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Do, 22:02 Uhr
31.08.2017
Oberbürgermeisterwahl 2017

Vereine, ÖPNV und sichtbare Verbesserungen

Ob-Kandidat Dirk Erfurt war heute in der Kernstadt und den Ortsteilen unterwegs, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Neben den eigenen Zielen gilt es für den Kandidaten vor allem die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger zu erfahren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen...


Vor der Fahrt mit dem historischen Bus Ikarus 211 erkundigte sich Erfurt beim Förderverein Straßenbahnfreunde Nordhausen nach der wertvollen Arbeit des Vereins. „Nordhausen ohne Straßenbahn ist für mich undenkbar“, so das Fazit des Kandidaten. Der ÖPNV und die Straßenbahn als wichtiger Teil davon müssen weiter ausgebaut werden und mit dem Mobilitätsbedürfnis der Menschen wachsen.

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„Eine Wartezeit von einer halben Stunde im innerstädtischen Nahverkehr ist vor allem abends oder im Winter nicht akzeptabel. Auch die Menschen in den Ortsteilen müssen die Möglichkeit haben, regelmäßig mit dem Bus Ihre Wege zu erledigen“. Eine Verlängerung der Taktzeiten lehnt Dirk Erfurt hingegen ab. „Die damit verbundenen Einsparungen sind relativ gering, machen aber den Nahverkehr über die Maßen unattraktiv.“ Stattdessen müssen die Taktzeiten eher verkürzt werden und die Tarifordnung könnte um ein Tages-City-Ticket erweitert werden. Für Familien kann so eine bezahlbare innerstädtische Mobilität möglich werden und auch ein kleines Puzzleteil der Tourismusförderung sein.

Im Gespräch mit Herrn Schwarz, dem Vorsitzenden des Fördervereins, wurde auch deutlich, dass es eine neue Wertschätzungskultur für Vereine und deren ehrenamtlich Mitwirkenden braucht. Hier stellt sich Dirk Erfurt vor allem eine klare Anlaufstelle vor, die kleinen Vereinen mit Rat und Tat zur Seite steht. Manchmal ist es für einen Verein einfach nur nötig, einen Raum für eine Mitgliederversammlung kostenfrei zu nutzen oder etwas an einem PC mit Drucktechnik zu erledigen. „Eine solche Unterstützung kann ich mir vor allem im Bereich des Bürgerhauses mit der Bibliothek gut vorstellen. Vor allem aber geht es mir darum, dem Ehrenamt die nötige Wertschätzung entgegenzubringen und anzuerkennen dass eine lebendige Stadtentwicklung ohne Ehrenamt nicht möglich ist.“

Bei der anschließenden Fahrt mit dem Ikarus kam der OB-Kandidat mit vielen Menschen ins Gespräch und konnte sich ein gutes Bild über die Erwartungen an ein neues Stadtoberhaupt machen. Beispielsweise ist es heute leider immer noch nicht möglich, gefahrenfrei mit dem Fahrrad von Steinbrücken in die Innenstadt zu gelangen. „Bei Baumaßnahmen an der B4 muss der Radweg unbedingt realisiert werden“, so Erfurt im Gespräch mit interessierten Bürgern. Es sind vor allem die sichtbaren Veränderungen, die sich die Nordhäuser wünschen. Egal ob eine Straßenbaumaßnahme, die Beseitigung einer „Müllecke“ oder die Reparatur von Spielplätzen.

Solche Investitionen sind auch in Zeiten knapper Kassen möglich und enorm wichtig. Nicht zu investieren führt zu lediglich zu Zerfall und kostet am Ende wesentlich mehr.

„Gemeinsam mit den Akteuren vor Ort kann Vieles realisiert werden und gern setze ich mich für diese Anliegen der Menschen ein“ verspricht Dirk Erfurt am Ende der heutigen Tour.
OB-Kandiat Erfurt unterwegs (Foto: privat)
OB-Kandiat Erfurt unterwegs (Foto: privat)
OB-Kandiat Erfurt unterwegs (Foto: privat)
OB-Kandiat Erfurt unterwegs (Foto: privat)
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Kommentare

01.09.2017, 07.25 Uhr
Schultze | Wenn der Kandidat an der Haustür klingelt
Leider habe ich ihn noch nie getroffen. Es wäre schön wenn alle Kandidaten in der NNZ vorher schreiben wo sie ihre Einzelwahlveranstaltungen machen und wann und wo ihre Infostände sind. Über Linke die CDU und die SPD wird öfters angekündigt wo der Bürger sich ein Bild machen könnte. Was ist mit den anderen Kandidaten? Wo findet man die, wo sind deren Infostände und Einzelwahlveranstaltungen? Müssen wir warten bis sie an der Haustür klingeln?

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01.09.2017, 12.42 Uhr
holdi | Nicht gut informiert?
Ausgerechnet Steinbrücken nimmt Dirk Erfurt als Beispiel für Radwege, die er verbessern will. Entweder ist er schlecht informiert oder hat keine Ahnung was er im Wahlkampf alles so verspricht.

Die Erweiterung des Radweges entlang der B4 wurde doch im Rahmen der Umbauarbeiten an der B4 samt Brücke schon längst beschlossen und genehmigt.

Da sind wohl nicht alle Informationen in seinem tollen Neustadt angekommen...

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