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Mi, 12:33 Uhr
30.08.2017
Oberbürgermeisterwahl 2017

Klaan instrumentalisiert SWG für Wahlkampf

"Das man es mit den demokratischen Regeln bei der CDU nicht so genau nimmt, mussten wir ja schon bei deren Kandidatenaufstellung erleben, aber das Frau Klaan nun derart dreist ihren Wahlkampf für das Oberbürgermeisteramt über die SWG organisiert, ist an Unverschämtheit kaum zu überbieten", erklärte der Nordhäuser SPD-Ortsvorsitzende Matthias Jendricke...


Schon am Beginn der Wahlkampfzeit Anfang August wurde Inge Klaan bereits von anderen kritisiert, dass sie sich mit einer 200 Euro Spende aus den Kassen der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft an die Nordhäuser Tafel öffentlich brüstete, nun nimmt Jendricke an den pünktlich im Vorfeld der Wahl stattfindenden Mieterfesten der SWG Anstoß.

"Jetzt mal das erste Mieterfest in Salza und nun am letzten Samstag das erste große Mieterfest in Nord, dazu ein neuer Imagefilm der SWG im August und nun noch groß angekündigt das erste Mieterkonzert im Theater. Seit zwei Jahren ist Frau Klaan nun schon vom damaligen Oberbürgermeister auf den Versorgungsposten bei der SWG gesetzt worden und nun nach zwei Jahren kommen kurz vor der anstehenden OB-Wahl immer die 'ersten Feste' zustande, das ist Wahlkampf auf Kosten der SWG-Mieter", stellte Jendricke klar.

Frau Klaan hatte sich nach Ansicht von Jendricke ja schon am Beginn ihrer Geschäftsführerzeit mit der Auswahl eines Sportwagens als Dienstwagen unmöglich gemacht und dies damit öffentlich begründet, dass sie angeblich ein modernes Image für die städtische Gesellschaft ausstrahlen wolle. "Aus meiner Sicht muss hier endlich mal der Aufsichtsrat in seiner morgigen Sitzung einschreiten, wer sich so maßlos verhält, ist eigentlich als Geschäftsführerin untragbar. Mich würde mal interessieren, wie viel die benannten Feste der SWG nun gekostet haben, damit wir wissen können, was sich die CDU bei ihren Wahlkampfkosten eingespart hat. Bezeichnenderweise wurden zu diesen Veranstaltungen offenbar nicht mal die Aufsichtsratsmitglieder eingeladen. Und dann sollte mal offen gelegt werden, ob Frau Klaan ihren Sportwagen auch kostenfrei privat nutzen konnte", erklärte der SPD-Ortsvorsitzende abschließend.
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Kommentare

30.08.2017, 12.54 Uhr
holdi | Eigene Nase
Unser täglichen Jendricke-Streit gibt uns heute...
ich kann diesen Zankhahn nicht mehr hören.

Diese ewige Streitmacherei tut Stadt und Kreis nicht gut.

Seinen Posten als Landrat auszunutzen und sich in den OB-Wahlkampf einmischen, dass kann er gut. Man sollte sich mal an die eigene Nase fassen.

Genau an dem Tag, an dem Poppenhäger zurücktritt, fährt Jendricke seine Abteilung Attacke wieder auf Hochtouren. Zufall? Ich denke nicht!

Buchmann arbeitet im Krankenhaus. Klaan arbeitet bei der SWG. Beide Unternehmen sind wichtig für die Stadt und immer im Fokus der Presse. Das ist doch wirklich nichts Neues.

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30.08.2017, 13.54 Uhr
RaWu | @holdi: Eine Streit gibt es nicht.
Im Gegenteil. Frau Krauth (SPD) und Frau Klaan (CDU) kommen hervorragend miteinander zurecht.

Ich sehe nur einen geifernden Herrn Jendricke, der seine Ämter mißbraucht, um Frau Klaan zu schaden. Würde Herr Jendricke sich nur halb soviel im Wahlkampf für Frau Krauth einsetzen, wäre der geholfen.

Lassen Sie den Landrat nur weiter geifern, Frau Klaan.

Schon im Zusammenhang mit der Nominierungswahl der CDU hat Herr Jendricke nach meiner Meinung vorsätzlich und bewußt Unwahrheiten verbreitet und tut es unverschämt weiter, obwohl nachgewiesen.

Unter Dr. Zeh wurden alle Posten ausgeschrieben, im LRA gab es inter LR Jendricke mehrfach "Freihandvergaben" (siehe Archiv der NNZ z.B. Frau Hummitzsch). Frau Klaan hat sich für den GF beworben und wegen ihrer einschlägigen Qualifikation als Bau-Dipl.-Ing. die Wahl für sich entschieden.
Im Übrigen noch ein Zitat von Herr Wieninger (SPD):
"Wir als SPD Fraktion haben ihre Wahl mehrheitlich unterstützt, da wir überzeugt sind, dass Sie über die notwendigen Kompetenzen verfügen, um diese wichtige und wirtschaftlich gesunde Gesellschaft zu führen."
Noch Fragen? Mal wieder haben SIE unverschämt gelogen.

Ab in die Ecke zum schämen!

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30.08.2017, 14.33 Uhr
Hans Dittmar | Jendricke ließ sich feiern auf Kosten der Stadt!?
Meine Großmutter sagte immer, "Alles was ich selber tu, das trau ich auch nen andern zu". Unter diesen Motto beleidigt der amtierende Landrat Personen dieser Stadt und unterstellt ihnen Verfehlungen die er selbst regelmäßig begangen hat. Doch Straßen- und Wohngebietsfeste kennen wir jedes Jahr! Sogar die WBG führt sowas etwas durch. Doch anstatt andere feiern zu lassen, hatte her Jendricke sich feiern lassen, und das natürlich während des Wahlkampfes. Die FDP ging seinerzeit der Frage nach, warum der BM Jendricke auf Kosten der Stadt im Tabakspeicher seinen Geburtstag feiert und die Karten dazu drucken ließ.
Natürlich können wir heute noch seinen 40 Geburtstag betrachten: http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=105927
Ich liebe diese NNZ, weil sie alles recherchiert und nichts vergisst.

Natürlich kann man noch eins drauf setzen. Was sind schon 200 Euro für einen sozialen Zweck. Herr Jendricke entsendete mal schnell die Berufsfeuerwehr ins Altentor 48, um die Dachrinne zu säubern und ein, zwei Ziegel auszurichten. Natürlich wäre es günstiger gewesen, eine Hebebühne zu mieten, aber immerhin ist der Vorsitzende des Vereins ja auch Redakteur einer Zeitung und man braucht sich ja gegenseitig! Natürlich kann die NNZ auch hier wieder helfen. Nicht das es heißt es sei gelogen. http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=103627

Übrigens Herr Höfer bezahlte für seinen Feuerwehreinsatz, als die Kameraden eine Fensterscheibe von 50 x 50 cm verschlossen, über 600 Euro.

Man braucht bloß das Netz durchstöbern und man sieht Verfehlungen über Verfehlungen oder halt Auftragsvergaben natürlich direkt soll ja in der Stadt bleiben und natürlich immer derselbe, weil man ja auch wieder seinen Nutzen haben will.

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30.08.2017, 14.38 Uhr
lux_ndh
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kein Verweis auf andere Medien.
30.08.2017, 15.03 Uhr
lux_ndh | Zu viel Zeit
Man musste meinen, dass Herr Jendricke mit einem Konzept (mehr als nur ein paar Bilder und leere Worte) für das Gymnasium beschäftigt sein müsste.
Ein solch intrigante Art und Weise ist einfach nur jämmerlich. Am schlimmsten finde ich das verdrehen von Fakten:

200 Euro Spende an Nordhäuser Tafel
--> Ist eine jährliche Spende und keine Eintagsfliege. Aber unser Samariter bezahlt die gleiche Summe bestimmt jeden Monat aus eigener Tasche.
--> nnz Artikel 218147

... nach zwei Jahren kommen kurz vor der anstehenden OB-Wahl immer die 'ersten Feste' zustande..
--> Im letzten Jahr gab es auch ein Fest auf dem Theaterplatz. Für uns WBG Mieter gibt es solche Feste auch.

Imagefilm
--> Der Imagefilm wurde bereits letztes Jahr zum SWG Jubiläum gezeigt. Zumal der Film mehr eine gute Werbung für Nordhausen ist.

Sportwagens als Dienstwagen
--> Das wurde doch schon mal durchgekaut.Er kostet so viel wie ein Passat. Und jemand der einen 5er BMW mit 190PS fährt sollte ganz ruhig sein.

Von einem Landrat würde ich ein professionelleres arbeiten erwarten. Aber er hat ja Zeit....

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30.08.2017, 17.08 Uhr
Nörgler | Was sagt uns das?
Politiker sind in erster Linie für sich selbst da, in zweiter Linie Linie für ihre Unterstützer und Seilschaften und dann für deren Bekannte und dann, wenn das alles auch mit den Interessen des Bürgers übereinstimmt, kann sich der Bürger freuen.

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30.08.2017, 18.56 Uhr
Roland82 | Jutta Krauth ist jetzt gefordert
Die Angriffe des möchte gern OB von Nordhausen , Jendricke, sind unerträglich. Der hat die Niederlage gegen Dr. Zeh 2012 immer noch nicht verkraftet. Ich erwarte jetzt eine deutliche Distanzierung von Frau Krauth von dieser Art Wahlkampf. Distanziert sie sich nicht, ist sie nicht besser als Jendricke. Und das wäre schlimm.

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30.08.2017, 20.26 Uhr
Hercule Poirot | Wer hilft dem Landrat?
Ich bin weder Arzt noch Therapeut, aber vermute, dass diese verbalen Angriffe des Landrates mittlerweile krankhafte Züge haben. Ich erwarte von ihm nicht mehr, dass er durch positive Arbeit als Landrat auf sich aufmerksam macht, dies vermisste ich schon zu seiner Zeit als Bürgermeister. Aber so langsam mache ich mir echt Sorgen um ihn. Nicht nur seine völlig verzerrte Selbstwahrnehmung, sondern auch sein Hass auf Menschen, die etwas bewegen und anpacken wollen und auch können, zerstören so viel gute Energie, die es gibt und die Menschen wie Frau Klaan bereit sind einzusetzen, dass man – wenn man nicht Reise87 ist – besser ignorieren sollte und müsste.

Ich weiß nicht welcher Spruch an seinem Badezimmerspiegel klebt, den er sich jeden Morgen als Tagesmotto einverleibt, vielleicht: „Lass dumme Menschen um mich sein, dann kann mein Licht heller scheinen.“ Wo aber nicht viel scheint, da muss man zu solchen Attacken greifen. Er braucht Hilfe!!!

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30.08.2017, 23.05 Uhr
Roland82 | Krank
Ja,es stimmt, das Verhalten von Herrn Jendricke kann man nur noch als krank bezeichnen. Wer setzt dem ein Ende ? Frau Krauth?

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31.08.2017, 06.55 Uhr
Liane Enzinger | @wähler 2017: Dem Landrat hilft eine kalte Dusche :-)
Dem Landrat hilft vielleicht

- eine kalte Dusche in Berlin zum Agressionsabbau (man sollte ihn oder seine Begleitung in die Geheimnisse eines verstellbaren Duschkopfs einweisen)

- eine tägliche Runde auf “seiner“ Drehleiter mit viel Martinshorn quer durch den Landkreis. Mit voll ausgefahrener und gleichzeitig um die eigene Hochachse rotierende Drehleiter und dem Herrn Jendricke im Rettungskorb, neuste Ergebnisse zur Gebietsreform ausrufend. Auf dem Kopf Schutzhelm mit Blaulicht drauf.

- eine Runde auf “seiner“ Schneefräse. Vielleicht läuft ihm ja Frau Klaan über den Weg (oder Zeh, oder Joachim Claus, oder Frau Krauth, oder oder oder ...). Die sollten sich dann aber sputen.

- die Ausrufung des globalumspannenden Katastrophenfalls wg. des Blindgängers in Nord. Dann kann er endlich Chef des Einsatzes sein und eine schöne Warnweste tragen mit der Aufschrift “weltbester und wichtigster und klügster und klarkantigster und so wie so schönster Landrat mit den bestehen Beziehungen zum lieben Gott, der mich manchmal vertritt, weil ich muss ja Nordhausen retten und Thüringen und Deutschland, und Europa auch noch“

- eine Fahrt volle Pulle auf der Straßenbahnlinie “MJ 007“ mit Ziel Albertkuntz Sportpark. Oder gibts die nur im unseres Landrats und damals im Wahlkampf für seine Bürgermeisterkandidatur?

- gar nix mehr.

Liane Enzinger, M A.

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