt den Herodianern zu ihm und sprachen: Meister, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und den Weg Gottes in Wahrheit lehrst und auf niemand Rücksicht nimmst; denn du siehst die Person der Menschen nicht an. Darum sage uns, was dünkt dich: Ist es erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben, oder nicht? Als aber Jesus ihre Bosheit merkte, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich? Zeiget mir die Steuermünze! Da reichten sie ihm einen Denar. Und er spricht zu ihnen: Wessen ist das Bild und die Aufschrift? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da spricht er zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! Und als sie das hörten, verwunderten sie sich, und sie ließen ihn und gingen davon.“ (http://www.bibel-aktuell.org/kapitel/matt22:21#b)

Welche Frage(n) müssten sich z.B. bei „Jeopardy!“ daraus ergeben, wenn man bedenkt, aus welchen Quellen sich die Kirche finanziert?
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